Asien
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| Turkmenistan 03 – The Best of Turkmenistan | |
| 12 Tage mit Aschgabat, Mary, Karakala, Götzli Ata, Awaza ab 2 Personen 1500 € ohne Flug |
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Die Turkmenische Geschichte lässt sich bis ins 3. Jahrhundert v. Chr. Zurück verfolgen, zu jener Zeit eine besonders spannende Gegend. Denn damals entstand hier das Reich der Parther, die eigentlich Parni hießen. Sie kamen aus dem nördlichen Iran, also der unmittelbaren Nachbarschaft, nach Turkmenien. Die Parni hatten griechische Ideale. So bauten sie zwischen Euphrat und Indus ein Reich auf, das nach griechischem Muster verwaltet wurde. Daher hatten sie sich auch den Namen "Parther", vom griechischen "Parthenon", dem Marmortempel der Göttin Athena auf der Akropolis von Athen, angenommen. |
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| Reisepreis | Teilnehmer und Reisedaten |
| 1500 € im Doppelzimmer bei zwei Teilnehmer 1300 € im Doppelzimmer bei vier Teilnehmer 180 € Zuschlag Einzelzimmer 100 € Zuschlag Halbpension 180 € Zuschlag Vollpension |
Individualreise ab 2 bis 8 Personen Turkmenistan hat ein Wüstenklima mit extremer Sommerhitze und kühlen bis kalten Wintern. Es herrscht ein trockenes kontinentales Klima mit Sommer Temperaturen von 35 Grad bis mitunter über 50 Grad in den südöstlichen Regionen der Karakum-Wüste. Sandstürme treten am Übergang der Jahres-zeiten auf. Turkmenistan zählt von 250 Sonnentagen im Jahr. |
| Eingeschlossene Leistungen | Nicht eingeschlossene Leistungen |
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Reiseverlauf
01. Tag: Hinflug nach Aschgabat
Flug mit Lufthansa über Frankfurt oder mit Turkisch Airlines über Istanbul. Gerne sind wir Ihnen bei der Buchung der Flüge behilflich. Ankunft LH vor Mitternacht, Ankunft TK nach Mitternacht.
Empfang durch Ihre Deutsch sprechende Reiseleitung und Transfer zum ****Hotel. Übernachtung in Aschgabat.
02. Tag: Aschgabat
Frühstück im Hotel. Fahrt zum Basar Tolkutschka (vom russischen Word „tolkat“- schieben), wo Sie die richtige orientalische Atmosphäre erleben. Stadtrundfahrt in Aschgabat. Besichtigung der Ertogrul Gazi Moschee, Unabhängigkeitsparkes, Monumenten der Unabhängigkeitsepoche, Leninparkes, Hauptplatzes von Aschgabat. Mittagessen im Restaurant. Besuch von Teppichmuseum in Aschgabat. Übernachtung im Hotel.
03. Tag: Fahrt nach Mary über Anau und Abiverd
Fahrt nach Mary. Unterwegs Besuch der Ruinen der Seyitdschemaletdin Moschee in Anau. Weitere Besichtigungen in Abiverd, ehemaligem Handelszentrum an der südlichen Route der Seidenstraße und Ulug depe, Ausgrabungsstätte aus der Bronzezeit. Ankunft in Mary gegen 15 Uhr. Unterbringung in Hotel***.
04. Tag: Tagesausflug nach Merv
Merv/w, Welterbe seit 1999, war einst neben Bagdad, Damaskus und Kairo eine der größten Städte der islamischen Welt und ein wichtiges Handelszentrum an der Großen Seidenstraße. Das Ruinenfeld, welches Sie besuchen, wird umgeben von endlosen Mauern aus Lehmblöcken und umfasst rund 120 qkm. Merv ist in seiner Lage einzigartig. Es besteht aus einer Reihe mehrerer, im Laufe der Jahrhunderte nicht übereinander, sondern nebeneinander errichteter Städte.
Der Platz ist seit der Jungsteinzeit besiedelt. Den ersten Höhepunkt erlebte Merw im 2. Jahrtausend v. Chr. Der älteste Teil ist die als Erk-Kala bekannte, 12 ha große, befestigte Siedlung. Während des Alexanderzugs wurde Merw erobert, in Alexandria he Margiane umbenannt und zu einer griechischen Polis ausgebaut. Vom Seleukidenkönig Antiochos I. wurde der Ort zerstört, aber unter dem Namen Antiochia in Parthien wieder aufgebaut. Die Stadt wurde in den folgenden Jahrhunderten von den Parthern, danach bis ans Ende der Antike von den Sassaniden beherrscht.
651 n. Chr. wurde dort der letzte Sassanidenkönig Yazdegerd III. ermordet. Die Stadt fiel bald darauf an die muslimischen Araber, die das Perserreich erobert hatten. Der persische General Abu Muslim, mit dessen Hilfe die Abbasiden in dieser Stadt gegen die Umayyaden revoltiert haben, stammte aus Merv. Die Stadt war unter al-Ma'mun (813–833) Hauptstadt. Der bedeutendste aus Merw stammende Gelehrte war der jüdische Astronom und Astrologe Saul ben ibn Bishr. In diese Zeit fällt der Bau befestigter Burgen (Rabat), zweier buddhistischer und eines christlichen Klosters.
Merw wurde 1040 von den Seldschuken erobert. Der Schwerpunkt der Stadt verschob sich westwärts, zu einem Ort der heute Sultan-Kala genannt wird. Dieser befestigte Platz hat ein unregelmäßig rechteckiges Layout. Dort finden sich auch das Mausoleum des Sultans Ahmad Sanjar und die Zitadelle von Sahhriyar-ark aus dem 11. Jhd. Das Mausoleum von Muhammed ibn Zayd, das Viertel der Töpfer und andre Ruinen finden sich in den Vororten.
Bei der Eroberung unter dem Mongolen Tolui Khan, Sohn des Dschingis Khan, im Jahre 1221 wurde die Stadt zerstört und die Bevölkerung fast vollständig ermordet. Die Belagerung war eine der blutigsten Eroberungen der Weltgeschichte. Davor war Merw ein wichtiges Zentrum der Schahs von Chorasan. Es erfolgte nur ein teilweiser Wiederaufbau, dessen Ruinen als Abdullah Khan-Kala, südlich von Sultan-Kala bekannt sind. Merw wurde vom mongolisch-turkmenischen Eroberer Timur im Jahre 1380 erneut geplündert. 1505 besetzten die Usbeken die Stadt und fünf Jahre später wurde sie wieder von Persien erobert, das bis 1524 und dann erneut von 1601 bis 1747 dort herrschte. Der Ort verlor nun jede Bedeutung.
Gezwungen von den Persern mussten die Turkmenen im 19. Jhd. ihre Heimat verlassen und im östlichen Chorasan und Transoxanien), d. h. bei Merw, siedeln. Nach kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Persien und den Turkmenen kam die Stadt 1883 durch Komarow unter russische Herrschaft und wurde 1925 Teil der Sowjetrepublik Turkmenistan. 1991 erlangte Turkmenistan seine Unabhängigkeit.
Rückfahrt nach Mary. Ausflug zur inm Seldschuken Baustil errichteten Talkhatan Baba Moschee aus dem Jahre 1095. Auf dem Rückweg besuchen wir die Reste der Ahun Baba Medrese aus dem 19. Jhd. Übernachtung in Mary.
05. Tag: Flug von Mary nach Aschgabat und weiter nach Karakala
Transfer zum Flughafen und Flug nach Aschgabat mit einer T5-128 um 08h20, Ankunft um 09h00. Fahrt nach Karakala, rund 320 km. Unterwegs Besuch des unterirdischen Sees Kow-Ata, Vater aller Seen, so der Name vom Turkmenischen übersetzt. Der See befindet sich in einer Höhle des Kopetdag Gebirges. Er ist ein beliebter Erholungsplatz der Ashgabader und ihrer Gäste. Zum 60 Meter tief gelegenen Thermalsee führt eine Treppe von 175 Stufen und das smaragdgrüne 35°C warme Wasser und lädt Sie zum Baden ein. Der See ist 75 Meter lang, 14 Meter breit und 6 Meter tief. Weiter geht unsere Reise ins Bergdorf Nokhur (150 km von Aschgabat gelegen). Das Dorf erinnert an Griechenland. Die Nokhuren verstehen sich auch als Nachfahren des Alexander, bzw. seiner Armee. Die sei hier durchgezogen und habe Nachkommen hinterlassen. Viele Nokhuren haben grüne Augen und helle Haut. Übernachtung in der Gastfamilie oder in Zelten in Karakal.
06. Tag: Karakala – Balkanabad
Frühstück in der Gastfamilie. Fahrt nach Balkanabat via Dekhistan. Besichtigungen in Dekhistan, Handelszentrum an der Seidenstraße. Diese einzigartige Stadt liegt in West-Turkmenistan neben dem Kaspisee, in der Misr-Fläche, einer von den ungewöhnlichsten Orten auf dem Gebiet von Turkmenistan. Hier gab es keine intensive Bautätigkeit, Erde ist auch wenig anwendbar, deshalb sind hier mehrere historische Denkmale geblieben. Dechistan hat bilderreiche Türme der alten Siedlungsstätte, Denkmale von 10.-11. Jhd. und auch die älteste Moschee von frühzeitiger islamischer Zeit auf der alten Einbettung von Maschat. Diese Stadt zähle wahrscheinlich zu den am fernsten liegenden und isoliertesten Städten der damals bekannten Welt. Die mittelalterliche Stadt lag an der Karawanenstraße zwischen Choresm und dem persischen Hyrkanien. Dechistan ist die mittelalterliche Oase im südwestlichen Teil von Turkmenien. Vom 8. bis 9. Jhd. war an diesem Platz die Stadt Misrian (Misr oder Messorian), die im Zeitraum von Choresmschachen seine allerhöchste Gewaltigkeit erreichte. Davon zeugen zahlreiche Ruinen, die bis heute erhalten sind. Dechistan war aufgeteilt in die befestigte "Schachristan" mit Zitadelle und "Rabat", die Wohnblöcke und Basare. Erhalten geblieben sind u.a. das Mausoleum Schir-Kabir (11.-12. Jhd.), zwei Minarette, je 25 Meter hoch, das Portal der katholischen Moschee, Reste der tönernen Stadtmauern, Ruinen der Karawansereien und des Mausoleen von Maschat-Nekropole.
Einige der Karawansereien in der Siedlungsstätte, direkt hinter der Burgmauer und bei den Stadttoren, weisen die Richtung der Karawanenstraßen aus der Stadt heraus. Heutzutage ist die Stadt leider sehr zerstört und die Mehrheit der Gebäude ist versandet. Aber die Stadt ist eine historische und kulturelle Sehenswürdigkeit, weil auch hier das berühmte Poem "Schachname" von Firdousi geschrieben wurde. Picknick in der Wüste und weitere Fahrt nach Balkanabat, Hauptstadt der Balkan Provinz. Unterkunft im Hotel*****.
07. Tag: Balkanabad – Götzli Ata
Besuch des Basars in Balkanabat und Fahrt zu den Yangi Kala Canyons, ein ausgetrockneter See, rund 180 km weiter im Westen des Landes. Besichtigungen in Yangi Kala. Das Mausoleum von Gözli Ata ist der entfernteste Wallfahrtsort in Turkmenistan. Hasan Ata Asyky Gözli Ata (1110-1221) war ein legendärer Sufi -Lehrer. Das Mausoleum liegt von weißen, rosa, grünlichen und rötlichen Felsen umgeben. Der Friedhof am südlichen Rand der Anlage ist für seine schön geschnitzten Steingrabmäler berühmt. Übernachtung in der Pilgerstätte Gözli Ata oder in den Zelten.
08. Tag: Götzli Ata – Awaza
Nach dem Frühstück Fahrt nach Awaza, rund 180 km, dem touristischen Resort am Kaspischen Meer, mit mehreren Hotels und 16 km Strand. Awaza liegt nur 10 km südlich von der Hafenstadt Turkmenbaschy, genannt nach dem früheren Präsidenten und Endstation der transkaspischen Eisenbahn. 1717 wurde an der Stelle der heutigen Stadt eine russische Siedlung gegründet, die aber nach wenigen Jahren wieder aufgegeben wurde. Nachdem der Ort mehr als 150 Jahre verlassen war, wurde im Jahr 1869 an seiner Stelle der Ort Krasnowodsk gegründet. 1896 wurde er zur Stadt. 1993 ließ der turkmenische Diktator Saparmyrat Nyýazow sie nach seinem Ehrentitel in Türkmenbaşy umbenennen. Von hier aus existieren Fährverbindungen über das Kaspische Meer nach Baku und Astrachan. Unterkunft in einem Hotel*****. Erholung am Kaspischen Meer, dem größten See der Erde. Das Kaspische Meer ist Teil der Grenze von Europa und Asien und zerteilt somit Eurasien in zwei Kontinente. Das Kaspische Meer besitzt keine natürliche Verbindung zu den Ozeanen. Es ist damit ein See und trägt die Bezeichnung „Meer“ nur aufgrund seiner Größe und des Salzgehalts des Wassers. Ein früher geläufiger Name war Kaspisee. Über die Wolga, den Wolga-Don-Kanal und den Don besteht aber eine schiffbare Verbindung über das Asowsche Meer zum Schwarzen Meer.
09. Tag: Flug nach Aschgabat und weiter nach Darwaza
Frühstück im Hotel. Freizeit und Transfer zum Internationalen Flughafen Turkmenbaschy, Abflug mit der T5-242 um 10h50 nach Aschgabat. Ankunft um 11h50. Mittagspause in Aschgabat. Am Nachmittag Fahrt nach Darwaza zum brennenden Gaskrater, rund 280 km. Unterwegs Besuch der Wüstensiedlung Erbent, dessen Bewohner von Filzteppichherstellung und Viehzucht leben. Die unter den Steppenvölkern von alters her erfundene Methode der Filzherstellung ist heute bei den Turkmenen sehr beliebt und verbreitet. Die Nomaden in der Wüste bedeckten mit Filz ihre mobilen Jurten. Aus diesem Material werden auch die Kamel- und Pferdedecken, Taschen für die Aufbewahrung verschiedener Waren und die Mäntel für die Hirten hergestellt. Die aus buntem Filz gemachten Filzteppiche sind heute in jeder Familie unentbehrlich. Das Ornament mit verschwommenen Rändern auf solchen Teppichen ist groß, mit sanften Abstufungen der Farben. Unter anderen oft benutzten Motiven findet man stilisiertes Schafbockgehörn, den Lebensbaum, Vogelkrallen oder Katzenauge. Ankunft in Darwaza, in der Wüste Karakum. Besichtigung des Feuerkraters bei Tag und Nacht. Der Gaskrater entstand durch Explorationsarbeiten in den siebziger Jahren. Das Gestein an der Bohrstelle war instabil und stürzte während der Arbeit ein. Die komplette Ausrüstung einschließlich des Bohrturms verschwand damals in der Tiefe. Es entstand ein Krater mit einem Durchmesser von 200 Metern und einer Tiefe von über 50 Metern. Aus hunderten von Spalten im Gestein trat seit dieser Zeit das Erdgas aus. Wie das ausströmende Gas sich entzündete, ist heute noch ein Rätsel. In den folgenden Jahren verendeten viele Tiere in der Umgebung des Kraters, entweder durch Gasvergiftung oder sie stürzten in den Krater. Von den Einheimischen wird der Trichter auch das Tor zur Hölle genannt. Ein einzigartiges Schauspiel ist es, wenn man am Abend von der in der Nachbarschaft liegenden Anhöhe auf den brennenden Krater schaut. Man sollte unbedingt eine Taschenlampe dabei haben, um den Hügel besteigen zu können. Von hieraus hatte man einen traumhaften Blick auf den in der Dunkelheit glühenden Gaskrater. Hunderte von kleinen und größeren Feuer lodern in den Krater Es war ein unvergessliches Naturschauspiel. Barbecue und Übernachtung in Zelten.
10. Tag: Kunya Urgentsch, Flug nach Daschoguz
Abfahrt nach Kunya Urgentsch, rund 240 km, wo in der Antike eine Stadt, die früher den Namen Gurgandsch trug, und bereits im 1. Jhd. vor Chr. ein bedeutendstes Zentrum an der nördlichen Route der Seidenstraße war, sich befand. Zum 10. Jh. wurde Gurgandsch zur prachtvollen Hauptstadt des Choresmischen Reiches und zum 15.Jhd. durch Heere Tamerlans dem Boden gleichgemacht wurde. Sie wurde im Jahre 2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Zwar lassen Keramikfunde aus dem sogenannten „Kyrk Molla“, bei dem es sich wahrscheinlich um den ältesten Siedlungskern handelt, darauf schließen, dass die Geschichte der Stadt mindestens bis ins 5. Jhd. v. Chr., also in achaimenidische Zeit, zurückreicht, doch ist über das vorislamische Gurgandsch, in dem manche das im Avesta erwähnte „Urva“ sehen, bislang nur sehr wenig bekannt. In den Annalen der frühen und späten Han-Dynastie findet es möglicherweise unter dem Namen „Yue-kien“ Erwähnung. Nach der Eroberung Choresms durch die muslimischen Araber (712) scheint sich zwischen Gurgandsch, das begünstigt durch seine Kontakte in den nordkaspischen Raum sowie seine Anbindung an die Seidenstraße zu einer reichen Handelsstadt aufgestiegen war, und dem alten Landeszentrum Kath, wo die seit 305 über Choresm herrschenden Afrighiden residierten, eine wirtschaftliche und politische Rivalität entwickelt zu haben. Im 10. Jhd., als sich Choresm vorübergehend unter der Oberherrschaft der Samaniden befand und der kalifale Abgesandte Ibn Fadlan drei Monate lang in Gurgandsch weilte, bevor er (zusammen mit 3000 Kamelen und 5000 Begleitern) seine Reise zu den Wolgabulgaren fortsetzen konnte, hatte diese Rivalität dann anscheinend eine Teilung des Landes in zwei konkurrierende Machtbereiche zur Folge, die erst dadurch überwunden wurde, dass der Emir von Gurgandsch, Mamun (gest. 997), 995 Kath eroberte, die Afrighiden stürzend die Dynastie der Mamuniden begründete und als neuer Choresm-Schah die choresmische Hauptstadt nach Gurgandsch verlegte. In der ehemaliger Hauptstadt Choresmien besichtigen Sie die schönen Mausoleen aus der Zeit der choresmischen Renaissance (14. Jhd.), von Türabek-hanum und Nadschmetdin Kubra, Sultan Tekesch und Il Arslan(12-13 Jhd.) sowie das höchste Minarett des Mittelasiens von Kutlug Timur.
Nach den Besichtigungen Weiterfahrt nach Daschoguz und Flug mit der T5-106 um 19h50 nach Aschgabat. Ankunft um 20h40. Transfer, Unterkunft im Hotel****
11. Tag: Aschgabat
Vormittags Besuch des Nationalmuseums. In den Sälen des nach der Unabhängigkeit gebauten Nationalmuseums sind archäologische Entdeckungen, welche über die alte Geschichte von Turkmenistan sprechen, ausgestellt. Der Besucher kann Kunsthandwerk aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, wie Webarbeiten, Stickereien, Keramik, Teppichwebereien, Juwelierwaren, usw. bewundern. Es sind insgesamt mehr als 2005 Exponate.
Nachmittag Ausflug nach Nisa, zirka 15 Kilometer in westlicher Richtung von Ashgabat, gelegen. In der Region wurde im Jahre 1930 mit archäologischen Forschungen begonnen. Dabei fand man heraus, dass es sich hier um eine Residenz aus der Partherzeit handelt. Eine Besiedelung fand zirka im 2. Jhd. vor Christus statt. Alt Nisa war zur damaligen Zeit unter dem Namen Mithridatkart bekannt. Dies belegen einige Schriftfunde aus dieser Zeit. Der parthische König Mithridates I. lebte hier in der Zeit von 171 bis 138 vor Christus. Der Grundriss des Gebäudes ist ungewöhnlich für die Region. Die Gebäude, welche sehr luxuriös, ausgestattet sein mussten, wurden im sogenannten hellenistischen Stil errichtet. Die Stadt selbst wurde auf einem Hügel errichtet, welche mit acht bis neun Meter dicken Wällen umgeben war. Diese wurden aus sogenannten Stampflehm (Pachsa) gefertigt. Es gab auch Wachtürme, welche die Siedlung umgaben. Im Inneren des Komplexes gab es einige Wasserstellen, die Überreste davon sind heute noch zu sehen. Wasser was aus dem Kopet-Dag-Gebirge kam, wurde hier gesammelt. Wohnsiedlungen, Werkstätten und Lagerhäuser befanden sich im Norden. Der griechische Gelehrte Philostrat (170-245) schrieb bereits über den Tempel und bewunderte vor allem das kupfergedeckte Dach. Es soll auch Bilder aus reinem Gold gegeben haben, welche in die Wände des Tempels eingelassen waren.
Fahrt zur malerischen Schlucht von Archabil. Mittagspause. Rückkehr nach Aschgabat. Übernachtung im ****Hotel.
12. Tag: Rückreise
Transfer zum Flughafen. Rückflug mit Lufthansa um 01h30, mit Turkish Airways um 04h10.
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+ 41 76 270 3807
oder per E-Mail an info Nennen Sie uns Ihren Wunschtermin, Name der Teilnehmer und ob wir Ihnen bei der Buchung des Fluges behilflich sein sollen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung |
Download Reisebeschreibung: Turkmenistan 03 – The Best of Turkmenistan





Jörg Paul Beyer