Orient
| Jemen 01 – Sokotra, südlich von Jemen | |
| 08 Tage auf den arabischen Galapagos ab mind. 2 Personen: 1150 € ohne Flug |
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Der Traum vom alten Orient wird schon in Sana´a Wirklichkeit. Die Altstadt mit ihren mehrstöckigen Häusern mit gekalkten Verzierungen wirkt wie eine Märchenkulisse. Die Landschaft ist im Bergjemen wild-herb und sanft, die Dörfer sind abweisend und einladend zugleich. In Generationen haben Bauern durch Anbauterrassen steile Hänge in eine treppenförmige Kulturlandschaft verwandelt. Sokotra ist mit 3.650 Quadratkilometern die größte von Jemens 124 Inseln. Sie liegt nicht wie die meisten Fels-Eilande im Roten Meer, sondern weit vom Kernland entfernt im Indischen Ozean: über 1.200 km Luftlinie südöstlich von Sana´a (bzw. 500 km von der Hafenstadt Mukalla), und 240 km über der Spitze des "Horns von Afrika", von Somalia. Bis vor wenigen Jahren war Sokotra nur während einiger Monate mit kleinen Flugzeugen von Mukalla aus zu erreichen; mit dem Schiff nur in der Zeit zwischen den Monsunen, von Oktober bis April. Erst jetzt erwacht Sokotra auch touristisch aus seinem Dornröschenschlaf, und ist noch immer fast so geheimnisvoll wie im Altertum; es führt nur eine (schlechte) Piste von Norden nach Süden und wenige Pisten nach Westen und Osten. |
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| Reisepreis | Teilnehmer und Reisedaten |
| 1150 € im Doppelzimmer 100 € Zuschlag Einzelzimmer |
Ideale Reisezeit Monate: 1 bis 4, 10 bis 12 Gerne erarbeiten wir gemäß Ihren Wünschen Ihre individuelle Jemen Reise aus. |
| Eingeschlossene Leistungen | Nicht eingeschlossene Leistungen |
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Reiseverlauf
01. Tag: Anreise
Flug nach Sana'a. Empfang auf dem Flughafen. Fahrt ins Hotel.
02. Tag: Flug nach Soqotra
Vormittags Inlandflug auf die Insel Soqotra. Eine abwechslungsreiche Fahrt bringt uns heute auf das durchschnittlich 1000 m hoch gelegene Deqsam-Plateau, von wo wir einen atemberaubenden Blick auf die Nordküste genießen können. Vom Shebahon Aussichtspunkt bestaunen wir das tief zerfurchte Wadi Derher (Daerhu/Derhor) mit seinen schönen Felsformationen, zu dem wir hinunter fahren oder wandern. Im Wadi und an dessen steilen Flanken können wir mächtige Exemplare von uralten Drachenblutbäumen (bis zu 9 m hoch!), Soqotra-Gurkenbäume (4 m), Flaschenbäume (2-3 m), Soqotra-Feigen (Dorstenias gigas), Aloen und Myrrhenbäume (Commiphora myrrha) entdecken. Die Region ist auch eines der wenigen Brutgebiete der seltenen (ca. 1000 Brutpaare) Soqotra-Ammern (Emberiza Soqotrana) sowie anderer Vögel.
03. Tag: Ausflug nach Hoq und Dehamri
Meeresschutzgebiet von Dihamri. Hier besteht die Möglichkeit zum Schnorcheln (nur für erfahrene Schnorchler und auf eigene Gefahr. Entsprechende Ausrüstung kann in der Regel vor Ort geliehen werden. Eintritt, fakultativ, ca. 10,- ). Schließlich fahren wir entlang der Nordküste zurück zur Hauptstadt Hadibou.
04. Tag: Ausflug nach Homhil
Aufgrund ihrer einzigartigen, gut erhaltenen Tier und Pflanzenwelt wurde Soqotra von der UNESCO zum Biosphären-Reservat erklärt. Während die meist trockenen Täler (Wadis) in den tieferen Lagen oft landwirtschaftlich genutzt werden – hier gedeihen Bananen, Papaya und Gemüse - bekommt man vor allem in höheren Lagen die fantastische Pflanzenwelt von Soqotra zu sehen. So die mächtigen, pilzförmigen Drachenblutbäume (Dra-caena cinnabari), wie Baobabs wirkende Soqotra-Gurkenbäume (Dendrosicyos Soqotranus), Weihrauchbäume (Boswellia essence, Boswellia sacra), Flaschenbäume, verschiedene Euphorbien und einige andere der 150 endemischen Pflanzenarten der Insel. Das aus dem soqotrischen Drachenblutbaum gewonnene ‚Drachenblut’ ist ein Harz, das äußerlich und innerlich als Medizin, sowie als Räucherwerk und als Lack (im Geigenbau) Verwendung findet. Die karge, weitläufige Karstlandschaft des Homhil und des dahinter gelegenen Momi-Plateaus birgt neben den verschiedensten Pflanzenarten auch zahlreiche interessante Felsformationen, die sich mit dem Geländewagen und auf kurzen Wanderungen erkunden lassen.
05. Tag: Ausflug nach Qalansya
Nach weiteren Erkundigungen verlassen wir am späten Vormittag das Wadi Derher, gelangen wieder zur Nordküste und fahren dort Richtung Westen zum Fischerdorf Qalansiya, wo wir auf eine paradiesisch schöne Lagunenlandschaft mit weißen Sandstränden treffen. Das Wasser ist glasklar und lädt zum Baden, Schnorcheln und Erholen ein. Auf Spaziergängen kann man aber auch Seevögel beobachten, die bis zu 50 m hohen Dünen und den dahinter gelegenen ‚Jebel al Milh’ (‚Salzberg’) erklimmen und von dort den Sonnenuntergang hinter der Detwah Lagune genießen.
06. Tag Strandtag in Qalansiya
Ganzer Tag in Qalansiya mit Mittagessen zur freien Verfügung.
Nachmittag Rückfahrt nach Hadibo.
07. Tag: Rückflug nach Sana'a
Der Legende nach wurde Sana'a von Noahs Sohn Sam gegründet und gilt als älteste Stadt der Welt. Das alte Zentrum der jemenitischen Hauptstadt gehört wegen seiner einzigartigen Architektur und dem geschlossen erhaltenen Stadtbild zu dem von der UNESCO ausgezeichneten kulturellen Erbe der Menschheit. Bei einem Rundgang durch die Altstadt erlebt man gleich jenseits des Bab al-Jemen die Geschäftigkeit im Souq, aber auch die Ruhe in den angrenzenden Wohnvierteln. Der Besuch in einem Handwerkerzentrum führt in eine restaurierte Samsara (Karawanserei) und der Aufstieg zum Dach eines der typischen Turmhäuser ermöglicht einen wunderbaren Blick auf die Altstadt. Hier befindet sich auch die Große Moschee, eines der ältesten islamischen Gotteshäuser der Welt, die noch zu Lebzeiten des Propheten Mohammed errichtet wurde. Bei Renovierungsarbeiten wurden in ihr verborgene Handschriften entdeckten, die zu den kostbarsten und ältesten islamischen Dokumenten der Welt zählen. Ein Besuch im kürzlich renovierten Museum, das in einem der alten Imamspaläste untergebracht ist, führt noch weiter zurück in die Geschichte des Jemen.
Abendessen in einem lokalen Restaurant oder im Hotel. Fahrt zum Flughafen.
08. Tag: Rückflug
Kurz nach Mitternacht Rückflug nach Europa. Individuelle Heimreise.
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+ 41 76 270 3807
oder per E-Mail an info Nennen Sie uns Ihren Wunschtermin, Name der Teilnehmer und ob wir Ihnen bei der Buchung des Fluges behilflich sein sollen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung |
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Guy Helminger