Asien

Georgien / Armenien / Osttürkei – Natur und Kultur pur
Georgien / Armenien / Türkei 05 – Natur und Kultur pur
16 Tage Reise in 3 faszinierende Länder
ab mind. 4 Personen 2290 € ohne Flug
 

Georgien / Armenien / Osttürkei – Natur und Kultur pur

Georgien / Armenien / Osttürkei – Natur und Kultur pur

Georgien / Armenien / Osttürkei – Natur und Kultur pur

Georgien ist ein Staat in Vorderasien, östlich des Schwarzen Meeres und südlich des Großen Kaukasus gelegen. Im Norden wird er von Russland, im Süden von der Türkei und Armenien und im Osten von Aserbaidschan begrenzt. Aufgrund der unterschiedlichen Klimazonen weist Georgien eine große Artenvielfalt auf.

Die Hauptstadt Tbilissi ist neben Kutaissi und Batumi die größte Stadt des Landes. 1791 wurde in der Hauptstadt das Georgische Nationaltheater gegründet – 60 Jahre später das Theater für Oper und Ballett. Die musikalischen Richtungen sind in Georgien sehr vielfältig und so zählt der Georgische Gesang zum UNESCO Weltkulturerbe.

Armenien, ein Land am Schnittpunkt des asiatischen und europäischen Kontinents, weist eine langjährige Geschichte mit kulturellem Erbe auf. Eine der wichtigsten Handelsstrassen des Mittelalters führte quer über das armenische Hochland. Die Rede ist von der weltbekannten Seidenstrasse. Armenien wird als  „das Freilichtmuseum“ bezeichnet, und dies zu Recht, denn über 4000 Bau – und Kunstdenkmäler hat dieses Land zu bieten.

Auch die Türkei wird Sie am Ende Ihrer Reise begeistern. Gastfreundliche Menschen und eine hervorragende Küche warten auf Sie. Unentdeckte Schätze und historische Sehenswürdigkeiten hinterlassen einen unvergesslichen Urlaub. Erleben Sie kulturelle Schönheiten und bezaubernde Landschaften in einem besonderen Ländermix.

 
Reisepreis Teilnehmer und Reisedaten
2290 € im Doppelzimmer
  320 € Zuschlag Einzelzimmer
Kleingruppe ab 4 Personen
Diese Reise ist auch individuell buchbar.
Ideale Reisezeit Monate: 4 bis 10
2 Personen ohne Flug ab 4090 €
 
Eingeschlossene Leistungen Nicht eingeschlossene Leistungen
  • alle Transfers
  • alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Unterbringung und Verpflegung laut Programm erwähnt       
  • qualifizierte deutschsprechende Reiseleitung
  • Reiseführer Trescher Verlag
  • Flug nach Tiflis und zurück von Van
  • Visum Armenien 10 € an der Grenze
  • Getränke
  • Trinkgelder
  • Versicherungen
  • persönliche Ausgaben
     

Reiseverlauf

01.Tag: Abflug
Individuelle Anfreise nach Tbilissi.

02.Tag: Tbilissi
Frühmorgens Ankunft in Tbilissi Flughafen und Transfer zum Hotel.
Nach dem Frühstück Besichtigung von Tbilisi, Alt- und Neustadt. Alle interessanten Baudenkmäler in der Altstadt liegen nahe zusammen, so dass diese leicht durch einen kurzen Spaziergang erreichbar sind. Zunächst Besichtigung der Altstadt mit der Metechi Kirche (13.Jh.) und dem Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von hier hat man einen Blick auf den Mtkwari (Kura) Fluß, die Altstadt und die Umgebung Tbilisis. Vorbei an der Synagoge zur Sioni Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino – sie christianisierte  Georgien – aufbewahrt wird und zur Antschischati Kirche (6.Jh.) - die ältesten Kirche der Stadt. Anschliessend Panoramagang entlang der alten Stadtmauer vorbei an der Nariqala Festung (4. Jh.) bis zu den  Schwefelbädern – die abends fakultativ besucht werden können. Am Nachmittag Besuch der Schatzkammer im Historischen Museum (Goldschmiedkunst aus der Zeit des Goldenen Vlies).  Abendessen in einem traditionellen georgischen Restaurant. Übernachtung in Tbilissi. (F/-/A)

03.Tag: Tbilissi – Mzcheta – Gori – Gudauri  
Am Morgen Fahrt nach Mzcheta und Besichtigung der alten Haupstadt und des religiösen Zentrums Georgiens (UNESCO Welterbe) mit der Dschwari Kirche (6.Jh.) und der Swetizchoveli Kathedrale  (11.Jh.), in der sich Leibrock Christi befinden soll. Anschl. Fahrt entlang der alten Seidenstraße in die Kartli-Region. Besuch der Höhlenstadt Uphlisziche (1.Jt v.Chr.), durch die ein Zweig der legendären Seidenstrasse führte. Die Stadtstruktur mit mehreren Straßen, einem Theater und verschiedenen Palästen ist gut nachvollziehbar. In Gori,  Geburtstadt Stalins, besichtigen wir sein Geburtshaus (außen). Weiterfahrt auf der georgischen Heerstraße. Besuch der Wehrkirche Ananuri (17.Jh) mit einem herrlichen Blick auf Jinvali Stausee. Abendessen und Übernachtung in einem familiengeführten Hotel im Skiort Gudauri. (F/-/A)

04.Tag: Gudauri – Kazbegi – Tbilissi
Fahrt über den Kreuz-Pass in das Dorf Kasbegi entlang des Tergi-Flusses und mit Blick auf hochalpine Landschaften. Von Kasbegi führt eine Wanderung zu der auf 2.170 m hoch gelegenen Gergeti Dreifaltigkeistkirche (3 ½ Stunden, teilweise unbefestigter Weg). Wenn das Wetter mitspielt, kann man  einen Blick auf einen der höchsten Gletscher im Kaukasus – den Kasbeg (5047m) erhaschen. Anschl. Fahrt nach Tbilissi. Abendessen in einem traditionellen georgischen Restaurant. Übernachtung im Hotel. (F/-/A)

05. Tag: Tbilissi – Sadachlo – Sevan See – Yerevan     
Transfer zur georgisch-armenische Grenze bei Sadachlo. Guide- und Transportwechsel und Weiterfahrt zum Kloster Hachpat (9.-11. Jh.), das zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, umgeben von fein ornamentierten Kreuzsteinen. Fahrt zum malerisch im Hochgebirge gelegenen Sevansee, der "blauen Perle Armeniens". Besuch des Sevanklosters (9. Jh.) auf der Halbinsel, die einst eine Insel war und als Verbannungsort des armenischen Adels diente. Weiterfahrt nach Yerevan. Übernachtung in  Yerevan. (F/M/-)

06. Tag: Yerevan – Khor Virab – Etschmiadzin – Yerevan 
Nach dem Frühstuck Fahrt  nach Khor Virap („tiefe Grube“), wo Gregor der Erleuchter 15 Jahre gefangen gehalten wurde, bis er schließlich den armenischen König zum Christentum bekehrte. Das Kloster liegt unmittelbar an der türkischen Grenze und von hier bietet sich ein herrlicher Blick auf Ararat, den heiligen Berg der Armenier. Fahrt nach Edschmiadzin - das Zentrum der armenischen autokephalen (selbständigen) Kirche und der Sitz des Katholikos. Besuch der Hauptkathedrale und zweier weiterer Kirchen, beide Meisterwerke armenischer Architektur aus dem 7. Jh. Besuch des Museums Matenadaran mit einer wertvollen Handschriftensammlung in Yerevan. Übernachtung in  Yerevan. (F/M/-)

07.Tag: Yerevan – Garni – Geghard – Gyumri 
Ausflug nach Garni, das Sommersitz der armeni¬schen Könige war und berühmt ist wegen des einzigen im Kaukasus erhaltenen Sonnentempels aus hellenistischer Zeit. Atemberaubend ist der Blick am steilen Abgrund der Azat-Schlucht mit unzäh¬ligen Basaltsteinformationen. Anschliessend  bewundern wir das am Ende der Schlucht gelegenen Höhlenkloster Geghard  aus dem 13. Jh., das zu den schönsten Klöstern im Kaukasus zählt und UNESCO-Weltkulturerbe ist.  Nach der Rückfahrt nach Yerevan Besuch des Historischen Museums Armeniens und Weiterfhart nach Gyumri – die zweitgrößte Stadt des Landes im nord-westlichen Teil Armeniens. Abendessen und  Übernachtung in Gymri. (F/-/A)

08.Tag: Gyumri – Bawra – Wardsia – Achalziche
Nach dem Frühstuck Fahrt zur georgischen Grenze. Grenzübertritt und Transportwechsel. Weiterfahrt und Besuch der Höhlenstadt Wardsia, die aus 3.000 Höhlenwohnungen bestand und über 50.000 Menschen Unterschlupf bieten konnte. Errichtet wurde sie im Goldenen Zeitalter Georgiens im 12. Jahrhundert. Künstlerisch ausgestaltete Räume, verbunden durch lange Gänge – alle von Menschenhand im Felsen vor über 800 Jahren herausgehauen, dazu tropfendes eiskaltes Wasser aus dem nackten Fels und wunderschöne Fresken. Abendessen und Übernachtung in einer Privatunterkunft in Achalziche (zum Teil gemeinsame Dusche/WC). (F/-/A)

09.Tag: Achalziche – Kutaissi
Weiterfahrt nach West-Georgien, ins Land des Goldenen Vlieses. Unterwegs Halt am Töpfermarkt. Zu Mittag Ankunft in  Kutaissi – zweitgrößte Stadt des Landes, wo das legendäre Goldene Vlies aufbewahrt wurde. Die Umgebung von Kutaissi ist einen Besuch wert: die große Ruine der Bagrati-Kathedrale (11.Jh.) und der Gelati Klosterkomplex (12.Jh) mit der dazugehörigen Akademie. Beide sind Weltkulturerbe der Menschheit. Abendessen und Übernachtung in Privatunterkünften (mehrere Zimmer teilen sich Dusche/WC) in Kutaissi. (F/-/A)

10. Tag: Kutaissi – Batumi – Artvin
Fahrt durch das Kolchis-Tal an die subtropische Schwarzmeerküste. Die üppige Vegetation, Tee- und Zitrusplantagen prägen das Bild. Die Stadt Batumi mit ihrem Tiefwasserhafen und dem europäischen Stadtzentrum ist ein beliebter Badeort. Besuch eines lokalen Künstlers, der anhand seiner Holzmustern Alltagsleben der Region präsentiert. Zeit zur freien Verfügung im Batumi Boulevard. Danach Besuch der Festung Gonio. Die Geschichte der antiken Festung reicht bis ins 2. Jh. zurück und ist mit der Argonautensage und dem Goldenen Vlies verbunden. Weiterfahrt zur türkischen Grenze bei Sarpi. Guide- und Buswechsel. Weiterfahrt entlang der Schwarzmeerküste und am Pontischen Gebirge zur Stadt Artvin, die schön am Berghang liegt. Beim Besuch der Teeplantagen und einer Teefabrik werden Sie nützliche Informationen über das Nationalgetränk der Türken bekommen. Abendessen und Übernachtung im Hotel Karahan in Artvin. (F/-/A)

11.Tag: Artvin – Ishkhan – Öskvank – Erzurum
Das mittelalterliche georgische Königreich Tao Klarjeti – die Heimat des Herrscherhauses der Bagratiden – liegt heute im nordöstlichen Teil der Türkei. Die georgischen Spuren sind heute in den Gebieten zwischen Artvin, Erzrum und Kars nachzuvollziehen. Besonders große Verehrung findet der Mönch Grigol Chandzteli, der hier im 9. Jh. mehrere Klöster gegründet hat. Fahrt zum georgischen Athos, zur Klosterkirche Öskvank (10.Jh.) und Ishkhan mit prächtigen Steinmetzarbeiten. Am Tortum-See entlang Fahrt in die größte Stadt Ostanatoliens, nach Erzurum. Abendessen und Übernachtung im Hotel im naheliegenden Skigebiet Palandöken. (F/-/A)

12.Tag: Erzurum – Kars
Stadtbesichtigung von Erzurum: die Doppelminarett-Medrese – eine islamische Hochschule mit einem mittelalterlichen Grabmal – Hatuniye Türbe und Yakute Medrese, beides seldschukischen Bauten aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Danach Besuch von Han – der städtische Handelsplatz auf der alten Seidenstraße. Mittagsrast in einem charmanten Restaurant: die in den Räumen des Restaurants liebevoll ausgehängten Haushaltsgegenstände, Musikinstrumente, Nationaltracht, Handarbeitmuster und Schmucksachen geben uns einen Einblick in die ethnografische Besonderheiten der Region. Genießen wir auf Kissen sitzend das Aroma eines herrlichen türkischen Kaffees, bevor die Fahrt weitergeht durch das fruchtbare Aras-Tal mit vulkanischen Tuffgestein und Obsidian Vorkommen. Unterwegs nach Kars Fotostopp an der Cobandede-Brücke aus dem 13. Jh. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Sarikamis. (F/-/A)

13.Tag: Kars – Ani – Dogubeyazit
In Kars Besuch der gut erhaltenen Zitadelle mit Blick über die Stadt.  Die im türkisch-armenischen Grenzgebiet liegende Stadt  Ani war einstmals der armenische Königs- und Patriarchensitz. Heute bewundern die Besucher diese beeindruckende Geisterstadt mit ihren zum Teil gut erhaltenen Zeugnissen der armenischen, seldschukischen und osmanischen Architektur: die doppelt ausgelegte Mauer, reich ausgemalte Kirche aus dem 13. Jh., eine Kathedrale aus dem 11. Jh., sowie mehrere Kapellen, eine Zitadelle und ein Palast sind gut nachvollziehbar. In der Naehe liegt das Dorf, wo die Kaukasus Germanen leben, die die Kaesekultur mitgebracht haben. Besuch im Dorf. Am Nachmittag Fahrt entlang der armenisch-türkischen Grenze zur mehrheitlich von Kurden bewohnten Stadt Dogubeyazit am biblischen Berg Ararat (5.137 m). Hier landete der Legende nach die Arche Noah. Wir besichtigen den Isak Pasha Palast aus dem 17-18. Jh. auf gut 2.200 m Höhe gelegen. Abendessen und Übernachtung im Hotel. (F/-/A)

14.Tag: Dogubeyazit – Van
Fahrt entlang der erstarrten Lavafelder am Tendürek-Pass (2.644 m) nach Van. Am Ufer des Van-See  Einschiffung in die Boote um auf die Insel Achtamar zu kommen. Die Kreuzkuppelkirche aus dem 10 Jh. gilt als absoluter Höhepunkt der armenischen Architektur und sie geniesst auch grosse Bedeutung in der armenischen Welt. Die Reliefs und der Schmuck an den Fassaden gehören der besten Klasse der sakralen Kunst. Rückkehr in die Stadt. Am Nachmittag Rückkehr nach Van und Besichtigungen um Van Felsen herum. Südlich des Felsens liegen die Ruinen des Alt-Van, der Felsen selbst war die urartaeische Hauptstadt Tushpa aus dem 9. Jh. Besichtigung der Palastruinen. Je nach Wetterlage ist der Sonnenuntergang auf den Terrassen ein sehr schönes Erlebnis. Abendessen und Übernachtung in Van. (F/-/A)

15.Tag: Van – Hosap – Cavustepe – Van
Teppichknüpfen gehört seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Handwerken der Anatolier. In einer Teppichschule werden Sie den Prozess von der Schafswolle bis zum fertigen Produkt kennenlernen. Hosap war die imposante Burg eines kurdischen Fürsten (Besichtigung nur von aussen und im Dorf herum) Cavustepe liegt auf einem Tafelberg mit reichen Funden aus der urartaeischen Stadt. Am besten ist der Königspalast erhalten. Nach Rückkehr in die Stadt können Sie zum Abschluss noch das Stadtmuseum besuchen. Übernachtung in Van. (F/-/A)

16.Tag: Abflug
Transfer zum Flughafen und individueller Rückflug. (-/-/-)

+ 41 76 270 3807 oder per E-Mail an infoPDFbatutta-reisen.com

Nennen Sie uns Ihren Wunschtermin, Name der Teilnehmer und ob wir Ihnen bei der Buchung des Fluges behilflich sein sollen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

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