Afrika
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| Kongo / Gabun 06 Tierleben auf Waldlichtungen | |
| 22 Tage in einsamer Natur, hautnah bei Mensch und Tieren ab mind. 4 Personen: 6900 € ohne Flug |
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Jede Lichtung ist anders. Gemeinsam haben Sie aber alle, daß ein stiller Bach, teilweise Fluß über die Lichtung zieht und ein großer Teil der Lichtung versumpft. Das an Mineralien und Salz reichhaltige Wasser benötigen die Vegetarier, um sich ihre einseitige Kost anzureichern. |
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| Reisepreis | Teilnehmer und Reisedaten |
| 6900 € im Doppelzimmer Anfrage Zuschlag Einzelzimmer Anfrage p. P. Gruppe 5 bis 8 |
Individualreise ab 4 Personen Ideale Reisezeit Monate: 6-9 |
| Eingeschlossene Leistungen | Nicht eingeschlossene Leistungen |
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Reiseverlauf
01. Tag: Europa - Brazzaville
Flug mit verschiedenen Fluggesellschaften von Europa in die Republik Kongo. Empfang durch die örtliche Reiseleitung. Fahrt ins Hotel. Zimmerbezug. (-/-/-)
02. Tag: Brazzaville
Stadtbesichtigung: Auf der linken Uferseite, gleich gegenüber, liegt Kinshasa, die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo. Der etwa 4.374 km lange Kongo Fluß, der streckenweise eine natürliche Grenze zwischen den beiden Staaten darstellt, ist für beide Staaten namengebend. Brazzaville ist allerdings im Vergleich zu Kinshasa deutlich kleiner (100 km² zu 9.965 km²) und hat wesentlich weniger Einwohner (über 1,1 Millionen Menschen zu über 8 Millionen). Pierre Savorgnan de Brazza, ein gebürtiger Italiener, französischer Offizier und Afrikareisender, gründete um 1880 die Station Brazzaville, aus der sich die heutige Hauptstadt der Republik Kongo entwickelte. Brazzaville, seit 1898 Hauptstadt von Französisch-Kongo, wurde im Zuge der Fusion mit dem Freien Frankreich zu dessen Hauptstadt und hatte diesen Status von 1940 bis 1943 inne. Mit dem Flughafen Maya Maya, der Eisenbahnstrecke nach Pointe-Noire und Mbinda sowie dem Schiffsverkehr auf dem Kongo ist Brazzaville das bedeutendste Verkehrszentrum des Landes. Das Wahrzeichen der Universitätsstadt ist der Tour Nabemba, ein 106 m hoher Wolkenkratzer mit 30 Etagen, der zwischen 1982 und 1986 erbaut wurde. Der Elf Tower, wie das Bauwerk auch genannt wird, ist das höchste Gebäude der Hauptstadt. Die 30 Etagen beherbergen Büroräume und verschiedene Ministerien. Die finanziellen Mittel, die für den gigantischen Bau notwendig waren, stammten von dem französischen Mineralölunternehmen Elf Aquitaine (ELF), daher auch der Name des Gebäudes. Der Prestigebau diente dazu, die Überlegenheit Brazzaville gegenüber der Metropole Kinshasa zu verdeutlichen. In der Hauptstadt finden sich etliche weitere imposante Bauwerke, so zum Beispiel die Basilika Sainte Anne Kongo im Stadtteil Poto-Poto, die Kathedrale von Brazzaville (St. Fermin) und die historische Markthalle im Viertel La Plaine mit den beeindruckenden Wandbildern. Sehenswert sind außerdem der Bischofspalast im Kolonialstil, der Palast des Volkes (Sitz des Präsidenten), das Mausoleum von Pierre Savorgnan de Brazza, die Kirche des Rosenkranzes, das Rathaus, das Gerichtsgebäude, das Stadion Félix-Eboué, das Nationalmuseum sowie das Case Tréchot, älteste Privathaus in Brazzaville.
Ein besonderes Erlebnis sind die bunten Märkte von Brazzaville, auf dem Marché Touristique wird beispielsweise Kunsthandwerk (Schnitzkunst, Webereien etc.) angeboten und auf dem Marché Total eine breite Palette an regionalen Lebensmitteln. (F/-/-)
03. Tag: Inlandflug nach Ouesso
Abflug nach Ouesso im Norden des Landes, am Grenzfluß Sangha zu Kamerun gelegen. Kurzer Stadtrundgang. Nach der Mittagspause im 4x4 auf der Hauptpiste N2 Richtung Süden nach Lango. Übernachtung im Camp. (F/-/A)
04. und 05. Tag: Lango Lichtung
Um die Tiere wie Elefanten, Büffel, Bongos und natürlich auch Gorillas auf der Lichtung beobachten zu können, heißt es an beiden Tagen bereits vor Sonnenaufgang aufzustehen und auf einem Fußmarsch zur Lichtung zu pirschen. Mit etwas Glück begegnen wir bereits auf unserem Weg zur Lichtung verschiedenen Tieren. Individuelle Tierbeobachtungen in kleinen Gruppen über den ganzen Tag verteilt. (F/M/A)
06. Tag: Yengo - Mboko
Auf der Hauptpiste geht es weiter Richtung Süden bis zum Mambili Fluß. Hier wartet unsere Pirogue, welche uns in rund 5 Stunden ins südliche Zentrum des Nationalparks führt. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichen wir die Mboko Lodge, gelegen rund 35 km im Innern des Parks. Acht Doppelzelte sind unsere Unterkunft für die kommenden Tage. Alle Zelte haben Moskitonetze und hinter dem Zelt eigene Toilette und Dusche. Als Verpflegung gibt es lokale Frischprodukte wie Fisch, Geflügel, Maniok, Kartoffeln und Mais. Es ist nicht selten, daß sich Antilopen und Büffel in die Nähe des Camp wagen. (F/M/A)
07. bis 10. Tag: Odzala-Kokoua National Park
Der Odzala National Park ist eines der isoliertesten Gebiete in Afrika. An diesem Ort, an dem die Zeit stillzustehen scheint, leben Kreaturen der Dunkelheit, die unaufhaltsam vom Licht angezogen werden. Satelliten- Kameras entdeckten vor kurzem ein wohlbehütetes Geheimnis - vereinzelte Lichtungen tief inmitten des Urwalds. Diese für uns neuen Orte sind den Einheimischen schon lange als "Bais", wie die M’bouebe, Ambere, Moungali, Maya, Lokoué, bekannt. Während den vier Tagen fahren Sie mit Pirogen durch den dichten Urwald und wandern auf Elefantenpfaden und Gorillawegen zu den verschiedenen Lichtungen. Auf unseren Touren horchen wir jedem Geräusch, lokalisieren Gruppen von Schimpansen, entdecken eine unberührte Natur und fühlen uns wie Entdecker oder auch Urmenschen. Die Bais sind einzigartig. Sie ermöglichen einen Blick in eine urzeitliche Welt, in der die Natur in ihrer ganzen wilden Pracht erstrahlt. Es gibt große Flächen mit offenem Wald, in dem sich die Gorillas besonders gern aufhalten. Odzala bietet Ihnen die Möglichkeit, Säugetiere des Regenwalds in den Salinen und aus nächster Nähe im Wald zu sehen. (F/M/A)
11. Tag: Mbomo
Heute führen uns 35 Kilometer durch den Urwald wieder zurück in die Zivilisation nach Mbomo. Ein sehr einfaches Hotel wartet auf Sie. Toilette und Dusche im Hof. Bierkneipen mit kleinen Speisen. Einkaufsläden von Mauretaniern geführt und hoch über dem Dorf thront die Antenne für die Mobiltelefonie. (F/-/-)
12. Tag: Fahrt von Mbomo nach Mékambo (Gabun)
Früh am Morgen geht es heute als Beifahrer auf Motorrädern an die Grenze zum Gabun. Da auf unserem Weg vielmals die Brücken fehlen, ist es nur möglich auf dem Motorrad an die Grenze zu gelangen. Mit etwas Glück hören wir Gorillas am Wegrand und sehen Spuren von Elefanten, welche rechtzeitig vor uns sich in den Busch geschlagen haben. Grenzformalitäten in Oloba und Ekata. Von der Grenze geht es weiter im 4x4 nach Mékambo. Übernachtung in einfacher Unterkunft. F/-/-)
13. Tag: Fahrt nach Makokou
Auf Urwaldpisten erreichen wir nach rund 175 km wieder die Zivilisation, die Stadt von Makokou mit Markt, Läden, Supermarkt, Restaurants und Hotel mit Badezimmer, Dusche mit heißem Wasser und Fernsehen. Genießen Sie den Abend in einer der zahlreichen Kneipen bei einem kühlen Regab-Bier. (F/-/-)
14. Tag: Kogoue Wasserfälle
Empfang durch Mitarbeiter der FIGET. Fahrt an den Ivindo Fluß. Mit einer motorisierten Piroge geht es rund drei Stunden flußabwärts. Mittagspicknick unterwegs auf einer der zahlreichen Inseln oder Sandbänke. Erster Besuch der Kongou-Fälle. Unterkunft in der Blockhütte. (F/M/A)
15. Tag: Kongou Wasserfälle
Ausgiebige Erkundigung der Fälle mit dem Boot und zu Fuß. Über einen Kilometer weit erstrecken sich die verschiedensten Fälle, davon der höchste 56 Meter mißt. Erste Kontakte mit den Bewohnern des Regenwaldes. (F/M/A)
16. Tag: Kongou - Mohaba Fischercamp
Mit der Sonne brechen wir auf Richtung Momba Bai. Zuerst haben wir eine fast achtstündige Bootsfahrt vor uns und dringen immer weiter in den Urwald ein. Eindrückliche Fauna zeigt sich auf unserem Weg in den menschenleeren Wald. Zuweilen verlassen wir das Boot für kurze Spaziergänge. Am späten Nachmittag erreichen wir ein Fischercamp, wo wir übernachten. Abendessen am Buschfeuer. (F/M/A)
17. Tag: Mohaba - Milondo - Momba
Mit der Sonne brechen wir auf Richtung Momba Bai. Zuerst haben wir eine fast sechsstündige Bootsfahrt vor uns und dringen immer weiter in den Urwald ein. Eindrückliche Fauna zeigt sich auf unserem Weg in den menschenleeren Wald. Zuweilen verlassen wir das Boot für kurze Spaziergänge. Am späten Nachmittag erreichen wir ein Fischercamp, wo wir uns erfrischen, bevor es dann drei Stunden zu Fuß durch den Dickicht des Regenwaldes und wir sind endlich an der Waldlichtung, Momba Bai. In einem gesicherten Versteck können wir die Tiere beobachten. Waldelefanten, Büffel, Flachlandgorillas und Sitatungas sind die Tiere, welche man am häufigsten hier antrifft. Reges Vogelgezwitscher untermalt die einmalige Atmosphäre. Vielleicht erst wenn Sie im Zelt liegen und den Tag nochmals passieren lassen, merken Sie, wo Sie sind und was Sie heute einmaliges erleben durften. Zeltübernachtung. (F/M/A)
18. Tag: Momba Bai
Von der ersten Morgenstunde bis zum Sonnenuntergang erleben Sie einen Urwald, der ein Regenwald, der ein Dschungel, der ein Zoo, der ein Botanischer Garten, der ein Paradies ist. (F/M/A)
19. Tag: Rückreise nach Makokou
Am heutigen Tag heißt es zurück in die Zivilisation. Von morgens früh bis spät in den Nachmittag hinein sind wir unterwegs. Gegen Abend Ankunft im Hotel in Makokou. Ein wohlverdientes Bier in einem der zahlreichen Musikkneippen läßt uns das Erlebte so weit weg erscheinen ... (F/M/-)
20. Tag: Pygmäen Dorf
Unweit von Makokou befinden sich verschiedene Pygmäen Siedlungen. Wir besuchen mit örtlichem Führer Ndoumabango, Dorf der Baka, rund eineinhalb Stunden Bootsfahrt vom Hauptort entfernt. Die Pygmäen zeigen uns, wie sie eine Hütte bauen, welche Pflanzen gesammelt werden und sicher gibt es auch noch etwas Musik. Später Nachmittag zurück nach Makokou. (F/M/-)
21. Tag: Inlandflug nach Libreville
Unter uns liegt der Urwald, den wir nun mit anderen Augen sehen.
Aufenthalt in Libreville bis zu Ihrem Rückflug nach Europa. (F/-/-)
22. Tag: Rückflug
Am frühen Morgen Ankunft in Europa. Individuelle Heimreise.
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Telefonisch: + 41 76 270 3807
oder per E-Mail an info Nennen Sie uns Ihren Wunschtermin, Name der Teilnehmer und ob wir Ihnen bei der Buchung des Fluges behilflich sein sollen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung |
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Peter Richter