Afrika

ZAR 03 – Büffel Insel, Dzanga Sangha, Mbeli
ZAR 03 – Büffel Insel, Dzanga Sangha, Mbeli
16 Tage im südlichen Zipfel auf Regenwaldpirsch
ab 6 Personen: 4900 € mit Flug ab Europa
 

ZAR 03 – Büffel Insel, Dzanga Sangha, Mbeli

ZAR 03 – Büffel Insel, Dzanga Sangha, Mbeli

ZAR 03 – Büffel Insel, Dzanga Sangha, Mbeli

Das Binnenland in der Mitte des Schwarzen Kontinents ist eine der unbekanntesten Regionen der Erde. Nur wenige Fremde besuchen heutzutage dieses Land. Im 19. Jh. hingegen war dieser Landstrich Ziel zahlreicher Händler, Entdecker und Kolonialherren. Wie in vielen anderen Gebieten Afrikas wurde auch hier Raubbau an der Natur betrieben.
Die Gier nach Elfenbein war unersättlich, und ein Großteil der Bevölkerung mußte als Sklaven seine Heimat verlassen. Bis heute hat sich die Zentralafrikanische Republik von dieser Entvölkerung nicht erholt. Am Ende des 19. Jh. rückten vom Kongo her Franzosen ein, und im Jahre 1889 wurde Bangui, die heutige Hauptstadt des Landes, als französischer Militär- und Verwaltungsposten gegründet. Bei der Kolonisierung dieser Region waren Frankreichs große Gegenspieler Deutschland und der belgische König Leopold II., der ab 1885 anerkannter Souverän des in seinem Auftrag gegründeten Kongostaates war.
Nirgendwo im Tropenwald, als auf den Lichtungen lassen sich  die verschiedenen Tierarten in freier Wildbahn besser beobachten. Vor allem Waldelefanten finden sich auf der  mineralhaltigen Lichtung ein. Jagd mit Pygmäen, Besuch von Flachlandgorillas sind nur einige der Möglichkeiten, welche sich dem Besucher bieten.

Diese Reise hat Expeditionscharakter, das heißt, dass der genaue Tourenverlauf sich aufgrund örtlicher Gegebenheiten und unvorhergesehener Ereignisse ändern kann. Flexibilität, Interesse, Toleranz für andere Kulturen, Sensibilität und Geduld für das afrikanische Zeitverständnis, Belastbarkeit, sowie etwas Afrika-Erfahrung sind auf dieser Tour unabdingbar! Da es sich um eine Reise zu Zielen mit kaum entwickelter, touristischer Infrastruktur handelt, kann man kurzfristige Änderungen im Reiseverlauf nicht ausschließen. Bei den Buschcamps sind Komfortverzicht und Bereitschaft zum “Mitanpacken” gefragt. Die Camps in den Nationalparks sind teilweise sehr einfach ausgestattet und verfügen weder über Sanitäreinrichtungen noch Toilette. Grundkenntnisse von französisch sind vorteilhaft.

 
Reisepreis Teilnehmer und Reisedaten
3550 € im Doppelzimmer
  230 € Zuschlag Einzelzimmer ohne NP
  490 € Zuschlag Einzelzimmer ganze Reise    
  390 € Zuschlag p. P. Gruppe 6/7
Kleingruppe 8 bis 10 Personen
Diese Reise ist auch individuell buchbar.
Ideale Reisezeit Monate: 6-8, 11 - 2
2 Personen ohne Flug auf Anfrage
 
Eingeschlossene Leistungen Nicht eingeschlossene Leistungen
  • Flug nach Bangui und zurück
  • deutschsprachige Reisebegleitung
  • Stadtbesichtigung Bangui
  • Führungen in den Nationalparks
  • Parkgebühren
  • Transport im 4x4 und Pirogen
  • Unterkunft mit Vollpension in den Nationalparks
  • Unterkunft mit Frühstück in den Städten
  • Aktivitäten in den Nationalparks
  • Infomationsmaterial
  • Visum
  • Reiseversicherungen
  • Verpflegung wo nicht erwähnt
    M: Mittagessen / A: Abendessen
  • Getränke
  • Persönliche Ausgaben
  • Trinkgelder
  • Gorilla Trekking (150 €; ab 2011: 300 €)

Reiseverlauf

01. Tag: Europa - Bangui
Flug von Europa über Paris oder Casablanca nach Bangui. Empfang durch Ihren Reisebegleiter, Transfer ins Hotel.

02. Tag: Fahrt zur “Insel der Roten Büffel”
Für die Fahrt zur Insel, welche rund 200 km östlich der Hauptstadt liegt benötigen wir rund 5 Stunden. Auf der N6 verlassen wir die Hauptstadt Unterwegs lernen Sie das Land und deren Menschen kennen. Wir durchfahren Orte wie Bimbo, Mbaïki und Boda. Eine Fähre bringt uns auf die andere Seite des Lobaye Flusses. Die Insel liegt in einem Fluß im Einzugsgebiet des ECOFAC Projekts der Reserve des Waldes von Ngotto. Der Park ist 8.250 km2 Groß und zählt über 100 Säugetierarten, darunter 13 verschiedene Affenarten und über 300 unterschiedliche Vogelarten. nach dem Mittagessen besuchen wir die Insel und das Dorf und das Ökomuseum. Unterkunft im Buffel Rouge (F/-/A)

03. Tag: Weiterfahrt nach Bayanga
Die heutige Fahrt führt uns durch Regenwald, Bambuswald, malerische schöne Landschaften zum Dzanga Sangha Nationalpark. Fahrzeit um die 6 bis 7 Stunden. Unterkunft in der Sangha Lodge, direkt am Flußufer des Sangha gelegen. (F/-/A)

04. Tag: Dzanga Sangha Gorilla Trekking
Im Reservat und im Nationalpark leben etwa 3.000 Gorillas. Mit Studien über Flachlandgorillas wurde erst ab den 1980er Jahren begonnen. Der Ausflug beginnt mit einer etwa anderthalbstündigen Jeepfahrt zur Lichtung (Bai) von Hoku, auf 30 km schmaler und schlechter Piste. Von hier nehmen unsere Guides der Ba´Aka die Spur auf, wo die Gorillas am Vortag gesehen wurden. Der Weg zu den Gorillas, über zwei Bais, dauert je nach Lage etwa anderthalb bis zwei Stunden. Die breiten, oft tunnelartigen Wege wurden zum Teil in Generationen von Waldelefanten geschlagen. Jederzeit können Sie hier auf Elefanten stoßen. Die Gorillas können gut bei der Futtersuche und beim Sozialverhalten beobachtet werden.

05. Tag: Dzanga Sangha Elefanten Lichtung
Informationen über das Regendwaldreservat durch einen Mitarbeiter des Nationalparks. Freizeit bis zum Aufbruch zur Lichtung, der Dzanga- Bai (Elefanten-Lichtung). Nach etwa einer Dreiviertelstunde Autofahrt und Fußmarsch geht es mit unserem Pygmäen-Führer durch einen Fluß, an dessen Ufer oft viele Schmetterlinge zu sehen sind. Es wurden bisher über 300 Arten aus 10 verschiedenen Gattungen gezählt. Begleitet vom Schrei der Ibisse durchwaten Sie einen Fluß, der schon sehr deutlich durch zahlreiche Fußstapfen und Dung als Elefantenterritorium gekennzeichnet ist. Von einem geräumigen Hochsitz können Sie stundenlang aus nächster Nähe am Familienleben der Waldelefanten teilhaben. Hier sind immer zwischen 30 und oft auch über 100 Dickhäuter zu sehen. Auch Büffel gilt es zu beobachten, die meist geruhsam im Schlamm liegen, ebenfalls die sonst sehr seltenen Sitatungas (Sumpfantilopen). Meistens kommt auch eine Herde von Waldschweinen ins Blickfeld oder eine Gruppe der majestätischen Bongos mit ihren weißen Längsstreifen im haselnußbraunen Fell. (F/M/A)

06. Tag: Palmenwein und Netzjagd
Am Vormittag fahren Sie mit einer Piroge zur Palmweinernte. Es wird Ihnen gezeigt, wie man zum Wein kommt und natürlich dürfen Sie auch vom milchigen Getränk kosten. Nach dem Mittagessen gehen Sie mit den Pygmäen auf die Jagd. Mit unglaublicher Geschicklichkeit bahnen sich die kleinen Menschen ihren Weg durch den Urwald und spannen ihre Netze. In die aneinander geknüpften, hüfthohen Netze werden Ducker (Kleinantilopen) oder auch Stachelschweine getrieben. Die Pygmäen erläutern und erklären Ihnen auch die Suche von Heilpflanzen und ihrer Bedeutung. (F/M/A)

07. Tag: Heilpflanzen und Freizeit
Die Pygmäen erläutern und erklären Ihnen die Suche von Heilpflanzen und ihrer Bedeutung. Sie zeigen uns ihre erstaunlichen Fähigkeiten, Medizinpflanzen zu nutzen und anzuwenden. Nachmittag zur freien Verfügung. (F/M/A)

08. Tag: Reise nach Bomassa
Heute fahren Sie mit dem Geländewagen und dem Boot über die kongolesische Grenze nach Bomassa, Übernachtung im Camp. (F/M/A)

09 - 12. Tag: Nouabalé - Ndoki
Nach einer Fahrt im Geländewagen und einer Bootsfahrt im Einbaum erreichen wir den Nouabalé-Ndoki-Nationalapark. Während dieser vier Tage sind verschiedene Aktivitäten vorgesehen. Nach einem stündigen Fußmarsch durch dichten Regenwald erreicht man die Mbei Waldlichtung, wo eine Beobachtungsplattform errichtet worden ist. Der in 1993 gegründete Nationalpark schützt ein 4.200 km² großes Areal intaktes Flachlandwalds. Der Park wird von WCS-Kongo und der kongolesischen Regierung verwaltet, die effektive Maßnahmen zu Bekämpfung der illegalen Jagd eingeführt haben. Wichtiges Ziel des WCS ist die Förderung vom nachhaltigen Ökotourismus, was durch die Errichtung eines ersten Touristencamps unweit der Mbeli-Bai zum Teil umgesetzt ist. Die wenigen Besucher des Parks können die reichhaltige Fauna dieses immensen Schutzgebietes von der Beobachtungsplattform aus Vogelperspektive bewundern. Bedrohte Tierarten wie Waldelefanten, Flachlandgorillas, Schimpansen und Bongo-Antilopen werden in der Mbeli-Bai regelmäßig angetroffen. Aber auch Vogel- und Pflanzenliebhaber kommen hier voll auf Ihre Kosten: Der Park bietet einen Lebensraum für über 300 verschiedene Vogelarten und bis zu 1.000 Pflanzenspezies, unter anderen eine erstaunliche Vielfalt an alten Exemplaren von Mahagonibäumen. Neben der bekannten Waldlichtung in Mbeli wird die Forschungsstation bei Mondika ebenfalls besucht, wo zwei Übernachtungen eingelegt werden Den Wissen- schaftlern in Mondika ist es seit kurzem gelungen, eine Gruppe von Flachlandgorillas an die Anwesenheit von Menschen zu habituieren und somit stellt sich der Ndoki-Nationalpark als nach Dzanga-Sangha einzige Ort in Zentral- und Westafrika, wo man Flachlandgorillas in freier Wildbahn besuchen kann. (F/M/A)

13. Tag: Mbeli - Bomassa - Bayanga
Rückreise nach Bomassa. Von hier mit der Biroge zurück nach Bayanga. Übernachtung in der Sangha Lodge. (F/M/A)

14. Tag: Rückreise bis zur Büffel Insel
Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von diesem Stück Paradies und auf der uns bekannten Strecke fahren wir nach Ngotto zur Büffel Insel. (F/-/A)

15. Tag: Bangui
Die Stadt ruht auf Felsboden inmitten tropischer Vegetation. Das Stadtbild wird von modernen Gebäuden und Mangoalleen geprägt. 5 km westlich der Innenstadt liegt das afrikanische Viertel Kilometre Cinq. Hier befindet sich der größte Markt der Stadt sowie Bars und Diskotheken. Auf dem geschäftigen Markt im Zentrum in der Nähe des Place de la République wird Malachitachmuck verkauft. Das Boganda- Museum, die Schule für Kunst und Handwerk, die Kathedrale, das Haussa-Viertel und die Saint-Paul-Mission sind einen Besuch wert. Die Grande Corniche führt zu den Ufern des Ubangi, dort eröffnet sich eine malerische Aussicht auf die Rundhütten und die Boote der Fischer. Am Vormittag besichtigen wir das Nationalmuseum. Nach dem Mittagessen organisiert durch eine einheimische Frauengruppe Besichtigung ehemaliger GTZ-Projekte unter der Führung eines Mitarbeiters des Forstministeriums. Abendessen in einem typischen afrikanischen Lokal. (F/-/A)
In Bangui steht Ihnen ein Hotelzimmer zur Verfügung. Vor dem Abendessen gehen wir noch auf den Handwerkermarkt. Transfer zum Flughafen. Nachtflug nach Europa.

16. Tag: Ankunft in Europa
Zwischenlandung in Casablanca oder Paris. Individueller Heimflug.

Telefonisch: + 41 76 270 3807 oder per E-Mail an infoPDFbatutta-reisen.com

Nennen Sie uns Ihren Wunschtermin, Name der Teilnehmer und ob wir Ihnen bei der Buchung des Fluges behilflich sein sollen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

PDF Download Reisebeschreibung: Zentralafrikanische Republik - Büffel Insel, Dzanga Sangha, Mbeli

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