Afrika
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Guinea Bissau, Guinea, Senegal, Mali 12 – Afrikas Vielfalt |
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| 14 Tage vom Atlantik nach Bamako mit Karneval in Bissau ab 9 Personen: 2295 € ohne Flug |
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Die Reise durch Westafrika fasziniert mit seinen vielfältigen, fast intakten und einzigartigen Kulturen, untereinander so verschieden wie sonst nirgendwo auf dem afrikanischen Kontinent. Bedeutend für die traditionelle Kultur auf den Bijagos Inseln, der Savannen- und Regenwaldvölker sind die mündliche Überlieferung des Wissens der Alten, sowie der Gebrauch von Masken und Tänzen zu zeremoniellen Anlässen. Zauber, Magie, Mystik, herrliche, unterschiedliche Landschaften, vom Atlantik über tropischen Regenwald bis zu grandiosen Berglandschaften mit Seen und Wasserfällen. Hautnahe kulturelle Begegnungen mit der Bevölkerung, weg von den Tourismusströmen. |
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| Reisepreis | Teilnehmer und Reisedaten |
| 2295 € im Doppelzimmer 210 € Zuschlag Einzelzimmer 430 € Zuschlag Kleingruppe 7 - 8 |
Kleingruppe von 7 bis 15 Personen 14.02.12 – 27.02.12 |
| Eingeschlossene Leistungen | Nicht eingeschlossene Leistungen |
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Reiseverlauf
01. Tag: Anreise
Wir empfehlen Linienflug mit der TAP über Lissabon nach Bissau, der Hauptstadt Guinea Bissaus, Abendflug. Oder Anreise über Dakar, Senegal. (-/-/-)
02. Tag: Ankunft in Bissau
Ankunft nach Mitternacht. Begrüßung durch den Reisebegleiter und Transfer ins Hotel. Bissau gehört zu einen der kleinsten Hauptstädte Afrikas. Bissau wurde 1687 als Umschlagplatz zum Verschiffen von Sklaven nach Übersee von Portugiesen gegründet. 1869 wurde die Stadt zum Freihafen erklärt. Wir besichtigen das alte portugiesische Viertel mit dem bekannten Restaurant Pensao Central, welches seit Jahrzehnten das gleiche, geschmackvolle Mittagsmenu anbietet. Klimatisieren Sie sich an, machen Sie einen ersten Spaziergang durch die Stadt. (F/M/A
03. Tag: Quinhamel
Ersten Kontakt zum Land haben wir auf unserer rund 50 km langen Fahrt nach Quinhamel. Wir fahren vorbei an einer einmaligen Landschaft, kleinen Dörfern und Farmen und Mango Plantagen. Im Ort selber besuchen wir die landesweit berühmte Ruhmbrennerei und eine Kooperative, wo traditionelle Kleider hergestellt werden.
Rundgang durch das mit Rundhütten bebaute Dorf. (F/M/A)
04. Tag: Fähre, Express dos Bijagos
Am späteren Vormittag besteigen wir die3 Fähre „Express dos Bijagos“, welche jede Woche Bissau mit Bubaque, der größten Siedlung auf dem Archipel verbindet. Die genaue Abfahrtszeit regelt sich nach der afrikanischen Uhr. Die Atmosphäre auf dem Schiff ist einzigartig. Genießen Sie die tropische Sonne, den blauen Ozean, die grünen Inseln, die afro-portugiesische Musik, Rum aus Zuckerrohr gewonnen und Coco-Saft, werden von fliegenden Händlern angeboten. Wir erleben ein typisches kulturelles Fest mit einem Hauch Karibik mitten auf dem Atlantik.
Das Bijagos Archipel befindet sich rund 40 Meilen vom Kontinent entfernt und besteht aus 88 Inseln, von welchen 21 bewohnt sind. Das Archipel gilt als geografisches Juwel für seine unbeschreibliche Landschaft, seine seltenen Tierarten und den Erhalt einer einzigartigen Kultur.
Nach vier Stunden Bootsfahrt erreichen wir die Insel von Bubaque. Fahrt zu unserer Unterkunft in einem kleinen Hotel auf der Rubane Insel. (F/M/A)
05. Tag: Karneval auf der Bubaque Insel
Freizeit bis zum Transfer zur Bubaque Insel, um beim farbenprächtigen Karnevalsumzug teilzunehmen. Hunderte von Teilnehmern in ihren bunten Masken kommen von den verschiedensten Inseln zu in Afrika einmaligen Fest. Mit der Fastnacht, übernommen aus dem kalten Europa, mischen sich die traditionellen Tänzer, wie Fetische, rituelle Tänzer, Krieger und viel Teilnehmer und Publikum mehr. Unterkunft auf der Rubane Insel. (F/M/A)
06. Tag: traditionelle Volksstämme
Spaziergang auf der Canhabaque Insel, Ilha Roxa zu verschiedenen Dörfern. Die Einwohner von Bijagos haben dank der Abgeschiedenheit der Inselgruppe, den schlechten Transportmitteln und ihrem Hang zum Alten, jahrhundertalte Traditionen bewahren können, welche keinen Einfluss der modernen Welt bis in unsere Zeit geblieben sind. Frauen kleiden sich noch mit der Saiya, einem Kleid aus Stroh. Masken prägen die Dörfer. Sie werden gegen Geister und den Bösen Blick genutzt und bei speziellen Festen gebraucht. In vielen Dörfern müssen sich noch heute die jungen Männer ihnen Mut und Kraft beweisen, indem sie während sieben Jahren fast wie Mönche, ohne Kontakt zum weiblichen Geschlecht leben müssen. Am späten Nachmittag Bootsfahrt nach Rubane. Übernachtung im Hotel. (F/M/A)
07. Tag: Karneval in Bissau
Bissau gehört zu einen der kleinsten Hauptstädte Afrikas. Bissau wurde 1687 als Umschlagplatz zum Verschiffen von Sklaven nach Übersee von Portugiesen gegründet. 1869 wurde die Stadt zum Freihafen erklärt.
Am Nachmittag beginnt der Karnevalsumzug in der „Avenida Amilcar Cabral“. Hier sammeln sich die Karnevals Masken aus allen Gegenden und Inseln Guineas. Darunter mischen sich traditionelle heilige Masken, Krieger bewaffnet mit Pfeil und Bogen und gehüllt in Krokodilhaut, moderne, der Fantasie keine Grenzen setzende moderne Masken, bunt bemalt und nicht vergessen, darf man die in bunten Kleidern und bemalten jungen Mädchen, welche den Rhythmen der Trommeln die Straßen entlang tanzen. Ein einmaliges, farbenprächtiges Volksfest, welches traditionelle afrikanische Lebensfreude mit alten portugiesischen Traditionen vermischt.
Am späteren Nachmittag fahren wir nach Bolama. Übernachtung in einfacher Unterkunft eines Fischerei-Projektes. (F/M/A)
08. Tag: Wilde Savanne
Früh morgens geht unsere Reise weitere. Die Geländewagen bringen uns bis nach Gabu, der größten Stadt im Osten von Guinea-Bissau. In der Stadt leben heute hauptsächlich muslimische Fulbe. Gabú war bis in das 19. Jahrhundert die Hauptstadt des Mandinka-Reiches Kaabu, verlor jedoch mit dem Aufstieg des Fulbe-Reiches Fouta Djallon an Bedeutung. Heute ist die Stadt nur noch wichtig als Marktstadt und für den Handel mit den Nachbarländern Senegal und Guinea.
Ab hier wird die Piste schlechter. Wir fahren der Grenze der beiden Guinea entlang bis in den Senegal rein, ins Land der Bassari. Geschützt durch Berge und Flüsse leben im Land der Bassari zwei animistische Stämme, die ihre Traditionen bis heute bewahrt haben. Bei den Bassaris zu einem typischen Bassari-Essen eingeladen, haben wir die Möglichkeit ausführlich über die Kultur und Riten der Bassari einiges zu erfahren. Übernachtung in einfachen Bungalows. (F/M/A)
09. Tag: Bassari Dörfer
Geschützt durch Berge und Flüsse leben im Land der Bassari zwei animistische Stämme, die Bedick und die Bassari. Beide Völker versuchen ihre Traditionen, Kultur, Relgion zu bewahren, wenn auch der islamische Einfluss immer stärker wird. Unser lokaler Bassari Führer wird uns in die Kultur seines Stammes einführen. Letzte Froschungen haben ergeben, dass die Bassari vom Bantu Stamm in Zentralafrika abstammen. Ihr Leben richtet sich nach den Weisungen der Alten und den verschiedenen Jahreszeiten. Junge Männer gehören einer speziellen Gruppe an und sind untereinander wie Brüder. Die Bassari leben in kleinen Dörfern in den felsigen Bergen. Das Dorfleben bestimmt der Ältestenrat. Trommeln rufen die Einwohner zu Versammlungen und Festen.
Am Nachmittag gelangen wir zur kleinen Stadt Kedougou, wo wir uns am Hotelpool von den Strapazen der letzten Tage erholen. Das Restaurant liegt über dem Gambia Fluss. (F/M/A)
10. Tag: animistische Stämme
Wir unternehmen eine Wanderung zum Bedick-Bergdorf Iwol, welches nur zu Fuß zu erreichen ist. Neben der Dorfschule befindet sich ein heiliger Baobab Baum mit einem Umfang von rund 23 Meter. Besonderes Kennzeichen der Bedick ist der durch ihre Nasen gebohrte Stachelschweinstachel. Wir haben Zeit, uns mit dem Dorfältesten über die Geschichte und Traditionen seines Volkes zu unterhalten. Die Anzahl der Angehörigen, die hauptsächlich Ackerbauern sind, liegt zwischen 10000 und 30000. Sie haben eine eigene Sprache, die zu der Tenda-Sprachfamilie gehört. Die Bassari haben sich während der Religionskriege ins hügelige Bassari-Land, dem Vorland des Fouta Djallon-Massiv, zurückgezogen und sich damit ihre Ursprünglichkeit bewahrt.
Ihre Lebensweise ist animistisch geprägt. Dies ist mit ein Grund warum Angehörige anderer Völker in Senegal sie eher herablassend behandeln und die Bassari als rückständige Wilde ansehen. Ihre rund 30 Dörfer liegen meist hoch oben auf Hügeln, von denen aus sie in früheren Zeiten besser verteidigt werden konnten. Ihre urtümlichen strohgedeckten Hütten und ihre bunte Festkleidung sind ein beliebtes Fotomotiv. Rückkehr nach Kedougou, ins uns bereits bekannte Hotel. (F/M/A)
11. Tag: Goldgräber
Unser Weg führt zur natürlichen Grenze zu Mali, den Falémé Fluss, den wir überqueren. Unsere Fahrt führt in das abgeschiedene Gebiet der Malinke und Peul Stämme. Wir folgen alten Pisten, welche noch aus der Kolonialzeit stammen und Teilweise vom Urwald zurück erobert wurde. Die Ankunft von Weißen ist immer etwas Besonderes für die Einwohner. Die unerwarteten Gäste werden freundlich empfangen und ins Dorf und in die Hütten geführt. Der Dorfälteste heißt uns willkommen. Eine Gruppe der Malika wird uns abends rund ums Lagerfeuer traditionelle Tänze vorführen. Übernachtung im Camp. (F/M/A)
12. Tag: Bootsfahrt auf dem Manantali Stausee
Zwischen 1981 und 1988, während der Bauzeit des Staudammes, ist der Ort von einer Größe von ca. 10 Lehmhütten zu einer Stadt von über 1000 Häusern angewachsen. Das Camp der europäischen Bauarbeiter, welches nach der Bauphase des Staudammes an die Wartungsarbeiter übergeben wurde, gehört, obwohl fünf Kilometer entfernt, gehört auch noch zum Ort Manantali. Der Stausee ist 60 km lang und hat eine Breite von 5 bis 8 km. Der fischhaltige See hat den Stamm der Bozo angelockt, welche entlang des Stausees verschiedene kleinere Fischerdörfer gebaut haben. In einem der Fischerboote machen wir einen Ausflug auf den See, dessen Ufer teilweise aus hohen Felswänden besteht, die wiederum von Canyons durchzogen werden. Die verschiedenen Inseln machen den Stausee geografisch interessant. Am Nachmittag besichtigen wir auch den Staudamm. Der zuständige Techniker zeigt uns gerne seine Funktionsweise und wie drei afrikanische Hauptstädte von hier aus mit Strom versorgt werden. Übernachtung im Camp. (F/M/A)
13. Tag: Fahrt nach Bamako
Rund 330 km trennen uns von der Hauptstadt Bamako. Kurze Stadtrundfahrt. Einige Hotelzimmer stehen den Reisenden zur Erfrischung zur Verfügung. Transfer zum Flughafen um Mitternacht. Check-In. Abendflug nach Europa. (F/M/-)
Gerne organisieren wir für Sie eine individuelle Verlängerung in Bamako von ein paar Tagen oder eine anschließende Rundreise durch Mali.
14. Tag: Rückflug nach Europa
Zwischenlandung in Lissabon oder Dakar und individuelle Heimreise.
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Telefonisch: + 41 76 270 3807
oder per E-Mail an info Nennen Sie uns Ihren Wunschtermin, Name der Teilnehmer und ob wir Ihnen bei der Buchung des Fluges behilflich sein sollen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung |
Download Reisebeschreibung: Guinea Bissau, Guinea, Senegal, Mali 13 – Afrikas Vielfalt





Kader Abdolah