Afrika

Kamerun – River Cross Gorilla
Kamerun 06 – River Cross Gorilla
19 Tage Pirschtour zu den grauen Flachlandgorillas
ab mind. 6 Personen: 7450 € mit Flug

Kamerun – River Cross Gorilla

Kamerun – River Cross Gorilla

Kamerun – River Cross Gorilla

Cross River Gorillas sind die am meisten gefährdeten Menschenaffen. In Nigeria schätzt man ihre Zahl auf rund 80, in Kamerun auf etwa 150. Um sie besser schützen zu können, müssen die Anforderungen dieser Gorilla Unterart an ihren Lebensraum und die Struktur der Waldgebiete in denen sie vorkommen, besser studiert werden. Die Tiere werden auf der Roten Liste bedrohter Tierarten als äußerst gefährdet geführt. Cross River Gorillas unterscheiden sich von de westlichen Flachlandgorillas durch Aussehen, Genom und das Vorkommen, welches weiter im Westen als auch weiter im Norden liegt als das aller anderen Gorillas. Die Männchen werden bis zu 180 kg schwer und etwa 1,70 m groß. Die Weibchen sind etwa 90 kg schwer. Das Fell ist in der Regel graubraun.

Die tagaktiven Tiere halten sich meist am Boden auf. Das Gesamte Schutzgebiet umfaßt eine Fläche von 4.400 km2 und erreicht Höhen von bis zu 2.000 m. Neun Dörfer umgeben das Schutzgebiet und die Dorfbewohner haben traditionell das Land um und im Schutzgebiet zum Ackerbau und zur Jagd genutzt. Die Bororo leben am Rand des Schutzgebietes und lassen ihre Rinder auf den Grasflächen nahe dessen Grenze weiden.

Diese Reise hat Expeditionscharakter, das heißt, dass der genaue Tourenverlauf sich aufgrund örtlicher Gegebenheiten und unvorhergesehener Ereignisse ändern kann. Flexibilität, Interesse, Toleranz für andere Kulturen, Sensibilität und Geduld für das afrikanische Zeitverständnis, Belastbarkeit, sowie etwas Afrika-Erfahrung sind auf dieser Tour unabdingbar! Da es sich um eine Reise zu Zielen mit kaum entwickelter, touristischer Infrastruktur handelt, kann man kurzfristige Änderungen im Reiseverlauf nicht ausschließen. Bei den Buschcamps sind Komfortverzicht und Bereitschaft zum “Mitanpacken” gefragt. Die Camps in den Nationalparks sind teilweise sehr einfach ausgestattet und verfügen weder über Sanitäreinrichtungen noch Toilette. Grundkenntnisse von französisch sind vorteilhaft.

 
Reisepreis Teilnehmer und Reisedaten
7450 € im Doppelzimmer
  500 € Zuschlag Kleingruppe 4/5
  400 € Zuschlag Einzelzimmer    
Kleingruppe 6 bis 8 Personen

Diese Reise ist auch individuell buchbar.
Ideale Reisezeit Monate: 3 bis 6, 10
2 Personen ohne Flug 7400 €
 
Eingeschlossene Leistungen Nicht eingeschlossene Leistungen
  • Flug nach Douala
  • deutschsprachige Reisebegleitung
  • Fahrten im 4x4 und Kleinbus
  • Trekking im Mone -Takamanda
  • Dorfbesichtigungen
  • Marktbesuche
  • Einheimische Führer im NP
  • Strandtag
  • Infomaterial
  • Visum
  • Reiseversicherungen
  • Verpflegung wo nicht erwähnt
    M: Mittagessen; A: Abendessen
  • Getränke
  • Persönliche Ausgaben
  • Trinkgelder
  • Ausreisegebühr 10.000 FCFA

Reiseverlauf

01. Tag: Europa – Kamerun
Flug von Europa nach Douala mit der Brussels Airlines. Abholung und Transfer ins Hotel. Übernachtung. (-/-/A)

02. Tag: Douala – Bamenda
Die heutige Fahrt, rund 380 km, führt uns auf guten Asphaltstraßen von Douala über Yalundé und Bafoussam nach Bamenda. Zimmerbezug. Zeit, um sich zu erfrischen. Wir fahren rund 25 km weiter zur Chefferie von Bafut. Bei den Bafut hat die Woche acht Tage, wobei der achte Tag traditionell der Feiertag und somit Markttag ist. Ein ausgeprägtes Ahnenwesen mit Geheimgesellschaften charakterisiert die Kultur dieser Ethnie. Am Eingang zur Chefferie steht das Tam-Tam-Haus. Der grosse rechteckige Palastbezirk ist von einer hohen Lehmmauer umgeben uns sieht aus wie ein eigenes Dorf. Auffällig ist das von den Deutschen erbaute Gästehaus. Im Herz der Chefferie liegt das Atchum, das Versammlungshaus. Rückfahrt ins Hotel. (F/-/A)

03. Tag: Fahrt nach Eyumojock
Eine breite gute Piste führt uns auf und 145 km Richtung Westen. Unterwegs in Bali befindet sich eine deutsche Kirche aus dem Jahre 1903. Auf der weiteren Fahrt kann man den Übergang zwischen Gras- und Waldland sehr gut beobachten. Es ist eine teils sehr hügelige, kurvenreiche Stecke, mit steilen Abhängen und wunderschönen Weitblicken. Die Stadt Mamfe ist wichtig im Handel mit Nigeria. Weiter geht es auf einer rund 60 km langen, schlechten Piste kurz vor die Grenze zu Nigeria, nach Eyumojock. Das Dorf liegt umringt von üppiger Vegetation. In der Nähe gibt es einen Kratersee mit glasklarem Wasser. Hier treffen wir auf unsere Führer und Helfer der kommenden Tage. Hier erledigen wir auch die Formalitäten zur Einreise nach Nigeria und Zutritt ins Reservat. Übernachtung im Zeltlager. (F/M/A).

04. bis 09. Tag: Wanderung zu den Cross River Gorillas
Wanderung in die Waldregion von Mone-Takamanda, welches die Waldungen der Takamanda, Mone und Kagwene Mbulu mit einschließt und sich teilweise auf nigerianischem Hoheitsgebiet befindet. In der Gegend der beiden Nationalparks hat man rund 130 Cross River Gorillas gezählt. Tägliche Pirschtouren. Neben den Gorillas gibt es in dieser Gegend eine große Menge an Reptilien. So das Stumpfkrokodil, verschiedene Schildkröten und Chamäleon. Auch Ornithologen kommen voll auf ihre Rechnung. Übernachtung im Zeltlager. (F/M/A)

10. Tag: Rückreise nach Manfé
Wir verlassen den Park nach der letzten morgendlichen Gorilla Pirsch und von Eyumajack fahren wir weiter nach Manfé. Übernachtung in einem einfachen Hotel. (F/M/A)

11. Tag: Bamenda – Bafoussam
Bamenda ist mit etwa 450.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Kameruns. Es ist die Hauptstadt der Nordwest-Provinz und zugleich deren bedeutendste wirtschaftliche und kulturelle Metropole. Die Stadt ist ein bedeutender Handelsplatz und Verkehrsknotenpunkt mit einem (sich seit geraumer Zeit allerdings außer Betrieb befindenden) Flughafen und Straßenverbindungen zu Kameruns bedeutendsten Städten, Yaoundé und Douala. Zahlreiche kaffeeverarbeitende Betriebe sind hier angesiedelt, ebenso mehrere Behörden. Indigenes Kunsthandwerk, Masken und Figuren der Graslandethnien, sind in einem kleinen städtischen Museum am Markt zu sehen. Aus der deutschen Kolonialzeit sind noch zahlreiche Gebäude vorhanden, u. a. das berühmte Fort Bamenda, eine über der Stadt thronende Festungsanlage, und der deutsche Friedhof.
Gegend Abend Ankunft in Bafoussam. Unterkunft im Hotel. (F/-/A)

12. Tag: Baffoussam – Bandjoun- Baham
Bafoussam selber liegt auf 1440 m Höhe und gilt als wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Der Ort gilt als Metropole der Bamiléké, die als Bauern und Händler für ihren ausgesprochenen Geschäftssinn bekannt sind. Das Stadtzentrum wird beherrscht vom Markt. Auffällig ist das schöne Eingangsportal zum großen Marktgebäude. Hier werden u.a. blaue Porzellanketten, gebatikte Tanzkostüme und Tanzmasken verkauft. Die traditionelle Chefferie liegt gleich am Ortseingang. Durch das schöne Eingangsportal, bestehend aus zwei Türmen, welche mit Löwen bemalt sind, gelangt man auf eine Allee, welche uns zum Hauptgebäude führt.
Besuch der Chefferie von Bandjoun. Bandjoun ist der bedeutendste und schönste Fon-Palast im Westen, wo das Volk der Bandjoun eine eigene Dynastie hat. Auch diese Chefferie besteht aus dem Versammlungshaus, den Frauenhäusern und dem Palast-Gebäude, wo sich auch heute noch Würdenträger treffen, um über wichtige Angelegenheiten zu beraten. Links vom Haupthaus liegt das Königliche Museum, wo richtige "Schätze" aufbewahrt werden, wie z.B. alte Bilder, Ahnenfiguren, Masken, Kopfschmuck, Tanzutensilien, Möbel und mit Perlen geschmückte Kalebassen und Thronsessel. Hier werden die Thronsessel aller Fons aufbewahrt. Besuch des Marktes. Gegend Abend Rückfahrt nach Bafoussam. Unterkunft im Hotel. (F/-/A)

13. Tag: Foumban, Sitz des Sultans
Das Sultanat gilt als der südlichste Vorposten islamischer Kultur in Kamerun. Durch das große Eingangstor aus drei Türmen, Symbol der Bamoun, und versehen mit aufwändigen Schnitzereien, gelangt man in den Ort. Im Zentrum befinden sich der Sultanspalast, die Moschee und der Markt. Hauptanziehungspunkt ist sicher der dreistöckige Palast, welcher 1913 als Ziegelgebäude in Anlehnung an die luxuriöse Residenz des deutschen Gouverneurs in Buea errichtet wurde. Der Sultan thront im reich bestickten Gewand unter einem Sonnenschirm. In der Mitte des Gebäudes dominiert ein Turm. Der weitläufige runde Platz vor dem Palast wird zu beiden Seiten von den Frauenhäusern flankiert. Die Privatsammlung des Sultans gilt als das interessanteste Museum Kameruns. Hier wird die Geschichte der Bamoun-Dynastie auf das Anschaulichste dargestellt. Weiter besichtigen wir den Markt, die Moschee, von deren Minarett sich ein guter Rundblick auf die Stadt und den Palast bietet. Das Tam-Tam- Haus beherbergt eine riesige, sechs Meter lange Kriegstrommel. Übernachtung im Hotel. (F/-/A)

14. Tag: Fahrt nach Banguem
Zuerst fahren wir noch zu den Ekom Fällen. Der Fluß Nkam fällt hier 80 m in die Tiefe. Der Wasserfall inmitten üppiger Pflanzenwelt ist ein Schauspiel für sich. Hier wurde übrigens ein Teil des Tarzan Film mit Christopher Lambert gedreht. Übernachtung im Hotel in Banguem. (F/-/A)

15. Tag: entlang des Mt. Cameroun
Die heutige Fahrt führt uns auf etwas über 250 km in den Süden, zu Füßen des Mount Cameroon. Der Großteil der Reise verläuft durch dichten Wald. Viele Dörfer werden passiert. Wir überqueren ein imposantes Viadukt. Vor Kumba wird die Strecke sehr malerisch. Rechts sieht man die Rumpi Hills, links Ausläufer der Kupe/Manenguba-Kette. Das 2411 m hohe Vulkanmassiv bietet sich an als Trekkingziel mit nicht schweren Wanderungen. Der Weg führt durch eine alpin anmutende Vegetation auf die Hochebene. Die Konturen des Kraterrandes sind noch gut erkennbar. Im Zentrum befinden sich zwei schöne heilige Kraterseen. Einer ist grün der andere blau. Die Legende erzählt, daß der größere See der Mann ist, der kleinere die Frau. Aus der Vereinigung der beiden sei das Makosi Volk hervorgegangen. Zur deutschen Zeit lag nicht weit vom heutigen Zentrum von Kumba ein Posten mit dem Namen „Johann-Albrecht-Héhe“, benannt nach dem Erzherzog von Mecklenburg. (F/M/A)

16. Tag: Fahrt nach Buea
Heute gilt Kumba als lebhaftes Geschäftszentrum mit einem großen Markt. In den weiten Ebenen werden Hevea-Pflanzungen für den Kautschuk gewinn gepflanzt. Weiter fahren wir durch Banane, Maniok, Kakao und Kaffe Plantagen. Buea ist Hauptort einer englischsprachigen Provinz. Von 1901 bis zum Ersten Weltkrieg war es aber Hauptort der deutschen Kolonie. Denn hier war das Klima angenehmer als in Douala, wo die Kolonialregierung vorher herrschte. Geblieben aus dieser Zeit ist auch noch der Bismarck-Brunnen, direkt vor der Post gelegen. Weiterfahrt nach Limbé, an den Atlantik. Übernachtung im Hotel. (F/-/A)

17. Tag: Limbé
Freier Tag am herrlichen Strand von Limbé. Am späten Nachmittag besteht die Möglichkeit den botanischen Garten und den Zoo zu besuchen. (F/-/A)

18. Tag: Limbé, Douala, Rückflug
Vormittag Besuch des Fischermarktes in Idenau. Freizeit bis zum Transfer nach Douala, Stadtrundfahrt und weiter zum Flughafen. Check-in. (F/-/-)

19. Tag: Heimreise
Rückflug kurz nach Mitternacht mit Zwischenhalt in Brüssel und Weiterflug zum Heimatflughafen. Individuelle Heimreise.

 

Telefonisch: + 41 76 270 3807 oder per E-Mail an infoPDFbatutta-reisen.com

Nennen Sie uns Ihren Wunschtermin, Name der Teilnehmer und ob wir Ihnen bei der Buchung des Fluges behilflich sein sollen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

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