Musik Festivals

Kamerun - Foumban, in der Bamileke-Region

Kamerun 18 - Foumban, in der Bamileke-Region
16 Tage mit Höhepunkt: farbenprächtiges Bamoun Festival
ab 10 Personen: 5500 € mit Flug ab Europa

Kamerun - Foumban, in der Bamileke-Region

Kamerun - Foumban, in der Bamileke-Region

Kamerun - Foumban, in der Bamileke-Region

Das Nguon-Fest der Bamum, ein Grasland-Volk in Kamerun, welches zwischen Tradition und Moderne lebt, findet alle zwei Jahre statt. Das Ngoun-Festival, ursprünglich ein Erntedankfest, ist in vollem Gange. Rituale, Maskenspiele und Tänze knüpfen an alte Traditionen des Volkes der Bamum an. Seit dem 14. Jht. wird es von einem König regiert. Seine Majestät, der 19. Sultan El Hadji Ibrahim Mbombo Njoya, hält Hof. Im Eingang des Palastes stehen verschiedene kostbare Glasperlenthrone, wichtige Herrschaftssymbole. Ein ausgestellter Thron ist eine Kopie des legendären Mandu Yenu, des erlesensten aller Königsthrone. Der Großvater des heutigen Sultans, König Njoya, schenkte den Thron 1908 dem deutschen Kaiser Wilhelm II.

Am letzten Tag des Ngoun-Festes zieht das Volk der Bamum in den Krieg, natürlich nur symbolisch. Abschreckende Kopfaufsätze, Kriegsstandarden, Schutzamulette, bedrohliche Masken. Alle sind gerüstet. Die Zeremonie wird im Gedenken an einen großen Krieger, König Mbuembe, den elften König der Bamum-Dynastie, durchgeführt. "Die Zeremonie ist Ausdruck unserer Kultur", sagt Sultan Ibrahim Mbombo Njoya. "Sie ist nicht Folklore. Sie fand jahrhundertelang statt, bis sie in der französischen Kolonialzeit verboten wurde. Es ist unsere Aufgabe, diese Tradition zu leben, um der nachfolgenden Generation etwas von unserer Geschichte, unserer Kultur weiterzugeben." Die imaginären Feinde sind geschlagen. Der Sultan marschiert mitten unter seinen Kriegern. Obwohl über 80 Prozent der Bamum Moslems sind, leben die alten, ursprünglichen Traditionen weiter.  
 

 
Reisepreis Teilnehmer und Reisedaten
5500 € im Doppelzimmer            
  600 € Zuschlag Einzelzimmer        
1000 € Zuschlag p. P. Gruppe 6/8
Kleingruppe 10 bis 12 Personen
29.11.12 - 13.12.12
Diese Reise ist auch individuell buchbar.
2 Personen ohne Flug 7400 €
 
Eingeschlossene Leistungen Nicht eingeschlossene Leistungen
  • Flug nach Douala
  • deutschsprachige Reisebegleitung
  • Fahrten im Kleinbus
  • Teilnahme am Festival Ngoun
  • Dorfbesichtigungen
  • Marktbesuche
  • Wanderung Mt.Manegouba
  • Strandtage am Atlantik
  • Infomaterial
  • Visum
  • Reiseversicherungen
  • Verpflegung wo nicht erwähnt
    M: Mittagessen; A: Abendessen
  • Getränke
  • Persönliche Ausgaben
  • Trinkgelder
  • Ausreisegebühr 10.000 FCFA
     

Reiseverlauf

01. Tag: Europa - Douala
Flug von Europa über Paris nach Douala. Empfang durch Ihren Reisebegleiter, Transfer ins Hotel. (-/-/A)

02. Tag: Yaoundé
Fahrt in die Hauptstadt. Spaziergang durch die Stadt, durch seine Märkte. Die Stadt liegt auf einer Höhe von 730 m über Meer. Um die Hauptstadt Yaoundé herum ist Kamerun am dichtesten besiedelt. Viele der 1,3 Millionen Einwohner leben in den Randgebieten der Stadt. Die Stadt wurde 1889 von der deutschen Kolonialverwaltung als wissenschaftliche Forschungsstation und als Basislager für den Elfenbeinhandel gegründet. 1895 wurde sie in Militärstation umgewandelt. Sie hatte eine wichtige Funktion bei der Besetzung des Hinterlandes durch die deutschen Schutztruppen. Im Ersten Weltkrieg wurde die Stadt von belgischen Truppen eingenommen und kam 1922 als Hauptstadt zu Französisch-Kamerun. Vom Nkol Nyara Berg herrliche Rundsicht auf die Stadt. Abendessen im Restaurant. (F/M/A)

03. Tag: Bafoussam
Fahrt über Ombessa, Bafia, Makenene nach Bafoussam. Auf weiten Strecken wachsen viele Büsche, Baobabs, Palmen und Bananensträucher. Dazwischen liegen vereinzelte Felder. Von der konstant bergauf führenden Straße hat der Besucher schöne Ausblicke auf das Bergland. Bafoussam selber liegt auf 1440 m Höhe und gilt als wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Der Ort gilt als Metropole der Bamiléké, die als Bauern und Händler für ihren ausgesprochenen Geschäftssinn bekannt sind. (F/-/A)

04. Tag: Foumban, Sitz des Sultans
Das Sultanat gilt als der südlichste Vorposten islamischer Kultur in Kamerun. Durch das große Eingangstor aus drei Türmen, Symbol der Bamoun, und versehen mit aufwendigen Schnitzereien, gelangt man in den Ort. Im Zentrum befinden sich der Sultanspalast, die Moschee und der Markt. Hauptanziehungspunkt ist sicher der dreistöckige Palast, welcher 1913 als Ziegelgebäude in Anlehnung an die luxuriöse Residenz des deutschen Gouverneurs in Buea errichtet wurde. Der Sultan thront im reich bestickten Gewand unter einem Sonnenschirm. In der Mitte des Gebäudes dominiert ein Turm. Der weitläufige runde Platz vor dem Palast wird zu beiden Seiten von den Frauenhäusern flankiert. Die Privatsammlung des Sultans gilt als das interessanteste Museum Kameruns. Hier wird die Geschichte der Bamoun-Dynastie auf das Anschaulichste dargestellt. Weiter besichtigen wir den Markt, die Moschee, von deren Minarett sich ein guter Rundblick auf die Stadt und den Palast bietet. Das Tam-Tam- Haus beherbergt eine riesige, sechs Meter lange Kriegstrommel. Übernachtung im Hotel. (F/M/A)

05. bis 09. Tag: Ngoun-Festival
Dieses Jahr findet vom 8. bis 12. Dezember das alle zwei Jahre gefeierten Erntedankfests statt. Sie haben die Möglichkeit unter fachkundiger Führung und/oder auf eigene Faust die Festlichkeiten aus nächster Nähe zu erleben.
Am Sonntagnachmittag nach dem ruhmreichen Abschluß, fahren wir zurück nach Bafoussam. (F/M/A)

10. Tag: Bamenda, Reste deutscher Kolonialzeit
Abreise nach Bamenda. Unterwegs halt am Wasserfall von Metchie und am Awing See. Zimmerbezug und Mittagessen im Hotel. Bamenda ist mit etwa 450.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Kameruns. Es ist die Hauptstadt der Nordwest-Provinz und zugleich deren bedeutendste wirtschaftliche und kulturelle Metropole. Die Stadt ist ein bedeutender Handelsplatz und Verkehrsknotenpunkt mit einem (sich seit geraumer Zeit allerdings außer Betrieb befindenden) Flughafen und Straßenverbindungen zu Kameruns bedeutendsten Städten, Yaoundé und Douala. Zahlreiche kaffeeverarbeitende Betriebe sind hier angesiedelt, ebenso mehrere Behörden. Indigenes Kunsthandwerk, Masken und Figuren der Graslandethnien, sind in einem kleinen städtischen Museum am Markt zu sehen. Aus der deutschen Kolonialzeit sind noch zahlreiche Gebäude vorhanden, u. a. das berühmte Fort Bamenda, eine über der Stadt thronende Festungsanlage, und der deutsche Friedhof. Unweit gelegen ist die Ortschaft Bafut, die wir ebenfalls besichtigen. Vor dem Eingang zur Chefferie steht ein kleines Tam-Tam-Haus mit einer Trommel, deren dumpfer Klang kilometerweit zu hören ist. Der große rechteckige Palastbezirk erweckt den Eindruck eines eigenen Dorfes. Die Anlage ist von einer Mauer umgeben. Im ersten Innenhof befinden sich die Wohnungen der Frauen und der Kinder des Fon. Das große Gästehaus wurde von den Deutschen während der Kolonialzeit erbaut. (F/M/A)

11. Tag: Manegouba Berg mit seinen Seen
Das 2411 m hohe Vulkanmassiv bietet sich an als Trekkingziel mit nicht schweren Wanderungen. Der Weg führt durch eine alpin anmutende Vegetation auf die Hochebene. Die Konturen des Kraterrandes sind noch gut erkennbar. Im Zentrum befinden sich zwei schöne heilige Kraterseen. Einer ist grün der andere blau. Die Legende erzählt, daß der größere See der Mann ist, der kleinere die Frau. Aus der Vereinigung der beiden sei das Makosi Volk hervorgegangen. Rückmarsch und Fahrt zum Hotel. (F/M/A)

12. Tag: Spuren der deutschen Kolonie
Auf der Fahrt nach Buea machen wir einen Zwischenhalt in Nyasoso, u.a. mit seiner Kirche aus der deutschen Kolonialzeit, bekannt. Weiter geht unsere Fahrt zu Füssen des Mt. Cameroon vorbei an Tombel bis nach Kumba. Zur deutschen Zeit lag nicht weit vom heutigen Zentrum ein Posten mit dem Namen „Jphann-Albrechts-Höhe“, benannt nach dem Erzherzog von Mecklenburg, der Ende des 19. Jhd. Durch Zentralafrika gereist war. Heute ist Kumba ein lebhaftes Geschäftszentrum mit einem großen Markt. In den geordneten Reihen der Verkaufsstände finden sich die unterschiedlichsten Waren. Frisches Gemüse, Obst, Stoffe, Plastikartikel und weitere Ware aus Nigeria.
In den weiten Ebenen werden Hevea-Pflanzungen für den Kautschuk gewinn gepflanzt. Weiter fahren wir durch Banane, Maniok, Kakao und Kaffe Plantagen. Buea ist Hauptort einer englischsprachigen Provinz. Von 1901 bis zum Ersten Weltkrieg war es aber Hauptort der deutschen Kolonie. Denn hier war das Klima angenehmer als in Douala, wo die Kolonialregierung vorher herrschte. Geblieben aus dieser Zeit ist auch noch der Bismarck-Brunnen, direkt vor der Post gelegen. (F/M/A)

13. Tag: Fahrt nach Limbé
Fahrt an den Atlantik nach Limbé. Fahrt zum Hotel. Freizeit. Wer Lust hat kann den zoologischen Park der Stadt besuchen. (F/-/A)

14. Tag: Fischmarkt in Idenau
Rund 15 km nördlich von Limbé herrscht jeden Mittwoch großes Treiben. Seit früh wartet man geduldig am Strand auf die Fischerboote. Hier reparieren die Frauen die Fangnetze ihrer Männer, am Strand herrscht reges Treiben. Idenau ist aber auch Grenzstation zu Nigeria, obwohl die eigentliche Staatsgrenze noch ein ganzes Stück entfernt liegt. Der große Pirogenhafen ist daher die Anlauf- und Grenzkontrollstation. Rückfahrt nach Limbé. Freizeit am Strand.
(F/-/A)

15. Tag: Douala
Freizeit am Strand oder noch ein Spaziergang durch den botanischen Garten. Abreise nach Douala. Freizeit für letzte Einkäufe und Verpflegung. Transfer zum Flughafen für den Rückflug. (F/-/-).
Badeverlängerung in Limbé auf Anfrage.

16. Tag: Ankunft Europa
Zwischenlandung und individuelle Heimreise.

+ 41 76 270 3807 oder per E-Mail an infoPDFbatutta-reisen.com

Nennen Sie uns Ihren Wunschtermin, Name der Teilnehmer und ob wir Ihnen bei der Buchung des Fluges behilflich sein sollen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

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