Afrika

Gabun 07 - Afrikas Eden
Gabun 07 - Afrikas Eden
15 Tage Regenwaldexpedition im Landesinnern und am Atlantik
ab mind. 6 Personen: 5900 € mit Lufthansa Flug

Gabun 07 - Afrikas Eden

Gabun 07 - Afrikas Eden

Gabun 07 - Afrikas Eden

Am Morgen des 1. August 2002 rief El Hadj Omar Bongo, Präsident von Gabun, sein Kabinett in der Hauptstadt Libreville zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Worum es ging, wusste außer ihm niemand so recht. Noch als seine Minister sich im Kabinettssaal des Präsidentenpalasts versammelten, hatten sie von der Tagesordnung keine Ahnung. Umso verblüffter waren sie, dass auch drei Außenstehende zu der Sitzung erschienen: ein britischer Biologe namens Lee White, der bei der Wildlife Conservation Society (WCS) in New York das Gabun-Programm leitet, der Biologe Andre Kamden Toham aus Kamerun, der in Libreville für den World Wide Fund for Nature (WWF) tätig ist, und der amerikanische Ökologe und Forscher J. Michael (Mike) Fay. Er ist ebenfalls WCS-Angestellter und einigen der Anwesenden bekannt als "der Mann, der durch Gabun gelaufen ist". Die Minister nahmen ihre Plätze ein. Nach einer kurzen Pause, in der White und Fay sich hektisch bemühten, einen Laptop an das Computernetz des Saals anzuschließen, kam der Präsident. Ein selbstbeherrschter Mann mit Schnauzbart und einem warmherzigen Lächeln, gekleidet in einen gelben Anzug. Ohne ein Wort setzte er sich und signalisierte Forstwirtschaftsminister Émile Doumba mit einem Nicken, die Sitzung zu eröffnen. Doumba gab nur bekannt, dass Dr. Fay und Dr. White den Versammelten über ein Thema berichten würden, das dem Präsidenten sehr wichtig sei.
Während er ein aufsehenerregendes Foto nach dem anderen vorführte, beschrieb Fay den außerordentlichen biologischen Reichtum der Wälder, der abgelegenen Gebirge und der Binnen- und Küstengewässer in Gabun. Hier biete sich eine einmalige Gelegenheit - nicht nur für den Naturschutz, sondern über die potenziellen Einnahmen durch Ökotourismus auch für die Wirtschaft

 
Reisepreis Teilnehmer und Reisedaten
5900 € Person im Doppelzimmer
  850 € Person Zuschlag Einzelzimmer
Kleingruppe 4 bis 12 Personen
14.08.11 – 28.08.11
Diese Reise ist auch individuell buchbar.
Ideale Reisezeit Monate: 1, 2, 6-9, 12
2 Personen ohne Flug auf Anfrage
 
Eingeschlossene Leistungen Nicht eingeschlossene Leistungen
  • Internationaler Flug nach Libreville und zurück
  • 2 Übernachtungen mit Halbpension in Libreville
  • 3 Übernachtungen mit Halbpension im 4* Hotel Lopé
  • Tageszimmer bis zum Transfer kurz nach Mitternacht
  • 3 Übernachtungen mit Halbpension im Lekedi NP
  • 1 Übernachtung bis Transfer Bahnhof im 4* Hotel Lopé
  • 3 Übernachtungen in Vollpension in einer Lodge im NP Loango
  • 1 Übernachtung  mit Halbpension in Libreville
  • Tageszimmer im Hotel am Abreisetag
  • alle im Programm erwähnten Fahrten und Transfers in Autos, Geländewagen, Eisenbahn
  • Inlandflug von Franceville über Libreville nach Gamba
  • Inlandflug von Gamba nach Libreville
  • Alle anfallenden Parkgebühren
  • Deutschsprachige Reisebegleitung
  • Betreuung in den Nationalparks durch geschulte Parkwächter (französisch, etwas englisch)
     
  • Visum (80 €)
  • Reiseversicherungen
  • Nicht erwähnte Mahlzeiten
  • Getränke
  • Persönliche Ausgaben
  • Trinkgelder
     

Reiseverlauf

01. Tag: Anreise (Sonntag)
Fluganreise von Europa nach Libreville, Gabun.  
Entweder mit Air France über Paris oder Lufthansa von Frankfurt über Accra.
Ankunft in Libreville, Zollformalitäten, Transfer ins Hotel Le Patio. Zimmerbezug. Abendessen.

02. Tag: Stadtbesichtigung
Nach dem Frühstück Stadtbesichtigung. Libreville glich lange Zeit hindurch einem großen Marktfleck. Eine Reihe von Dörfern umgab die Hauptstadt, welche die unzähligen Hügel und Hänge bunt durcheinander gewürfelt bedeckte. Dicht ans Ufer geschmiegt, von dem man nicht genau weiß, ob es noch zur Comomündung oder schon zum Atlantik gehört, begnügte sich das Libreville des Handels und der Verwaltung, völlig mit dem Platz zwischen der Mole seines kleinen Hafens, den die Kathedrale Sainte Marie überragte, und dem Glassviertel. Das Wesentlichste der Stadt war auf noch kleinerem Raum, dem Plateauviertel zusammengedrängt. Dieses glich einem Rechteck aus sich mehr oder weniger rechtwinklig geschnittenen Straßen, deren Namen man weniger kannte, als den ihrer Geschäfte und Bewohner. Die Stadt war nur einige hundert Meter breit und war im Westen von der schönen Promenade gesäumt, die sich mit den Küstenumrissen vermählt und sich dann unter den Kokospalmen, Flammenbäumen und insbesondere den nicht sehr hohen Benzoebäumen, verliert. Weiter im Norden führt die Promenade zum Flugplatz, im Süden biegt sie von der Küste nach Osten zum Reitclub und Golfplatz ab. Mittagspause auf dem Golfplatz.
Die europäischen, oft ebenerdigen Häuser haben noch heute nie mehr als zwei Stockwerke. Die zahlreichen noch von der Gründung der Stadt herstammenden Häuser sind ganz aus Holz und die oben liegenden Zimmer gehen auf eine breite, mit sich nach oben öffnenden Holzläden verschließbaren Galerie, welche die Sonnenstrahlen und den Regen abhalten soll.
Rückfahrt zum Hotel. Gemeinsames Abendessen.

03. Tag: Zugfahrt nach Lopé
Fahrt mit der Eisenbahn nach Lopé. Abfahrt um 09h30, Ankunft um 14h15. Empfang durch Vertreter des Parkes. Transfer ins Hotel. Die einmalig gelegene Hotelanlage mit verschiedenen Bungalows erwartet uns. Die einzelnen Häuser sind verstreut in der zum Fluss abfallenden Grünanlage verteilt. Von den Terrassen genießt man eine herrliche Aussicht und, vor allem die Stille. Ein erfrischendes Bad im Pool vor dem Abendessen lässt die Strapazen der Fahrt schnell vergessen.

04. und 05. Tag: Lopé Nationalpark
Während Wildbeobachtungsfahrten, zu Fuß, im Boot und im Jeep können wir uns im bereits erschlossenen Savannengebiet des nördlichen Teils des Parks aufhalten. Mehr als 1000 Mandrills wurden im Nationalpark gezählt. Somit gibt es in Lopé die weltweit größte Population dieser Pavianart. Weiter kann man auf diesen Touren mit etwas Glück Elefanten, Schimpansen, Pinselohrschweinen, Rotbüffeln, Meerkatzen, Flachlandgorillas und Antilopen begegnen. Es ist ein Erlebnis, mit dem lokalen Führer durch den Wald zu streifen und den Geräuschen zu lauschen, die Affen in der Nähe vermuten lassen. Auf Safaris in Ost- und Südafrika zeigen sich die Herden mit unzähligen Tieren - hier auf der Pirsch beobachtet man die einzelnen Tiere in ihrer natürlichen Umwelt. Weiter besuchen wir das kleine Freilichtmuseum, das beim Parkeingang zu finden ist. Hier wurden die wichtigsten Pflanzen angepflanzt und mit lateinischen Bezeichnungen versehen. In den traditionellen Hütten werden Skelette, Schmetterlinge und Käfer gezeigt. Man kann sich nicht vorstellen, wie viele Kleintierarten wie Frösche, Schlangen und Spinnen im Regenwald leben. Diese Region ist seit 400.000 Jahren bewohnt - Siedlungsspuren sind zahlreich gefunden worden, auch Steingravuren, deren Alter auf über 3500 Jahre geschätzt wird - die ältesten menschlichen Zeugnisse Zentral Afrikas.

06. Tag: Freizeit
Das Zimmer im Hotel Lopé steht Ihnen bis zum Transfer zur Verfügung. Nutzen Sie die Freizeit am Pool oder am Ombooué Fluß. Machen Sie einen Spaziergang hoch auf den Hügel, von wo man eine herrliche Aussicht genießen kann.

07. Tag: Nachtfahrt nach Moanda
Kurz nach Mitternacht werden wir zum Bahnhof gefahren. Der Zug bringt uns weiter nach Moanda, kurz vor Franceville gelegen. Ankunft geplant für 06h40. Nach einem ausgiebigen Frühstück geht’s mit dem Geländewagen erst einmal nach Bakumba, in den Lekedi Nationalpark. Übernachtung in einem der früheren Häusern der Minengesellschaft.

08. Tag: Lekedi Nationalpark
Der private Park eine ökologische Erfolgsstory - vom drittgrößten Manganproduzenten der Welt zum Naturparadies! Das Mangan wurde mit einer 76 km langen Drahtseilbahn von hier aus bis in den Kongo transportiert, dann weiter mit Booten. Ab 1985 übernahm der Abtransport die Eisenbahn. Hunderte verloren ihren Job nach dem Stillstand der Drahtseilbahn, konnten im 1990 gegründeten Nationalpark der Explorationsgesellschaft SODEPAL aber wieder Arbeit finden und Bakoumba hat nun mit Recht den Beinamen „Naturstadt".
Nach der Schließung 1985 begann man zunächst damit, Tiere für den Bedarf der Menschen zu züchten, vor allem Fisch, Büffel und Waldschweine. Allein 100 Tonnen Nilbarsch werden hier heute jährlich produziert. In der zweiten Phase gründete man das Schutzgebiet und hat u.a. Impala-Antilopen und Strauße (die hier früher lebten) aus Namibia eingeflogen. Die dritte Phase, in welcher wir heute noch stecken, ist die vorsichtige Auswilderung von Gorillas und Schimpansen auf einer Insel. Der Park umfasst 14.000 ha und besteht aus drei Modulen, die zwischen 1990 und 1995 entstanden. Von verschiedenen Plattformen können die Tiere beobachtet werden. Es gibt in ganz Afrika keinen besseren Platz als Lekedi, um Mandrills mit ihren grellbunten Gesichtern, aber auch Schimpansen und andere Affenarten zu beobachten. Spektakulär ist auch der „Canopy Walkway", eine 350 m lange Hängebrücke in 30 m Höhe, welche über dem Blätterdach (canopy) der Baumriesen das Mioula-Tal überspannend.

09. Tag: Bateke Nationalpark
Fahrt zu den Canyons von Leconi, eine beeindruckende Felsstruktur mitten in der Savanne. Nicht nur Gorillas gibt’s in den Plateaux Batéké: auch Elefanten, Büffel und Sitatungas. Die Plateaux sind der letzte Zufluchtsort für große Säugetiere, früher gab es sogar Löwen, aber auch Vögel findet man hier, die es nirgendwo anders gibt, und Hunderte von Störchen machen hier alljährlich Halt. Nicht vergessen dürfen wir Poubara, den Wasserfällen mit der berühmten Hängebrücke.

10. Tag: Flug von Franceville über Libreville nach Gamba
Fahrt nach Franceville von ca. 90 km, der drittgrößten Stadt des Landes mit etwa 30.000 Einwohnern. Die Stadt hat sich über mehrere Hügel ausgebreitet und ist ein angenehmer, freundlicher Ort. Inlandflug nach Libreville. In der Hauptstadt nehmen wir den nächsten Flieger an den Atlantik nach Gamba. Es ist einmalig, die Küste aus der Vogelperspektive zu betrachten. Beeindruckend sind vor allem die 300 Inseln des Nationalparks Loango. Angekommen in Gamba geht es mit dem Boot durch die beiden Lagunen, die stellenweise nur durch ein paar Meter breite Landstreifen vom Meer getrennt sind. Vorbei an zahlreichen Inseln und Inselchen - einige bestehen nur aus einem Baum - geht es nach Sette Cama, unsere Unterkunft für die nächsten Tage.

11. und 12. Tag: Loango Nationalpark
Am frühen Morgen erste Wildbeobachtungsfahrt im Nationalpark. Der Loango Nationalpark liegt im Südwesten Gabuns - rund 200 km von der Hauptstadt Libreville entfernt. In der Region leben rund 9000 Menschen, 7500 davon in Gamba. Der Rest der Bevölkerung verteilt sich auf kleine Dörfer und Lager innerhalb der geschützten Zone. Die Einheimischen leben vom Fischfang, von der Landwirtschaft und Jagd. Ein Großteil arbeitet bei einer der Erdöl-Gesellschaften. In dem Park, der 2001 gegründet wurde, leben bis zu 10.000 Waldelefanten, weitere häufig zu sehende Tiere sind Büffel, Antilopen, Meeresschildkröten, Atlantik-Tarpune, Flußpferde und Wildschweine. Unsere Entdeckungsreise führt uns mit dem Boot zahlreiche Seitenarme entlang, wo das Wasser nicht einmal einen Meter tief ist. Mit etwas Glück begegnen wir einigen der o.g. Tiere. Die Tiere in ihrer freien Wildbahn für ein paar Minuten beobachten zu können, bleibt ein unvergeßliches Erlebnis.
Tägliche Ausflüge mit dem Boot, zu Fuss und mit Fahrzeugen nach jeweiliger Absprache mit dem zuständigen Guide/Parkwächter.

13. Tag: Rückflug nach Libreville
Nach dem Frühstück, Transfer nach Gamba. Rückflug von Gamba nach Libreville.
Ankunft und Transfer zum Hotel Le Patio. Abendessen.

14. Tag: Mondha Wald
Am Vormittag fahren wir aus der Stadt. Gleich nach den letzten Häusern beginnt der Regenwald. Hier wurde eine Art Freilichtmuseum angelegt. Wir lernen von Experten die einzelnen Bäume und Sträucher kennen. Es wird erklärt, welche Hölzer für welche Arbeiten geeignet sind, welche Pflanzen man für welche Krankheiten nutzen kann und welche Früchte man nur einmal im Leben essen kann oder eben, besser nicht isst.
Rückfahrt nach Libreville. Freizeit im Stadtzentrum für letzte Einkäufe bis zum Transfer zum Flughafen. Das Zimmer steht Ihnen bis zum Transfer zur Verfügung. Nachtflug nach Europa.

15. Tag: Heimreise
Zwischenhalt in Paris oder Frankfurt. Individuelle Heimreise.

Wichtig:
Diese Reise hat Expeditionscharakter, das heißt, dass der genaue Tourenverlauf sich aufgrund örtlicher Gegebenheiten und unvorhergesehener Ereignisse ändern kann. Flexibilität, Interesse, Toleranz für andere Kulturen, Sensibilität und Geduld für das afrikanische Zeitverständnis, Belastbarkeit, sowie etwas Afrika-Erfahrung sind auf dieser Tour unabdingbar! Da es sich um eine Reise zu Zielen mit kaum entwickelter, touristischer Infrastruktur handelt, kann man kurzfristige Änderungen im Reiseverlauf nicht ausschließen. Bei den Buschcamps sind Komfortverzicht und Bereitschaft zum “Mitanpacken” gefragt. Die Camps in den Nationalparks sind teilweise sehr einfach ausgestattet und verfügen weder über Sanitäreinrichtungen noch Toilette. Grundkenntnisse von französisch sind vorteilhaft.

Telefonisch: + 41 76 270 3807 oder per E-Mail an infoPDFbatutta-reisen.com

Nennen Sie uns Ihren Wunschtermin, Name der Teilnehmer und ob wir Ihnen bei der Buchung des Fluges behilflich sein sollen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

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