Afrika
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| Mali Photo Workshop | |
| 15 Tage Kulturstädte Ségou, Djenné, Timbuktu ab 6 Personen: 5500 € mit Flug ab Europa |
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Das Erreichen Timbuktus hatte sich Anfang des 18. Jahrhunderts zu einem Konkurrenzprojekt zwischen den Geographischen Gesellschaften in London und Paris entwickelt. Der Ruhm des Erfolgs gebührte schliesslich René Auguste Caillié (1799 - 1938), einem jungen Einzelgänger aus der französischen Provinz, dem es nie gelungen war, offizielle staatliche Unterstützung für seine Expeditionen in Afrika zu erhalten. Caillié hatte nur eine unzureichende Ausbildung erfahren und war früh auf sich selbst gestellt. Schon mit 16 Jahren begleitete er einen französischen Offizier als Diener in den Senegal. Bis 1819 führte er ein unstetes Wanderleben, erst in Afrika, dann in der Karibik. "Das Königreich Tombut hat seinen Namen nach einer Stadt bekommen, die König Mense Suleiman im Jahre 1221 ungefähr drei Meilen von einem Arm des Niger und 180 Meilen von Dara gestiftet haben soll. In der Stadt Tombut hat man viele Brunnen mit frischem Wasser. Das Land gibt überflüssig Korn, Vieh, Milch und Butter; aber Salz ist selten und teuer, man bringt es von Regaza über Land hin, welches über 100 Meilen von Tomut liegt." Fotos auf dieser Seite: copyright Guenay Ulutuncok |
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| Reisepreis | Teilnehmer und Reisedaten |
| 5500 € im Doppelzimmer 320 € Zuschlag Einzelzimmer |
Kleingruppe von 6 bis 12 Personen 09.03.12 - 23.03.12 05.10.12 - 19.10.12 Diese Reise ist auch individuell buchbar. Ideale Reisezeit Monate: 3 - 6, 9 - 12 |
| Eingeschlossene Leistungen | Nicht eingeschlossene Leistungen |
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AFRIKAS EDEN „BACKSTAGE“ Photo-Workshops
sind für Menschen gedacht, die ihre Reise nach Afrika professionell mit Hilfe von Fotografie, Film und Ton dokumentieren wollen. Sie sollten sich für politische, soziale und kulturelle Themen in attraktiven Regionen Afrikas interessieren. „Jeder Mensch ist ein Künstler“, sagte Joseph Beuys 1985, „worauf es ankommt, ist Sprache und Kommunikation.“ Danach richtet sich auch das Angebot von „Backstage“. Für eine authentische, professionelle Dokumentation, eine Reportage oder ein Essay ist die Beherrschung der Technik nur eine Voraussetzung. Wichtiger sind sorgfältige Recherche und gute Kenntnisse der Region. Neugier sollten Sie mitbringen. Den Rest übernehmen wir für Sie.
Wir wollen Ihnen durch Information und durch das Schärfen Ihrer Sinne für die Landschaft, in der Sie sich bewegen, die Sicherheit geben, die sie brauchen, um vor Ort die medial besten Ergebnisse zu erzielen.
Die Profis von „Backstage“ werden Sie während Ihrer Reisezeit begleiten.
Als Resultat von AFRICAS EDEN „Backstage“ Photo-Workshops erhalten Sie auf Wunsch einen von uns entwickelten Bildband, der auch Ihre fotografischen Workshop-Produktionen enthält.
Reiseverlauf
01.Tag: Europa – Bamako
Am Abend Ankunft in Bamako, der Hauptstadt Malis. Transfer zum Hotel.
Übernachtung im schicken Ökocamp/Hotel *** Kangaba (-/-/-)
02. Tag: Bamako – Ségou (Tagesfahrt: 230 km)
Nach dem Frühstück fahren wir durch typische Sahellandschaft in das 230 km entfernte Ségou. Die ehemalige Residenzstadt der Bambarakönige liegt malerisch am Ufer des Niger gelegen. Am Nachmittag Besichtigung von Sekoro, des alten Ségou und Besuch in dem Kunsthandwerkszentrum N’domo wo Töpferei und Bogolan traditionell hergestellt werden. Sehenswert sind auch die prunkvollen Kolonialgebäude, wie z.B. das "Office du Niger". Abendessen und Übernachtung im Le Faro, im Djoliba oder im Auberge**(*) (F/-/A)
03., 04. und 05. Tag: Ségou – Djenné – Flussfahrt Niger und Bani
Drei Tage Pinassenfahrt um die schöne sahellandschaft zwischen dem südlich gelegenen Segou, bis in das mitten im Delta der Flüsse Niger und Bani liegende Halbinsel Djenné zu erreichen. Ankunft am späten Nachmittag in Djenné.
Die Pinassen gleiten langsam aber sicher auf den weiten Flächen des Nigers, zwischen den Ansiedlungen der Ufer und den breiten des Flusses und des Niger Deltas. Viele Vögel, erstaunliche Alltagssituationen der Fischerdörfers/Camps, sowie manchmal schwere Nilpferde, lassen sich von der Pinasse aus friedvoll beobachten.
Das Mittagessen wird auf dem Boot serviert, Stops um interessante Dörfer zu erkunden werden sporadisch gemacht, und das Zeltcamp wird immer in Igloo Zelten am Flußufer aufgeschlagen. Abendessen und Übernachtung, Tag 3. und 4. Zeltlager am Flussufer(F/M/A), am 5. Tag im stilvollen Djenné Djeno *** oder im Campement Djenné **(*)
06.Tag: Djenné
Frühmorgens führt unsere Neugier in das tausendjährige Djenné, das am folgenden Tag Schauplatz des berühmtesten Marktes in Mali ist. Fulbe, Bororo, Songhay, Dogon, Peulh, Bambara und Bozo-Fischer kommen an jenem Tag hier zusammen um ihre Waren zu verkaufen und andere wieder zu kaufen. Beeindruckend ist die 150 m lange und 20 m hohe Lehmmoschee, die auf einer erhöhten Terrasse errichtet wurde. Sie ist das bedeutendste Bauwerk Malis und gibt mit ihren Zinnen und Türmen gerade am Wochenmarkt eine grandiose Kulisse für das geschäftige Treiben auf dem Marktplatz ab. Übernachtung wie am Vorabend. (F/-/A)
07. Tag: Djenné - Dogonland (Tagesfahrt: 180 km)
Am Morgen besichtigen wir den bunten Markt, was jedem einzelnen ermöglicht, dieses einmalige Schauspiel selbst zu erleben uns seine eigenen Fotos zu schiessen. Nach dem Mittagessen geht die Fahrt los, vorbei an Hirsefeldern, später durch eine hügelige Landschaft mit Felsplateaus und ausgetrockneten Flußbetten, führt uns die heutige Etappe nach Bandiagara. Unterwegs machen wir einen Abstecher von der Teerstraße und fahren über eine kurze Piste in das Dorf Songo, wo an einem Initiationsplatz sakrale Felsmalereien zu bewundern gibt.
Abendessen und Übernachtung in Bandiagara. Hotel Kambary**** oder La Falaise *** (F/-/A)
08. Tag : Dogonland Süd (Tagesfahrt: 90 km Piste)
Nach dem Frühstück verlassen wir Bandiagara und fahren die Felsklippe runter zu den Dogondörfer der Ebene. Rundgang durch Telli und Endé, Telli ist ein von der Unesco restauriertes früheres Dorf mit dem heiligen Hogon-Haus und unzähligen männlichen und weiblichen Vorratsspeicher. Endé ist eine Schatzgrube für Bogolan-Liebhaber und Holzstatuen, etliche ausgestelltes Kunstwerk durch das ganze Dorf, ein richtiges frei stehendes Museum. Weiterfahrt durch die Dogondörfer, und sporadische Rundgänge durch die interessantesten Dörfer Am späten Nachmittag fahren wir die Klippe wieder hoch, nach Bandiagara ins Hotel.
Abendessen und Übernachtung in Bandiagara. Hotel Kambary*** oder Falaise *** (F/M/A)
09. Tag: Dogonland Nord (Tagesfahrt: 90 km Piste)
Am Morgen geht die Reise los um den nördlichen Teil der Bandiagara Falaise zu entdecken. Beeindruckende Landschaft wird uns öfters zum Anhalten verleiten. Dann fahren wir in die Ebene herunter und besichtigen Iréli und Tiréli mit ihren mystischen Binu und Ginna Heiligtümern und den Versammlungsstätten der Dorfältesten (Toguna) und den heiligen Krokodilteich von Amani. Maskentanz im Dogonland. Am Nachmittag fahren wir die Klippe wieder hoch zum Hotel. Abendessen und Übernachtung im Hotel La Guina** (F/M/A)
10. Tag: Dogonland - Mopti (Tagesfahrt:130 km)
Nach dem Frühstück fahren wir nach Mopti, direkt an den Flussärmen vom Niger und Bani gelegen. Ursprünglich von Bozo-Fischern gegründet, wuchs Mopti im Laufe der Jahrhunderte zum bedeutendsten Flusshafen Malis heran und wird heute auch gerne als "Venedig des Sudans" bezeichnet. Pirogen, sogenannte Stocherkähne, und Pinassen, große überdachte Holzboote, die be- und entladen werden, prägen das Bild der Hafenstadt.
Abendessen und Übernachtung in Charm Auberge (Maison d’Hôte/Lodge) ***+ oder La Maison Rouge (F/-/A)
11. Tag: Mopti - Timbuktu (Tagesfahrt: 430 km / 7-8 Stundenfahrt auf Piste, Sand und Waschbrettpiste)
Lange Pistenstrecke um sich den Einzug in die Saharastadt zu „verdienen“, denn einfach sind die Wege die nach Timbuktu führen auch heute noch nicht. Wenn wir aber eine Salzkaravane von 100ten von Kamelen unterwegs begegnen, wird keiner diesen Moment bedauern. Oft im Winter, zwischen Oktober und ende Februar, begegnet man den Salzkaravanen als ob es heute keine andere Transportmöglichkeit gäbe. Im rhythmischen zügigem Schritt gleitet sie dahin und halten nur selten an. Bei der Ankunft am späten Nachmittag, lassen wir Sie zuerst alleine die sagenumwobende Stadt auf Sie einwirken, was sicher auch Einfluss auf die ersten Fotos haben wird. Abendessen und Übernachtung im La Maison ***+ , im La Palmeraie oder im einfachen Desert Hotel **(*) (F/M/A)
12. Tag: Timbuktu
Gemeinsamer Rundgang durch Timbuktu. Wir besichtigen die Moschee Djinger Ber und sehen uns die Moscheen Sidi Yahia und Sankoré, in der auch die mittelalterliche Universität Timbuktus untergebracht war, von außen an. Die Universitäten und Koranschulen waren einst weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt. Anschließend besuchen wir das Museum mit Gebrauchsgegenständen und Kunsthandwerk. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Wohnhäuser der Forschungsreisenden Heinrich Barth und René Caillé sowie die Bibliothek des Ahmed Baba. Gegen Abend fahren wir in die Dünen der umliegenden Sahara. Mit Touaregs trinken wir einen Tee bei Sonnenuntergang. Übernachtung wie am Vorabend, (F/-/A).
13. Tag: Timbuktu – Bamako (Tagesfahrt: 1065 km in 1,30 Stunden im Flugzeug)
Am Morgen Innenflug nach Bamako. In der Hauptstadt, besichtigen wir das Nationalmuseum, den Markt, und einen der Handwerkszentren. Für Contemporary Art Fans, gibt es einen Abstecher in die eine oder andere Gallerie oder Atelier.
Abendessen und Übernachtung in der Villa Soudan *** + oder im Hotel Salam ****, (F/-/A)
14. Tag: Bamako Rückflug
Tag zur freien Verfügung. Zimmer steht Ihnen bis zum Transfer zur Verfügung.
Abendessen in einem „bamakotypischen“ Musikbar-Restaurant. Transfer zum Flughafen und Rückflug.
15. Tag: individuelle Heimreise
Zwischenlandung und individuelle Heimreise.
Workshop-Team begleitet diese Reise!
Guenay Ulutuncok | Fotograf und Teamleiter
Ende 1981 Mitbegründer der Fotografenagentur “laif Photos & Reportagen” in Köln. Schwerpunkt der seiner Arbeit: Reportagen über politische und soziale Konflikte, sowie kulturelle und ethnische Vielfalt in Afrika für deutsche und internationale Magazine. Längere Aufenthalte im südlichen Afrika. Ab 2000 Dokumentation des Regenwaldes in Afrika mit dem Schwerpunkt Naturschutz, Vielfalt und Anrainermassnahmen.
Till Müllenmeister | Fotograf und Kameramann
Abgeschlossenes Studium in Fotografie und Medien, mit Schwerpunkt Fotojournalismus an der Fachhochschule Bielefeld. Einjähriges Volontariat bei der "Neue Zürcher Zeitung" und der afrikanischen Tageszeitung "Daily Nation" in Nairobi, Kenia. Dokumentation der Präsidentschaftswahlen und der anschließenden ethnischen Unruhen als Freischaffender Fotojournalist in Kenia 2007/2008.
Dorothée Lebrun/ Fotografin und Geographin
Die Liebe zu Afrika ist ein Leitfaden im Leben der autodidaktischen Fotografin Dorothée Lebrun. Nach Assistenzen bei verschiedenen FotografInnen in Nürnberg und Köln arbeitet sie als Standfotografin und Fotojournalistin in Köln und veröffentlicht beim WDR, verschiedenen Printmedien und Bildagenturen. Das Studium der Geographie und Anglistik ermöglichte es ihr Afrika wiederholt zu bereisen und vertieft zu verstehen. Sie arbeitete mehrere Jahre als Studienrätin in Köln und wohnt seit kurzem im französischen Toulouse. Die Reisenden von Afrikas Eden können durch ihre Begleitung die komplexen Zusammenhänge des afrikanischen Kontinents besser verstehen lernen.
Christian Lesske | Fotograf und Mediengestalter
Nach einem Praktikum bei Guenay Ulutuncok in Köln Student für Fotografie & Medien an der FH Bielefeld. Arbeitet in den bereichen Fotografie, Webdesign, Layout / Druck und Ausstellungenskonzeption. Hat in den letzten 3 Jahren hauptsächlich in West- und Ostafrika für SOS- Kinderdorf Fotoarchive aufgebaut und organisiert, Fotoworkshops gegeben, geholfen, die neue Marke auf lokaler Ebene zu implementieren. Produktion von Web-Seiten, Broschüren, Faltblätter, Kalender und Postkarten.
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Telefonisch: + 41 76 270 3807
oder per E-Mail an info Nennen Sie uns Ihren Wunschtermin, Name der Teilnehmer und ob wir Ihnen bei der Buchung des Fluges behilflich sein sollen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung |




Thomas von Steinaecker