Afrika
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| Mali – Burkina Faso 15 – Maskenfestival in Dedougou | |
| 13 Tage auf den Spuren afrikanischer Masken ab mind. 10 Personen: 2075 € ohne Flug |
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Diese Reise ist nicht nur irgendeine vergleichbare Mali – Brukina Faso Rundreise, sondern eine von Spezialisten perfekt durchdachte und hochqualitative Rundreise für Maskenliebhaber, welche ihren Höhepunkt im Masken- und Kunstfestival Dédougou (FESTIMA) hat. Das Festival findet alle 2 Jahre in der Provinz Mouhoun, Burkina Faso, statt. Verschiedenste Masken werden hervorgeholt und gemeinsam beschwören die Teilnehmer die Rückkehr der Regenfällen und der Ernte. Eine Veranstaltung, die alle Künste, wie Musik, Tanz, Malerei und Bildhauerei, vereint. |
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| Reisepreis | Teilnehmer und Reisedaten |
| 2075 € im Doppelzimmer 200 € Zuschlag bei 6 – 9 Teilnehmer 300 € Zuschlag Einzelzimmer |
Kleingruppe 10 - 16 Personen nächster Termin Februar 2013 Diese Reise ist auch individuell buchbar. 2 Personen ohne Flug ab 3400 € / Teilnehmer |
| Eingeschlossene Leistungen | Nicht eingeschlossene Leistungen |
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Reiseverlauf
01. Tag: Hinflug nach Bamako
Linienflug mit zum Beispiel Royal Air Maroc über Casablanca und weiter nach Bamako, der Hauptstadt Malis. Ankunft. Begrüßung durch den Reiseleiter und Transfer ins Hotel. (-/-/-)
02. Tag: Bamako – Ségou
Nach dem Frühstück fahren wir durch typische Sahellandschaft in das rund 240 km entfernte Ségou. Die ehemalige Residenzstadt der Bambara Könige liegt malerisch am Ufer des Niger. Am Nachmittag Besichtigung von Sekoro, dem alten Ségou und Besuch des Kunsthandwerkzentrum N’domo, wo Töpfer und Bogolan traditionell hergestellt werden. Sehenswürdig sind auch die prunkvollen Kolonialgebäude. (F/M/A)
03. Tag: Ségou – Macina - Djenne
Zunächst fahren wir vorbei an Hirsefeldern und dem für diese Gegend typischen Schibutterbau (Balazan), später durch hügelige Landschaft mit Felsplateaus und ausgetrocknete Flussbette, führt die heutige Etappe über Macina nach Djenne.
Auf unserer Reise haben wir die Möglichkeit beim Volk der Bambara nicht nur deren Masken zu sehen, sondern auch einem ihrer seltenen Tänze beizuwohnen.
Die Kultur der Bambara (Bamana) ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Besonders im Hirseanbau zeigt sich der Schwerpunkt der landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Das Siedlungsgebiet, das teilweise bis an die Sahelzone heranreicht, hat im Laufe der Zeit zu hoher Kunstfertigkeit in der Landwirtschaft, einhergehend mit intensiver Naturbetrachtung, geführt und die Bambara zu angesehenen Bauern werden lassen. Der Regen in der Region ist auf wenige Monate beschränkt und kann starken Schwankungen unterliegen. Oft verdorrt die Aussaat kurz nach dem Keimen und es muss mehrfach nachgesät werden um trotzdem eine ansehnliche Ernte einzufahren. Durch die Nichtselbstverständlichkeit der Ernte und dem Ausgeliefertsein gegenüber der Natur haben sich umfangreiche Fruchtbarkeitsriten und Erntedankfestlichkeiten entwickelt. Dadurch sind großartige Schnitzereien entstanden, die im Laufe der Jahrhunderte immer weiter verfeinert wurden. Der Stamm der Bamana ist gesellschaftlich in zahlreiche Bünde, Gesellschaften und Geheimgesellschaften gegliedert, die einen breiten Reigen an Kunstformen hervorgebracht haben. Die Vielschichtigkeit der Bünde und Organisationen hat sich zudem in zahlreiche unterschiedliche Stilrichtungen einzelner Regionen entwickelt und den Stamm der Bamana zu den bedeutenden Kunstschaffenden Westafrikas werden lassen. (F/M/A)
04. Tag: Djenne - Bandiagara
Montagsmarkt in Djenné: Frühmorgens führt unsere Route in das tausendjährige Djenné, das an diesem Tag Schauplatz des berühmtesten Marktes in Mali ist. Fulbe, Bororo, Songhay, Dogon, Peulh, Bambara und Bozo-Fischer kommen an diesem Tag hier zusammen um ihre Waren zu verkaufen und andere wieder zu kaufen. Beeindruckend ist die 150 m lange und 20 m hohe Lehmmoschee, die auf einer erhöhten Terrasse errichtet wurde. Sie ist das bedeutendste Bauwerk Malis und gibt mit ihren Zinnen und Türmen gerade am Wochenmarkt eine grandiose Kulisse für das geschäftige Treiben auf dem Marktplatz ab. Am Nachmittag Fahrt nach Bandiagara. (F/M/A)
05. Tag: Dogonland Süd, Dogon Masken
Nach dem Frühstück verlassen wir Bandiagara und fahren die Felsklippe runter zu den Dogondörfer der Ebene. Rundgang durch Telli und Endé, Telli ist ein von der UNESCO restauriertes früheres Dorf mit dem heiligen Hogon-Haus und unzähligen männlichen und weiblichen Vorratsspeichern. Endé ist eine Schatzgrube für Bogolan Liebhaber und Holzstatuen, etliche ausgestellte Kunstwerke finden sich im ganzen Dorf, ein richtiges Freilichtmuseum. Weiterfahrt durch die Dogondörfer. Sporadische Rundgänge durch die interessantesten Dörfer wie Guimini und Nombori.
Die Dogon in Mali haben ein komplexes religiöses System, das sich in drei Hauptkulte unterteilen lässt: Der Awa, der Totenkult des Stammes, Bini, der zur Kommunikation mit den Geistern dient und Lebe, die Verehrung der Natur und der Erde. Allein für die kultische Umsetzung dieser drei Hauptkulte gibt es 78 verschiedene Maskentypen. Verwendet werden bei den Dogon auch Tiermasken, um mit den Geistern Kontakt aufzunehmen. Die Dogon sind eine agrarisch geprägte Stammesgesellschaft und die meisten ihrer Zeremonien sind geheim. Lediglich der Tanz der Antilope wird auch Fremden vorgeführt. Die Antilopenmaske hat eine ungefähr rechteckige Form aus der oben eine Vielzahl verschiedener Hörner austreten. Die Antilope symbolisiert im Glauben der Dogon einen hart arbeitenden Farmer. Abendessen und Übernachtung im Zeltlager. (F/M/A)
06. Tag: Dogonland – Burkina Faso
Vormittags weitere Wanderung zu den an den Felsen klebenden Dörfern, welche von weitem wie Adlerneste aussehen. Diese wurden seit dem 13. Jhd. nicht mehr genutzt und sind zum Teil doch noch sehr gut erhalten. Die Tellem haben vor den Dogon hier gelebt, wurden aber möglicherweise von diesen vertrieben. Durch eine gigantische Felsspalte klettern wir teilweise über Dogon-Leitern runter bis ins nächste Dorf. Auch hier gibt es wieder Tellem-Häuser in den Felsen. Wieder in der Ebene, durchqueren wir verschiedene Dörfer, welche mitten in den Plantagen liegen. In jedem Dorf befindet sich ein spezieller Sammelplatz, Toguna genannt. Sämtliche Stützbalken der Überdachung des Platzes sind mit Dogon-Motiven verziert, so wie man es sonst nur an Türen oder Fenstern sieht. Und dies hier bei den Einheimischen und nicht irgendwo in einem Museum. Grenzüberquerung nach Burkina Faso. Übernachtung im Hotel. (F/M/A)
07. und 08. Tag: Festima Festival Dedougou
Fahrt von Ouahigouya nach Dedougou. Einrichtung im Camp für 2 Nächte. (F/M/A)
Die Masken/Kostüme variierten von Land zu Land und werden aus verschiedenen Materialien wie Blätter, Stroh und Stoffen hergestellt. Auch die Bewegungen unterschieden sich stark und lassen den Kulturunterschied spüren. Die Tänzer fallen oft in Ekstase ähnliche Zustände und bieten eine einzigartige Show! Wir sehen Masken aus Togo, Mali, Bénin, Côte d’Ivoire, usw. und den verschiedenen Regionen Burkina Fasos. Einmal ist auch der zum Festival gehörende Markt. Der Abend gehört den Geschichtenerzähler, welche anm Lagerfeuer das Publikum begeistern.
09. Tag: Dedougou – Bobo
Bobo Dioulasso ist die zweitgrößte Stadt des Landes und hat sein koloniales Flair bis heute bewahrt. Gegründet wurde Bobo, wie es von den Einwohnern oft kurz genannt wird, im 15. Jahrhundert unter dem Namen Sya. Allerdings gibt es Anzeichen dafür, dass die Geschichte Bobos schon 1050 begann, als die ersten Bobo dort wo sich heute Bobo befindet ein Dorf namens Kibidoué gründet. In der Altstadt von Bobo ist heute das älteste Haus Bobos zu besichtigen, welches im 11. Jahrhundert erbaut wurde. 1897 wurde es von den Franzosen erobert und dem Kolonialreich angegliedert. Von 1932 bis 1947 gehörte Bobo-Dioulasso zur Kolonie Elfenbeinküste. Der im neo-maurischen Stil erbaute Bahnhof scheint aus einem Film zu stammen. Als Kontrast zählt die alte Moschee, im Stil der sudanischen Lehmarchitektur 1880 erbaut. Aber auch das Künstler-Viertel und das Houet-Museum sind einen Besuch wert. Bobo ist Musik und Kunst. Unterkunft im Hotel. (F/M/A)
10. Tag: Bobo – Sikasso
Wir fahren zurück nach Mali, nach Sikasso, die Hauptstadt der Baumwolle. Sikasso wurde zu Beginn des 19. Jhd. von König Mansa Douala Traoré von Kenedugu gegründet. Die Stadt blieb lange Zeit eine kleine Ansiedlung, bis König Tieba Traoré im Jahr 1877 die Stadt zur Hauptstadt von Kénédougou erhob. Tieba baute 1887 auch einen Befestigungswall um die Stadt, um die Angriffe der Dyula und der französischen Kolonialarmee abzuwehren. Die Stadt konnte sich über zwei Jahre gegen die Angriffe verteidigen. Im Jahr 1898 musste sie sich jedoch den Franzosen ergeben und der neue König Babemba Traoré, nahm sich das Leben. Unterkunft im Hotel.(F/M/A)
11. Tag: Sikasso – Selingue
Unsere Fahrt geht weiter in die Gegend um den Selingue See. Hier lebt das Volk der Malinke. Sie sind, nach mündlicher Überlieferung, Nachfahren der um 2760 v. Chr. hier eingewanderten Wangara. Sie waren das Hauptvolk des ehemaligen afrikanisch-islamischen Reichs Mali am oberen Niger, das zwischen dem 12. und 17. Jhd. bestand. Es wurde im 13. Jhd. von den Arabern im Norden islamisiert und erreichte im 15. Jhd. seine Blütezeit. Die Malinke wurden in Europa insbesondere auch durch die Blüte ihres großen Königreichs Mali bekannt, dessen Reichtum und Prunk legendär war und von arabischen Reisenden weiter vermittelt wurde. 1324 reiste der damalige König von Mali, Mansa Musa, nach Mekka und hielt Zwischenstation in Kairo. Er verschenkte dabei so viel Gold, dass nach damaligen Quellen der Kurs des Goldes auf die Dauer von 12 Jahren auf die Hälfte sank. Das Königreich von Mali mit einer Fläche von rund 1 Million km², wies zahlreiche Ministerien auf mit weitreichenden Entwicklungsplänen. Mansa Mussa ließ seine Agrarminister Experimente für verbesserte Reissorten auf Versuchsfeldern unternehmen. Er holte nordafrikanische Architekten ins Land, um die lokale Architektur zu verbessern, woraus als Mischkultur die sogenannte „sudanesische Architektur“ entstand.
Bootsfahrt auf dem See und Erholung an dessen Ufer. Unterkunft im Hotel. (F/M/A)
12. Tag: Bamako
Rückreise nach Bamako. In der Hauptstadt besuchen wir das Nationalmuseum mit einer der bedeutendsten ethnologischen Sammlungen Westafrikas. Am Nachmittag besuchen wir das beispielhafte Viertel von Missiro, wo die Bewohner selbst ihre Straßen gepflastert haben und ein Beispiel der kommunitären Entwicklung in Mali darstellen. Sowie den neuerrichteten Bio-Markt des Viertels der in demselben Etat d’Esprit aufgebaut und zu Leben errichtet wurde. Hier wurde mit Lehmziegeln die traditionelle Bauweise erhalten und wiedergegeben. Für diejenigen die noch Lust und Laune haben, gehen wir auf den „Marché Rose“ (von den Franzosen im sudanesischen Stil erbaut) und auf den Handwerkermarkt noch letzte Souvenirs erwerben. Die anderen können gemütlich ins Hotel zurück und ganz einfach diese beeindruckende Reise noch einmal Revue passieren lassen. Der Gruppe stehen einige Zimmer für Kofferpacken und Erfrischung zur Verfügung. Dann Transfer zum Flughafen und Rückflug, zum Beispiel in der Nacht über Casablanca nach Deutschland. (F/M/-)
13. Tag: Ankunft
Ankunft in Casablanca am frühen Morgen. Anschließend Weiterflug nach Hause.
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Telefonisch: + 41 76 270 3807
oder per E-Mail an info Nennen Sie uns Ihren Wunschtermin, Name der Teilnehmer und ob wir Ihnen bei der Buchung des Fluges behilflich sein sollen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung |
Download Reisebeschreibung: Mali – Burkina Faso 15 – Maskenfestival in Dedougou




Helge Timmerberg