Orient
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| Jemen / Eritrea 04 – Kontraste und Attraktionen | |
| 15 Tage auf beiden Seiten des Roten Meeres ab mind. 6 Personen: 2380 € ohne Flug |
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Die Kombination der beiden so nahen und doch so unterschiedlichen Länder Jemen und Eritrea ist zudem überaus reizvoll; beide gehörten noch vor dem Islam zum mächtigen Reich von Axum, dessen Spuren Besucher in Kohaito/Eritrea in Form von Stelen und Tempelresten sehen - und einen eindrucksvollen Canyon gleich mit dazu. Der Kontrast zwischen Asmara und dem arabisch geprägten Hafenort Massawa (gelegen auf zwei Inseln) könnte nicht größer sein - die Straße senkt sich auf 80 km Distanz und in vielen Kurven von 2.400 m auf null. Sana’a, die arabische Kulturhauptstadt des Jahres 2004, gilt unstrittig als wirtschaftliches, politisches und kulturelles Zentrum des Jemen. Große Bedeutung hat allerdings auch Aden, die Metropole am gleichnamigen Golf. Bekannt ist sie nicht nur für die Aidrus-Moschee, sondern auch durch das Nationalmuseum, die Hafenanlage und ihre unverwechselbare topographische Lage in der Nähe eines Vulkankraters. Das heute von über einer halben Million Menschen bewohnte Asmara bietet seinen Besuchern ein von italienischer Architektur geprägtes Stadtbild – mit zahlreichen Relikten aus der Kolonialzeit. Lohnenswert gestalten sich Besuche der Kathedrale aus dem Jahre 1922 und der Moschee Khulafa el Rashidin, welche unter Verwendung italienischen Marmors erbaut wurde. Asmara hat vor allem kulturell eine Menge zu bieten: Auf zahlreichen Märkten können exotische Lebensmittel und kunsthandwerkliche Erzeugnisse erstanden werden; das Theater aus dem Jahre 1918 ist ebenso eine touristische Attraktion wie das Nationalmuseum oder die Bauten der (heute aufgelösten) Universität. Die Großstadt weist insgesamt etliche interessante und imposante Viertel und Straßenzüge auf, wobei die „National Avenue“ sicherlich zu den sehenswertesten zählt, finden sich doch hier Regierungsgebäude und das Rathaus. |
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| Reisepreis | Teilnehmer und Reisedaten |
| 2380 € im Doppelzimmer 350 € Zuschlag Einzelzimmer € Zuschlag Weihnachtstermine |
Ideale Reisezeit Monate: 1 bis 4, 10 bis 12 Gerne erarbeiten wir gemäß Ihren Wünschen Ihre individuelle Jemen und Eritrea Reise aus. |
| Eingeschlossene Leistungen | Nicht eingeschlossene Leistungen |
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Reiseverlauf
01. Tag: Europa - Sana´a Flug nach Sana‘a
Übernachtung im romantischen Altstadthotel "Arabia Felix". Viele Zimmer haben ein angrenzendes Bad mit Toilette und Dusche; andere auf dem Gang. Der Blick von der Dachterrasse auf die Häuser der Altstadt im "Zuckerbäckerstil" ist überwältigend. Alternativ können Sie auch in einem komfortableren Hotel übernachten, das allerdings in der Neustadt liegt und nicht das Flair des "Arabia Felix" bietet: das 4* Hotel Mercure mit 70 Zimmern. Aufpreis auf Anfrage.
02. Tag: Sana´a
Hinter dem historischen Stadttor Bab al Jemen beginnt eine andere Welt - der Souk von Sana'a. Geldwechsler und fliegende Händler sind hier versammelt, überall erheben sich schlanke Minaretts der Moscheen aus den Gassen. Überwiegend beherrschen Männer mit ihrem Krummdolch das Treiben. An der Großen Moschee vorbei gelangen wir zum Gewürzmarkt - einem der größten der ganzen arabischen Welt. Wir besuchen auch das interessante Nationalmuseum an Rand der Altstadt. Abendessen, zweite Übernachtung im Hotel.
03. Tag: Ausflug von Sana´a nach Manakhah und Alhajjaraj
Manakha liegt in etwa 1500 m Höhe in einem Sattel zwischen den weit über 2000 m hoch aufragenden Bergen des Harazgebirges. Schon immer diente Manakha als natürliche Festungsstadt zur Vorverteidigung von Sana'a. Die strategisch günstige Lage an den Steilhängen machte den Bau einer Stadtmauer überflüssig. Heute führt die Hauptverbindungsstraße vom Roten Meer hinauf nach Sana'a nahe an der Ortschaft vorbei – ein Besuch in dieser wild zerklüfteten Bergwelt gehört zu den landschaftlichen Höhepunkten einer Jemenreise.
Von Manakha aus windet sich an den Berghängen entlang eine Piste zum rund 2000 Meter hoch gelegenen Dorf Al Hajjarah, dessen Name „die Steinerne" bedeutet. Ein großer Teil der Berghänge sind terrassiert; es wird überwiegend Hirse und Qat, aber auch Kaffee angebaut. Die Terrassen und Dörfer im Harazgebirge um Manakha gelten als die schönsten des Jemen – und Al Hajjarah als schönster Ort des Harazgebirges! Die turmartigen Häuser dieses Wehrdorfes stehen so dicht zusammen, dass sie – auf einem steilen Felsen erbaut –, eine geschlossene Abwehrmauer bilden. Es gibt nur einen einzigen schmalen Zugang zum Ort, der von einem schweren Holztor verschlossen wird. Al Hajjarahs bis zu fünf Stockwerke hohen Häuser sind direkt auf den unebenen Felsgrund aufgesetzt – eine kühne Leistung der jemenitischen Baumeister.
04. Tag: Sana´a - Sayun (Flug) - Tarim - Sayun
Morgenflug um derzeit 06.05 Uhr nach Sayun, dem politisch-wirtschaftlichen Zentrum des Hadramaut. Sayun wird vom riesigen Sultanspalast aus dem 16. Jahrhundert überragt. Er beherbergt nun ein entsprechend weitläufiges Volkskundemuseum. 10 km östlich von Sayun befindet sich die weiß gekalkte Grabanlage des Ahmed bin Issa Al Mojahir, dem Stammvater aller Sa´ada (religiöse Oberschicht) des Hadramaut. In der Nähe befinden sich die 20 und 25 m langen Riesengräber von einem Heiligen und seiner Frau zu denen auch Pilgerfahrten unternommen werden. 25 km östlich liegt die Heilige Stadt Tarim zwischen den schroffen Bergen und grünen Feldern. Das Minarett der Al Midhar-Moschee (Baujahr 1915) hat mit 38 m das höchste Minarett Südarabiens. Gemächliche Rückfahrt nach Sayun. Abendessen und Übernachtung im angenehmen 3* BMC-Hotel mit guten Zimmern und großem Pool. Sie können diese Nacht alternativ im hervorragenden Hotel Al Hawta Palace übernachten: die nur 55 Zimmer befinden sich in einem Palast aus dem 18. Jh. der von Italienern restauriert wurde; sie sorgten auch für das sparsame, arabische Interieur. Auch ein Pool gehört zur Anlage.
05. Tag: Ausflug ins Wadi Dowan
Am nördlichen Eingang des Wadi Do’an künden die spärlichen Überreste der antiken Siedlung Raybun (Funde und Rekonstruktionszeichnungen im Museumin Seyun) von der antiken Besiedlung dieses Seitentals des großen Wadi Hadramaut. Berühmt für seine malerische Landschaft und kühne Architektur ist vor allem der südliche Teil des Tals. Ab Hadjarain verengt sich das Wadi und es folgen teilweise dicht mit Palmen bestandene Oasen. Die palastartigen Häuser vieler Dörfer weisen auf einen überraschenden Wohlstand hin. Wie bereits in der Antike zieht es viele Menschen dieser Region als Händler ins Ausland. Im Jemen selbst ist das Wadi Do’an vor allem berühmt für den ausgezeichneten Honig, den seine Wanderimker produzieren.
Hadjarain liegt auf einem Bergrücken über dem von großen Flusskieseln gefüllten Wadi und den nur periodisch überfluteten Feldern.
06. Tag: Rückflug nach Sana´a
Freizeit in Saiyun. Nach dem Mittagessen, einstündiger Rückflug nach Sana´a. Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verfügung. Abendessen und Übernachtung.
07. Tag: Ausflug ins Wadi Dar – Flug nach Asmara / ERITREA
15 Km nordwestlich von Sana´a kommen wir zum Wadi Dar. Es ist vor allem durch die ehemalige Sommerresidenz dem Imam Yahya bekannt, der auch den Palast in Sana´a erbauen ließ (heute Nationalmuseum). Das "Zuckerbäcker-Bauwerk" wurde auf einen Felssporn gebaut und ist wohl das am meisten fotografierte Gebäude des Landes. Dahinter erheben sich schroffe Felsen des grünen Tals. Sehr wahrscheinlich sehen wir hier Männer, die am heutigen Freitag traditionelle Hochzeitstänze mit dem Krummdolch aufführen. An diesem letzten Nachmittag ist ein weiterer Besuch der Altstadt und des Souk vorgesehen; Sie können diese Zeit bis zum Abendessen natürlich auch individuell verbringen. Flug nach Asmara um 20.50 Uhr, Ankunft um 22.00 in der Stadt auf 2.350 m Höhe. Transfers ins Hotel.
08. Tag: Asmara
Dieser Tag ist ganz der überschaubaren, eher gemächlichen Hauptstadt gewidmet. Zentrale Achse ist die mit Palmen bestandene Harnet Avenue mit dem einstigen italienischen Gouverneurspalast und dem Opernhaus, beides aus den 20er Jahren - ebenso wie die katholische Kathedrale. Wir besuchen als erstes aber den Großen Markt, der am heutigen Samstag besonders lebendig ist; hierher kommen heute Menschen aus allen Landesteilen. Sie finden hier auch u.a. schöne Körbe, Musikinstrumente und Ledermalerei. Wir besuchen auch den nahen Medebar Market, ein Recycling-Paradies. Besonderheit und Attraktion von Asmara ist die Fülle gut gepflegter Kolonialbauten aus der italienischen Zeit zwischen 1870 und 1941 - die meisten aus den 20er und 30er Jahren, als „Duce" Mussolini Asmara als „Piccolo Roma" ausbauen ließ, und als koloniales Schaufenster des industrialisierten Eritrea. Neo-Klassizismus, Kubismus, Art Deco, Expressionismus - viele Baustile sind hier zu sehen, ob im Cinema Roma oder dem berühmten Fiat Tagliero-Haus von 1938, das einem Flugzeug nachempfunden ist und nun als Tankstelle dient. Sie können sich immer wieder in einem der vielen Cafés erholen und mit Eritreern ins Gespräch kommen. Wer möchte und noch Energie hat, kann auch im „Asmara Piscina" untertauchen. Abendessen in einem guten Restaurant; auf der Speisekarte stehen natürlich auch Pizza und Lasagne...
09. Tag: Kontrastreichtum in Keren
Breite Wadis zerschneiden den Rand des Gebirgslandes und führen in das westliche Hügelland Eritreas. Weit auseinander liegende Oasen stellen in der Trockenzeit die wenigen Wasserquellen dar, an denen sich die Menschen und das Vieh tummeln. Die Provinzhauptstadt Keren bietet ein reizvolles Ambiente aus traditionellen und modernen Lebensformen. Nördlich von Keren läuft das eritreische Hochland in vielgestaltigen Gebirgsketten aus, die von breiten Talungen unterbrochen sind. Ursprüngliche Rundhüttendörfer und nomadische Siedlungen wechseln sich ab. Etwa 2 km nordöstlich der Stadt liegt in einer Allee in einem riesigen Baobab-Baum der Schrein Mariam da Aarit. Übernachtung in Keren.
10. Tag: Massawa, die Perle des roten Meeres
Eine serpentinenreiche Gebirgsstraße führt hinab ins Küstentiefland Eritreas. In der berühmten Hafenstadt Massawa begegneten sich im Laufe der Jahrhunderte die unterschiedlichsten orientalischen Völker und hinterließen ihre Spuren. Zur Erholung findet man unweit von Massawa saubere Sandstrände.
11. Tag: Die Region der nomadischen Viehhalter
Der Küstenstreifen nördlich von Massawa ist der Lebensraum des Volksstammes der Rashaida. Lebensgrundlage für das stolze Nomadenvolk sind die zahlreichen Kamelherden. Die Rashaida-Frauen beeindrucken durch ihren Schmuck und farbenfrohe Kleidung. Übernachtung in Asmara.
12. Tag: Kloster Debre Bizen und das südliche Hochland
Um 6.00 Uhr morgens Abfahrt zum 25 km östlich gelegenen Männerkloster Debre Bizen. Von der Kleinstadt Nefasit, 1.600 m hoch gelegen, Aufstieg zum 2.300 m hoch gelegenen Kloster. Der Aufstieg dauert ca. zwei Stunden für geübte Kletterer. Höchste Schwierigkeitsstufe. Nur Männer erlaubt. Entlang der Strecke in Richtung Süden, die durch beeindruckende Landschaften führt, lassen sich die einfachen, aber sehr gut angepassten Arbeitsmethoden der heimischen Bauern beobachten. In der Nähe von Senafe, dem heutigen Übernachtungsort, befindet sich der höchste Berg des Landes - der Ambra Soira (3.010 m).
13. Tag: Auf den Spuren des antiken Reiches von Axum
Im Süden des Landes befinden sich mehrere kulturhistorisch bedeutsame Orte. Wir nutzen den letzten Tag der Rundreise zur Erkundung der archäologischen Ausgrabungsstätten von Matara und Kohaito. Am Nachmittag können auf dem Markt in Asmara noch letzte Einkäufe getätigt werden. Übernachtung in Asmara.
14. Tag: Asmara und Rückreise
Zur freien Verfügung, am Abend Rückreise von Asmara nach Europa
Um 22.00 Uhr Transfer vom Hotel zum Flughafen
15. Tag: Ankunft in Europa
Zwischenlandung und individuelle Heimreise.
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+ 41 76 270 3807
oder per E-Mail an info Nennen Sie uns Ihren Wunschtermin, Name der Teilnehmer und ob wir Ihnen bei der Buchung des Fluges behilflich sein sollen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung |
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Michael Völker