Afrika
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| Guinea Bissau, Guinea, Senegal, Mali 14 – Afrikas Vielfalt | |
| 14 Tage von Bijagos Inseln bis Bamako mit Nimba Masken ab 9 Personen: 2295 € ohne Flug |
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Die Reise durch Westafrika fasziniert mit seinen vielfältigen, fast intakten und einzigartigen Kulturen, untereinander so verschieden wie sonst nirgendwo auf dem afrikanischen Kontinent. Bedeutend für die traditionelle Kultur auf den Bijagos Inseln, der Savannen- und Regenwaldvölker sind die mündliche Überlieferung des Wissens der Alten, sowie der Gebrauch von Masken und Tänzen zu zeremoniellen Anlässen. Zauber, Magie, Mystik, herrliche, unterschiedliche Landschaften, vom Atlantik über tropischen Regenwald bis zu grandiosen Berglandschaften mit Seen und Wasserfällen. Hautnahe kulturelle Begegnungen mit der Bevölkerung, weg von den Tourismusströmen. |
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| Reisepreis | Teilnehmer und Reisedaten |
| 2295 € im Doppelzimmer 210 € Zuschlag Einzelzimmer 430 € Zuschlag Kleingruppe 7 - 8 |
Kleingruppe von 7 bis 15 Personen 03.04.12 – 16.04.12 |
| Eingeschlossene Leistungen | Nicht eingeschlossene Leistungen |
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Reiseverlauf
01. Tag: Anreise
Wir empfehlen Linienflug mit der TAP über Lissabon nach Bissau, der Hauptstadt Guinea Bissaus, Abendflug. Oder Anreise über Dakar, Senegal. (-/-/-)
02. Tag: Ankunft in Bissau
Ankunft nach Mitternacht. Begrüßung durch den Reisebegleiter und Transfer ins Hotel. Bissau gehört zu einen der kleinsten Hauptstädte Afrikas. Bissau wurde 1687 als Umschlagplatz zum Verschiffen von Sklaven nach Übersee von Portugiesen gegründet. 1869 wurde die Stadt zum Freihafen erklärt. Wir besichtigen das alte portugiesische Viertel mit dem bekannten Restaurant Pensao Central, welches seit Jahrzehnten das gleiche, geschmackvolle Mittagsmenu anbietet. Klimatisieren Sie sich an, machen Sie einen ersten Spaziergang durch die Stadt. (F/M/A)
03. Tag: Bissau – Bolama – Canhabaque Insel
Mit dem Boot geht es weiter zum Archipel Bijagos. Unterwegs besuchen wir noch die Stadt Bolama, gelegen auf der gleichnamigen Insel, welche bis 1936 zu Portugiesisch-Guinea gehörte. Durch den Fährbetrieb vom Hafen der Stadt wird die Insel Bolama mit dem nahen Festland verbunden. Verfallende Gebäude im Kolonialstil prägen den Ortskern. In der Nähe des Hafens liegt der ehemalige Gouverneurspalast. Ankunft auf der Insel Canhabaque. Die Schönheit des Archipels Bijagos mit seinen etwa sechzig Inseln, bietet dem Land ein bedeutendes attraktives Potenzial. Unterkunft im Strand-Camp. (F/M/A)
04. Tag: traditionelle Volksstämme
Spaziergang auf der Canhabaque Insel, Ilha Roxa zu verschiedenen Dörfern. Die Einwohner von Bijagos haben dank der Abgeschiedenheit der Inselgruppe, den schlechten Transportmitteln und ihrem Hang zum Alten, jahrhundertalte Traditionen bewahren können, welche keinen Einfluss der modernen Welt bis in unsere Zeit geblieben sind. Frauen kleiden sich noch mit der Saiya, einem Kleid aus Stroh. Masken prägen die Dörfer. Sie werden gegen Geister und den Bösen Blick genutzt und bei speziellen Festen gebraucht. In vielen Dörfern müssen sich noch heute die jungen Männer ihnen Mut und Kraft beweisen, indem sie während sieben Jahren fast wie Mönche, ohne Kontakt zum weiblichen Geschlecht leben müssen. Am späten Nachmittag Bootsfahrt nach Rubane. Übernachtung im Hotel. (F/M/A)
05. Tag: Orango, Wildparadies mit Salzwasser Hippos
Heute besichtigen wir die interessantesten Punkte der großen Orango Insel. Vom Strand des Orango Parque Hotels wandern wir entlang des Mangroven bewachsenen Flusses ins Innere der Insel. Während der Bootsfahrt werden wir Flamingos, afrikanische Löffeler, Pelikane und über tausende uns aus Europa bekannte Zugvögel beobachten können. Uns durch die Mangroven gekämpft gelangen wir auf eine von Gras überwachsene Savanne mit vereinzelten Bäumen bewachsen. Mit etwas Glück sehen wir hier u.a. Warane, Kafferntrappe und den Buschbock. Unterwegs besichtigen wir die wichtigsten Tabankas (Dörfer) und Lagunen, wo wir weitere Vögel, aber auch Hippos und Krokodile, Leguane und weitere typische Vertreter aus dem Tierreich des Parks beobachten werden können.
Auf diesen drei ausgeschriebenen Reisen gehört unser Schwerpunkt den Hippos, welche hier zwischen den Mangroven im Salzwasser leben und es lieben raus in den Ozean zu schwimmen. Die lokalen Forstguide beobachten die Tiere während Wochen und mit etwas Glück werden wir Sie auch sehen. Rückfahrt zur Rubane Insel. (F/M/A)
06. Tag: Südinseln
Bootsfahrt zu den südlichen Inseln des Archipels, den Joao Vieira Inseln. Diese Inselgruppe ist bekannt für ihre herrliche Natur und vor allem die Ilha dos Cavalos gilt als ein ornithologisches Paradies. Pirsch auf der Insel nach den seltenen Vogelarten. Camp in der Wildnis. (F/M/A)
07. Tag: Florestas de Cantanhez Nationalpark
Auf dem Weg zum Florestas de Cantanhez Nationalpark, im Süden des Landes gelegen, durchfahren wir weite Landschaften u.a. mit Reisfeldern, sogenannte Bolanhas und Palmenhainen. Wir durchqueren den größten Fluss des Landes, den Corubal in der Nähe der Saltinho Stromschnellen. Wie die Einheimischen können Sie sich in einem der zahlreichen natürlichen Wasserbecken im klaren kalten Flusswasser erfrischen. Im Dorf Guidleje befindet sich das nationale Unabhängigkeits-Museum. Hier mitten im Busch, hat der Unabhängigkeitskampf seinen Ursprung genommen. Weiter führt unser Weg durch den Urwald, vorbei an verschiedenen kleinen Tabankas (Dörfer) bis zu einem netten Camp. (F/M/A)
Die im Regenwald lebenden Stämme der Tanda und Nalu werden uns am späten Nachmittag erste traditionelle Tänze vorführen. Das Volk der Nalu lebt im Grenzgebiet zwischen den beiden Guineas, in einem von der Umwelt isolierten Mangrovenwald und Salzwasser Sumpfgebiet. Die Nalu teilen einen Großteil Ihrer Kultur mit dem Nachbarvolk der Baga. Beide kennen die Kunst der Nimba Masken.
Zu den wichtigsten der Baga Kunstformen gehört die große Maske, D'mba oder Nimba genannt. Sie steht für die Mutter der Fruchtbarkeit, Beschützerin der Schwangeren, und leitet alle landwirtschaftlichen Zeremonien. Die Tänzerin im vollständigen Raffia Kostüm, trägt die Maske auf ihren Schultern, mit Blick durch die Löcher zwischen den Brüsten. Die Gestalt kann bis zu 8 Meter gross sein und die Verkleidung wiegt bis zu 80 Pfund.
"Nimba ist die Freude am Leben, es ist das Versprechen einer reichen Ernte"
Die Baga Nimba oder D'mba Figur, stellt die ideale weibliche Rolle in der
Gesellschaft dar. Die Nimba ist essentiell die Vision einer Frau an ihrem Zenit der Macht, mit aller Schönheit und affektive Präsenz und somit als eine Göttin oder Geist zu sehen. Die typische Form Nimba zeigt eine fruchtbare Frau mit mehreren Kindern, welche sie bis ins Erwachsenenalter erzieht und behütet.
Die Haare der Baga Nimba werden traditionell geflochten und mit Mustern aus dem alltäglichen landwirtschaftlichen Leben geschmückt. Das Gesicht und die Brust der Gestalt werden mit sakralen Mustern dekoriert.
08. Tag: Canthalez Reservat
Wer Lust hat kann am frühen Morgen an einer fakultativen Schimpansen Pirsch teilnehmen. Vor Sonnenaufgang heißt es zuerst im Auto, dann zu Fuß in den Dschungel aufzubrechen. Unsere Führer bringen uns zu einem der möglichen Nachtplätze einer der Schimpansen Familien. Mit etwas Glück begleiten wir die Tiere beim aufwachen und bei den ersten Tätigkeiten bei Sonnenaufbau. Ihre Betten sind in den Palm- und Baumkronen gebaut. Nach der Rückkehr zu unserer Lodge werden Sie sicher die Möglichkeit haben, die seltenen Colobus Affen zu beobachten.
Am Nachmittag fahren wir im Geländewagen ins Landesinnere. Ankunft in Bafata. Spaziergang durch die Stadt. Die Stadt liegt am Ostufer des Flusses Geba, der von seiner Mündung bei der Landeshauptstadt Bissau über etwa 145 Kilometer bis hierher schiffbar ist. In der Stadt mündet der linke Nebenfluss Colufe. Den Geba überspannt im Norden der Stadt eine Brücke. Der wichtigste Industriezweig ist die Herstellung von Ziegeln. Die Stadt liegt inmitten eines Gebiets mit reichhaltiger Fauna, insbesondere Affen und Makaken. Unterkunft in einem kleinen Hotel. (F/M/A)
09. Tag: Wilde Savanne
Früh morgens geht unsere Reise weitere. Die Geländewagen bringen uns bis nach Gabu, der größten Stadt im Osten von Guinea-Bissau. In der Stadt leben heute hauptsächlich muslimische Fulbe. Gabú war bis in das 19. Jahrhundert die Hauptstadt des Mandinka-Reiches Kaabu, verlor jedoch mit dem Aufstieg des Fulbe-Reiches Fouta Djallon an Bedeutung. Heute ist die Stadt nur noch wichtig als Marktstadt und für den Handel mit den Nachbarländern Senegal und Guinea.
Ab hier wird die Piste schlechter. Wir fahren der Grenze der beiden Guinea entlang bis in den Senegal rein, ins Land der Bassari. Geschützt durch Berge und Flüsse leben im Land der Bassari zwei animistische Stämme, die ihre Traditionen bis heute bewahrt haben. Bei den Bassaris zu einem typischen Bassari-Essen eingeladen, haben wir die Möglichkeit ausführlich über die Kultur und Riten der Bassari einiges zu erfahren. Übernachtung in einfachen Bungalows. (F/M/A)
10. Tag: Bassari Dörfer
Geschützt durch Berge und Flüsse leben im Land der Bassari zwei animistische Stämme, die Bedick und die Bassari. Beide Völker versuchen ihre Traditionen, Kultur, Relgion zu bewahren, wenn auch der islamische Einfluss immer stärker wird. Unser lokaler Bassari Führer wird uns in die Kultur seines Stammes einführen. Letzte Froschungen haben ergeben, dass die Bassari vom Bantu Stamm in Zentralafrika abstammen. Ihr Leben richtet sich nach den Weisungen der Alten und den verschiedenen Jahreszeiten. Junge Männer gehören einer speziellen Gruppe an und sind untereinander wie Brüder. Die Bassari leben in kleinen Dörfern in den felsigen Bergen. Das Dorfleben bestimmt der Ältestenrat. Trommeln rufen die Einwohner zu Versammlungen und Festen.
Am Nachmittag gelangen wir zur kleinen Stadt Kedougou, wo wir uns am Hotelpool von den Strapazen der letzten Tage erholen. Das Restaurant liegt über dem Gambia Fluss. (F/M/A)
11. Tag: animistische Stämme
Wir unternehmen eine Wanderung zum Bedick-Bergdorf Iwol, welches nur zu Fuß zu erreichen ist. Neben der Dorfschule befindet sich ein heiliger Baobab Baum mit einem Umfang von rund 23 Meter. Besonderes Kennzeichen der Bedick ist der durch ihre Nasen gebohrte Stachelschweinstachel. Wir haben Zeit, uns mit dem Dorfältesten über die Geschichte und Traditionen seines Volkes zu unterhalten. Die Anzahl der Angehörigen, die hauptsächlich Ackerbauern sind, liegt zwischen 10000 und 30000. Sie haben eine eigene Sprache, die zu der Tenda-Sprachfamilie gehört. Die Bassari haben sich während der Religionskriege ins hügelige Bassari-Land, dem Vorland des Fouta Djallon-Massiv, zurückgezogen und sich damit ihre Ursprünglichkeit bewahrt.
Ihre Lebensweise ist animistisch geprägt. Dies ist mit ein Grund warum Angehörige anderer Völker in Senegal sie eher herablassend behandeln und die Bassari als rückständige Wilde ansehen. Ihre rund 30 Dörfer liegen meist hoch oben auf Hügeln, von denen aus sie in früheren Zeiten besser verteidigt werden konnten. Ihre urtümlichen strohgedeckten Hütten und ihre bunte Festkleidung sind ein beliebtes Fotomotiv. Rückkehr nach Kedougou, ins uns bereits bekannte Hotel. (F/M/A)
12. Tag: Goldgräber
Unser Weg führt zur natürlichen Grenze zu Mali, den Falémé Fluss, den wir überqueren. Unsere Fahrt führt in das abgeschiedene Gebiet der Malinke und Peul Stämme. Wir folgen alten Pisten, welche noch aus der Kolonialzeit stammen und Teilweise vom Urwald zurück erobert wurde. Die Ankunft von Weißen ist immer etwas Besonderes für die Einwohner. Die unerwarteten Gäste werden freundlich empfangen und ins Dorf und in die Hütten geführt. Der Dorfälteste heißt uns willkommen. Eine Gruppe der Malika wird uns abends rund ums Lagerfeuer traditionelle Tänze vorführen. Übernachtung im Camp. (F/M/A)
13. Tag: Fahrt nach Bamako
Rund 330 km trennen uns von der Hauptstadt Bamako. Kurze Stadtrundfahrt. Einige Hotelzimmer stehen den Reisenden zur Erfrischung zur Verfügung. Transfer zum Flughafen. Check-In. Abendflug nach Europa. (F/M/-)
Gerne organisieren wir für Sie eine individuelle Verlängerung in Bamako von ein paar Tagen oder eine anschließende Rundreise durch Mali.
14. Tag: Rückflug nach Europa
Zwischenlandung in Lissabon oder Dakar und individuelle Heimreise.
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Telefonisch: + 41 76 270 3807
oder per E-Mail an info Nennen Sie uns Ihren Wunschtermin, Name der Teilnehmer und ob wir Ihnen bei der Buchung des Fluges behilflich sein sollen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung |
Download Reisebeschreibung: Guinea Bissau, Guinea, Senegal, Mali 14 – Afrikas Vielfalt





Georg Brunold