Asien
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| Tadschikistan / Kirgistan 08 – Natur pur erleben | |
| 18 Tage unterwegs durch das Herz Zentralasiens Individualreise ab 4 Personen 3100 € ohne Flug |
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Die Blüte der tadschikischen Kultur, die Entwicklung der Wissenschaft und Literatur, die Stärkung der staatlichen Grundsätze begannen in der Zeit der Samaniden-Dynastie, insbesondere in der Amtszeit des Shah Ismoili Somoni. Die günstigen Bedingungen, die für die Entwicklung der Wissenschaft und Kultur geschafft wurden, haben eine Reihe der berühmten und hervorragenden Wissenschaftler, Dichter und andere berühmte Persönlichkeiten zur Welt gebracht. Damals sind die besten Söhne des Volkes, die Blumen der Nation im Hof der Samaniden zusammengekommen, mit denen das goldene Jahrhundert der tadschikischen Zivilisation im Zusammenhang steht. Die Tadschiken haben ein besonderes Verhältnis bzw. hohen Respekt zu jener Epoche, in der sich die tadschikische Nation mit einer gemeinsamen Sprache, Kultur und einem gemeinsamen Territorium gebildet hat. Das anschauliche Beispiel wäre die Feierlichkeiten anlässlich des 1100. Jahrestages des Samanidenstaates, die 1999 auf dem Territorium Tadschikistans stattfanden. An diesen Tagen fanden sowohl in Tadschikistan, als auch außerhalb seines Territoriums Symposiums und internationale Konferenzen statt. |
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| Reisepreis | Teilnehmer und Reisedaten |
| 3100 € im Doppelzimmer Zuschlag Einzelzimmer auf Anfrage |
Individualreise ab 4 Personen. Ideale Reisezeit von Juni bis Oktober |
| Eingeschlossene Leistungen | Nicht eingeschlossene Leistungen |
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Reiseverlauf
01.Tag: Abflug
Individuelle Anreise über Istanbul oder Moskau nach Dushanbe. Gerne beraten wir Sie bei der Flugwahl.
02.Tag: Dushanbe
Ankunft nach Mitternacht. Transfer ins Hotel. Übernachtung. Individuelles Frühstück und Mittagessen. Am Nachmittag erste gemeinsame Entdeckungstour in der Hauptstadt. (F/M/A)
03. Tag: Dushanbe
Nach dem Frühstück Stadtrundgang: die Hauptstadt Tadschikistans und hat etwa 800.000 Einwohner. Es ist politischer, kultureller und wirtschaftlicher Mittelpunkt des Landes und Universitätsstadt. In Duschanbe befinden sich die Tadschikische Staatsuniversität und die Akademie der Wissenschaften. Duschanbe entstand aus einem Dorf, an dem montags immer Wochenmarkt stattfand (Montag auf Persisch = Duschanbe). Nachdem der letzte Emir von Buchara Said Alim Khan aus der Stadt Buchara vor den Bolschewiki fliehen musste, ließ er sich 1920 in Duschanbe nieder und machte die Stadt zu seiner Residenz. Nach vier Monaten sah er sich gezwungen, unter dem Ansturm der Bolschewiki Duschanbe zu verlassen. Ende 1921 belagerten die Basmatschi-Truppen unter der Führung Ismail Envers (Enver Pascha) die Stadt. Im Februar 1922 wurde die Stadt von den Basmatschi-Truppen eingenommen. Am 14. Juli 1922 wurde die Stadt von den Bolschewiki erobert und zur Hauptstadt der tadschikischen autonomen sozialistischen Sowjetrepublik erklärt. Duschanbe hieß von 1929 bis 1961 Stalinabad.
Wir besichtigen u.a. das tadschikisches Nationalmuseum: Hier finden sich viele Funde aus der reichen Geschichte des Landes, unter anderem der Buddha von Chatlon, eine 14 Meter lange liegende Buddha Statue, die 1966 im Süden des Landes ausgegraben wurde und seit 2001 im ersten Stock des Museums zu besichtigen ist. Die Statue gehört, neben dem 88 Meter hohen Buddha in Wuxi (China) und einem großen, liegenden Buddha in Thailand zu den größten Buddha-Darstellungen Asiens. Das beeindruckende, 30 m hohe Monument mit dem Denkmal des als Vater der Nation geltenden Samanidenherrschers Ismail I. (F/M/A)
04.Tag: Fahrt ins Pamir Gebirge, dem Dach der Welt
Unsere Fahrt führt je nach Saison über die Kulyab Region oder über Tawildara und den Khaburabad Pass. Unterwegs treffen wir auf traditionell gekleidete, sehr freundliche Einwohner. Einmal den Pass überquert wechseln nicht nur die Landschaft, sondern auch die Menschen. Hier treffen wir auf das Volk der Badakhshanis mit einer eigenen Sprache. Im ganzen Gebiet der Pamir werden sieben verschiedene Sprachen gesprochen. Wir fahren dem Panj Fluss entlang, der ein Zubringer zum großen Amu Darya (Oxus) Fluss ist.
Der Pamir, der zum Dach der Welt gezählt wird, hat eine Fläche von etwa 120.000 km², wovon 1.200 km² vergletschert sind. Der äußerste Norden des Faltengebirges gehört zu Kirgisistan, der Osten zu China, der Süden zu Afghanistan, der Rest zu Tadschikistan. Der Pamir verbindet einige der großen Gebirgszüge Asiens: Tianshan im Norden, Karakorum im Süden, Kunlun Shan (zu dem der Oberlauf des Jarkend die Abgrenzung bildet) im Südosten und Hindukusch im Südwesten. Im Osten des Pamir schließt das Hochland von Tibet an. Die mittlere Höhe des Pamirs liegt bei etwa 3.600 bis 4.400 m, was meist über der hier bei 3.700 m liegenden Baumgrenze liegt. Im Pamir entspringt unter anderen der Pamir, der rechte Quellfluss des Pjandsch. Der größte See im Pamir ist der Karakul in Tadschikistan. Es gibt häufig Erdbeben, durch eines entstand 1911 der Saressee. Das Klima ist rau und trocken. Die Bewohner sind meist Viehzüchter und halten Yaks und Fettschwanzschafe. Die Tierwelt des Pamir setzt sich naturgemäß aus Hochgebirgsarten zusammen. Zu den bekanntesten, aber auch den seltensten Tieren des Gebirgszugs zählen der Schneeleopard und das Marco-Polo-Argali. Übernachtung in einem privaten Gästehaus. (F/M/A)
05. Tag: von Kalaikhum nach Khorog
Nach dem Frühstück geht unsere Fahrt weiter dem Panj Fluss entlang durch das Vany Tal. Während der Reise sehen wir auf unserer rechten Seite auf ein friedliches Tal in Afghanistan. Der große Unterschied zwischen dem Leben im Tajik Pamir und der afghanischen Bevölkerung ist aber ersichtlich. Wir gelangen zum Zusammenfluss des Panj mit dem Bartang Fluss. Wir folgen dem Bartang flussaufwärts. Wir durchfahren kleine Dörfer, vorbei an kleinen bebauten Flächen, welche die Bewohner mit Getreide, Gemüse und Obst versorgen. Die Gegend zählt zu den schönsten Landschaften des westlichen Pamir, zusammen mit den freundlichen Einwohnern, ihrer Musik und Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen ins Gebirge.
Khorog liegt herrlich eingebettet zwischen rauen Bergen. Hier strömen dem Pjandsch gleich zwei Flüsse zu, der Gunt und die Shakhdara. Khorogs Klima ist, außer im Winter, sehr angenehm und erlaubt eine dichte Vegetation aus Obstbäumen und Pappeln. Wir besichtigen zusammen den höchstgelegensten Botanischen Garten Asiens, das örtliche Museum und den Basar. Khorog ist der einzige Ort des Pamir, der tatsächlich den Namen Stadt verdient. (F/M/A)
06. Tag: Khorog nach Ishkashim
Unterwegs machen wir zuerst einen Abstecher zu den heißen Mineralquellen von Garam Chasma, rund 8 km von der Hauptstraße entfernt, die heilsame Wirkung haben. Ein Bad im warmen Wasser ist zu empfehlen. Auf der Fahrt nach Ishkashim besichtigen wir Budha Stupa in Vrang, Stupas gelten als die ersten wichtigsten Denkmale und Orte künstlerischer Gestaltung im Buddhismus. Der Sufi Muborak Vakhani (Philosoph und Poet aus dem XIX Jhd.) hat hier unter anderem auch seinen Sonnenkalender, der sehr beliebt in dieser Gegend war, geschaffen. Weiter sehen wir das Fort von Yamchun, die spirituellen heißen Quellen von Bibi Fatima und die Festung von Kah Kaha. In Ishashim gibt es einen offiziellen Grenzübertritt nach Afghanistan. Hier ist der Eingang nach Badakshan, welcher bereits chinesische Pilger im 7. Jhd. benutzen. Sehr wahrscheinlich kam hier auch Marco Polo auf seiner Reise vorbei.
Sollte der Aufenthalt auf einen Samstag fallen, besteht die Möglichkeit auf einen Marktbesuch auf afghanischem Boden. Es wird kein Visum fällig. Unterkunft in einem Gästehaus. (F/M/A)
07. Tag: nach Langar
Auf unserem Weg besichtigen wir einer der ältesten Festungen auf der Seidenstraße, Rode-Kah-Kaha in Namadgut, wo wir auch das Museum vom Sufi Muborak-Kadami Vakhani besichtigen. Der Sufi Muborak Vakhani (Philosoph und Poet aus dem XIX Jhd.) hat hier unter anderem auch seinen Sonnenkalender, der sehr beliebt in dieser Gegend war, geschaffen.
Weiter sehen wir den Budda Stupa in Vrang, die spirituellen heißen Quellen von Bibi Fatima und die Ruinen der Festung Yamchun aus dem IV – III. Jhd.v.Chr. Langar ist der letzte Ort im Vachan-Korridor. Hier fließen die beiden Flüsse Pamir und Vachan zusammen und bilden den Pjandz. Von heir aus wäre es nicht mehr weit nach Pakistan. Wir besuchen den heiligen Ort Soch Kambari Oftob mit seinen schönen alten Bäumen und die etwa 30 Minuten vom Dorf entfernten Petroglyphen. Auf rund 10.000 Petroglyphen kann man Szenen aus dem Leben der Ureinwohner des Pamirs bewundern. Unterkunft in einem Gästehaus. (F/M/A)
08.Tag: zum Yashil Kul Lake
Wir verlassen die Gegend mit den einmaligen Blicken auf die afghanische Bergwelt mit seinen Gletschern in der Wakhan Range. Der Pamir Fluss bildet hier die natürliche Grenze. Über den Khargushi Pass gelangen wir zu den Seen Bulun Kul und Yashil Kul. Die hiesige Bevölkerung sind tajikische Pamirs und kirgisische Nomaden. Hier sehen wir, wie sich der Mensch an das raue Klima dieser Bergwelt eingefügt und angepasst hat. Wir spazieren zu den Ruinen der Kawanserei, dem Sonnenkalender an der Nordseite des Yashil Kul Sees. Unterkunft in einem Gästehaus. (F/M/A)
09. Tag: Fahrt nach Murgab
Weiterfahrt nach Murgab. Unterwegs besichtigen wir einen landestypischen Yak Wohnhaus. Murgab befindet sich im Gebiet Berg-Badachschan im Hochgebirge des Pamir und hat etwa 4.000 Einwohner, am gleichnamigen Murgab Fluss. Die Brücke, die über den Fluss führt, steht in einer Höhe von 3.612 m über dem Meeresspiegel; der Ort liegt ein paar Meter höher am südlichen Ufer. Über die Brücke führt die abenteuerliche Hauptstraße, die unter anderen Chorog mit Karaart am Karakul durch die karge und zerklüftete Hochgebirgswelt verbindet. Gemeinsamer Rundgang durch das Dorf. Unterkunft in einem Gästehaus. (F/M/A)
10. Tag: nach Karakul
Immer wieder neue Blicke öffnen sich dem Reisenden zu den Bergen und den Gletschern auf unserem Weg zum Ak Baital Pass (Weisser Pferde Pass, 4655 m), der einst höchste Pass der Udssr. Unser Weg führt uns zu den Seen Shorkul und Rankul, dem wahrhaftigen Dach der Welt! Weiter zu unserem Etappenziel, dem Karakul, Kul gleich See, auf 3915 m über Mehr ist der höchste See Zentralasiens und soll angeblich durch einen Meteoriteneinschlag entstanden sein. Der See liegt im Länderdreieck Tadschikistan, Kirgistan und China, östlich des höchsten Gipfels des Pamirs, dem Pik Kommunisma, stolze 7495 m. Dem Gewässer sagen die Einheimischen noch heute eine unheimliche Atmosphäre nach. In den fast runden See ragt eine Halbinsel hinein, auf der ein über 5000 m hoher Gipfel thront. Im Winter, mit Temperaturen unter 30 ° Celsius, gefriert der See und eisige Winde wehen über die Fläche. Der See liegt als spiegelglatte dunkle türkisgrüne Fläche vor uns. Gegen die Seemitte hin wechselt die Farbe zu einem tiefen dunkeln Blau. Am Horizont ragen, wie eine ferne Wand, noch schneebedeckte Gipfel in den Himmel. An den Ufern glitzern weiße Salzablagerungen in der Sonne. Unterkunft in einem Gästehaus. (F/M/A)
11. Tag: Kyzil Art, Grenze zu Kirgistan
Fahrt zum Grenzposten Kyzil Art wo wir uns von unseren Begleitern aus Tadjikistan verabschieden und von der neuen Truppe aus Kirgistan begrüsst werden. Die beiden Grenzposten sind rund 10 km voneinander entfernt, wobei der kirgisische Posten direkt auf der Passhöhe, 3165 m, steht. Fahrt nach Sary Tash, Eingang zum Alaj-Tal. 1996 wurde hier der Grenzübergang nach China wieder geöffnet. Seit dem führt ein wiederbelebter Zweig der Seidenstrasse von den Oasen im Ferganatal zu denen in Turfan. Unterkunft in einem Gästehaus. (F/M/A)
12. Tag: über den Taldyk Pass nach Osh
Die heutige Fahrt führt uns über den 3615 m hohen Taldyk Pass nach Osh. Zimmerbezug im Hotel, Stadtbesichtigung. Osch ist eine der ältesten Städte in Zentralasien, an der südöstlichen Flanke des Fergana Tals am nördlichen Fuße des Pamir-Alai Gebirges. Eingebettet in grüne Hänge, liegt Osch auf beiden Seiten des Ak - Bura Flusses auf einer Höhe von 940-1070 m über dem Meeresspiegel.
Das Alter der Stadt kann man von den Felszeichnungen und Inschriften auf den Nordhang des vierköpfigen Suleiman Berg, einem der wichtigsten Heiligtümer der islamischen Welt in Zentralasien beurteilen. Dieser Berg liegt im Zentrum von Osch und ist ein einzigartiges historisches Baudenkmal. Der Berg war eine Verteidigungspunkt gegen Feinde und seine Präsenz beherrscht die ungewöhnliche Anordnung der antiken Stadt Osch. Eine kleine Mazar (Moschee) wurde am südöstlichen Hang des Berges gebaut, und wird Kitschik Mekka ("Kleines Mekka") genannt, wohin die Muslime des Fergana-Tals beten kommen. Osch wurde ihr zweites Mekka.
Auf dem Berg besuchen Sie das historische Museum, das sich mitten in der Haupthöhle befindet. Nach dem Ausflug ins Museum folgen Sie dem Weg aller Pilger bis an die Spitze des Hügels, wo Sie eine kleine Moschee von Babur, dem Großen Moguls Dynastie Gründers, sehen und die Stadt aus der Vogelperspektive sehen.
Die Besucher werden auf dem Basar in Osch mit seinem ausgeprägten orientalischen Farben und der aromatische Duft von Gewürzen und Früchten angezogen. Ein kurzer Spaziergang entlang der bunten Reihen des Golden Markts und das Zuschauen bei den Arbeiten der Schmiede gilt als ein unvergessliches Erlebnis. (F/M/A)
13. Tag: Osh – Uzgen
Fahrt nach Uzgen, ein unscheinbares Städtchen mit sehr alten und charakteristischen Baudenkmäler, wie das Minarett, welches als Vorbild für die Bauten in Buchara diente und die drei Mausoleen, die auf den ersten Blick aussehen wie ein einziges Bauwerk. Sie gelten als Vorstufe der großartigen Architektur der Timuriden, deren Bauten in Samarkand zu bewundern sind. Unterkunft in einem Gästehaus. (F/M/A)
14. Tag: Arslanbob – Chychkan
Weiterfahrt nach Arslanbob, auf 1800 Metern im westlichen Rand der Ferganaberge gelegen und umgeben von den weltgrößten Walnusswäldern. Wie die Legende besagt, hätte Alexander der Große die Nüsse aus Mazedonien mitgebracht. Die ältesten Bäume sind 600 Jahre alt. Das Holz wird für Möbel genutzt und im Herbst sammeln die Einheimischen hunderte von Tonnen von Walnüssen. Imker verkaufen guten Honig. Wanderungen in die Umgebung und zu den Wasserfällen oder zur Höhle der 40 Engel möglich. Der Naryn ist der längste und wasserreichste Fluss im Tien Schan. Teilweise folgt unsere Route flussaufwärts dem wichtigsten Verkehrsweg Kirgistans, dem Abschnitt der M41 Richtung Hauptstadt. Bei Kara Kul erreichen wir den Staudamm des Toktogul Reservoirs. Die Sowjets beschlossen, die Kraft des Flusses zu nutzen und setzten zwischen 1962 und 1976 einen 215 Meter hohen Betonkeil als Bremsschuh in die Schlucht. Im Naturreservat Chichkan beziehen wir Zimmer im Oson Hotel. Nutzen Sie die Freizeit bis zum gemeinsamen Abendessen bei einem Spaziergang entlang des Bergflusses. (F/M/A)
15. Tag: Chychkan – Bishkek
Das grosse Steppenplateau Suusamir Syrte ist 150 km lang und in seinem Zentrum 24 km breit und liegt auf 2200 Meter über Meer und wird von Bergen umrahmt. Rund 6000 Nomaden leben hier unter rauen Bedingungen. Zu Sowjetzeiten weideten hier jeden Sommer bis zu vier Millionen Schafe, heute ist es noch rund ein Fünftel. Der Rest des Landes wurde zu Äckern umgewandelt. Über den 3586 m hohen Tjus Asuu Pass geht die Fahrt weiter Richtung Bischkek. Mittagessen unterwegs. In der Hauptstadt Zimmerbezug und auf geht es zum Besuch der Stadt. Die Hauptstadt und das industrielle Zentrum von Kirgisistan, ist Bischkek. Sie ist eine Stadt der breiten Alleen, sehr hübschen Gebäuden, sowie sowjetischen Hinterlassenschaften. Frunse wie die Stadt früher hieß, ist die einzige Stadt in Zentralasien wo man die Statue von Lenin noch immer im Stadtzentrum sehen kann. Die immer weißen Bergketten des kirgisischen Alatau Gebirge, bieten zu jeder Jahreszeit einen wunderschönen Hintergrund zur Metropole.
Nach einer kurzen Pause starten Sie Ihre Tour. Sie besichtigen das Manas Monument, mit dem wichtigsten Nationalhelden des kirgisischen Volkes. Dann machen Sie einen Ausflug in das Historische Museum. Im Anschluss gibt es einen kleinen Spaziergang rund um den Haupt-Ala-Too-Platz. Sie können hier die Zeremonie der Wachablösung der Ehrenkompanie sehen und besichtigen das Monument der Unabhängigkeit, die wichtigsten Regierungsgebäude, und den Alten Platz mit dem Parlament. Vom Platz des Sieges geht es zurück ins Hotel. Abendessen im Hotel. (F/M/A)
16. Tag: Ausflug in den Ala Archa National Park
Fahrt zum Ala Artscha Naturpark, der sich 40 km südlich von Bischkek in einer malerischen Schlucht befindet. Der Nationalpark ist sehr beliebt für Wanderungen, Ski laufen und Alpinismus, auch Touren zu den Gletschern (von denen gibt es hier mehr als 20!) Das Parkterritorium ist 200 km² groß. Es besitzt Wälder und Täler, Wasserfälle und Flüsse, die sehr reich an Lachsen sind. Die Gebirgshöhe variiert von 1500m bis 4895m. Der Semenov Tien Schanskii Pik, ist der höchste Gipfel dieser Gegend. Mehrere seltene Tierarten und besonders der in der Tradition verehrte Wacholder, stehen im Naturpark unter Schutz. Die Fauna ist sehr vielfältig: Bergwiesen sind der Lebensraum für wilde Ziegen, Hirsche und Murmeltiere. Der Ala Artscha Nationalpark ist einer der wenigen Orte wo die seltenen Schneeleoparden leben, diese wunderschönen Tiere, sind schon lange vom Aussterben bedroht. Unterwegs halten wir für Sie bei einem Friedhof, wo das Grab, ein Mausoleum, des Nationalhelden Baitik zu sehen ist. Im Park kann man den Fluss entlang spazieren. Hier können Sie zudem unvergessliche Fotos machen. Nutzen Sie doch diese Möglichkeit! Am Abend Rückfahrt nach Bishkek. (F/M/A)
17. Tag: Ausflug zum Burana Turm und der Issyk Ata Schlucht
Am Vormittag fahren wir ca. eine Stunde zum Burana Turm (altes Minarett) in der Nähe von Tokmok Stadt. Das Minarett wurde in Balasagun Stadt gebaut, sie war eine der Hauptstädte des Karakhaniden Staates im 11-12 Jh. n. Chr. Sie sehen die Ruinen einer der wichtigsten Handelszentren an der Großen Seidenstraße und besuchen ein kleines Heimatmuseum, das mehr über die Zivilisation erzählt. Auch sehen Sie eine Sammlung von Balbals, das sind alte türkische Grabsteine.
Am Nachmittag fahren wir zum Canyon Issyk-Ata, der ein Heilbad birgt. Der russische Forscher Semenov bemerkte bei der Quelle eine Buddha-Darstllung und die tibetische Inschrift „Om mani padme hum“. Der Buddha wurde von den Einheimischen zur Verehrung mit Hammelfett eingrieben. Rückfahrt nach Bischkek und Freizeit bis zum Abendessen. (F/M/A)
18. Tag: Rückflug
Transfer zum Flughafen und Check-In. Rückflug über Istanbul oder Moskau. Individuelle Heimreise.
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+ 41 76 270 3807
oder per E-Mail an info Nennen Sie uns Ihren Wunschtermin, Name der Teilnehmer und ob wir Ihnen bei der Buchung des Fluges behilflich sein sollen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung |
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Hugo Loetscher