Afrika

Togo-Benin 08 – ins Herz des magischen Afrikas
Togo-Benin 08 – ins Herz des magischen Afrikas
09 Tage Feuertanz, Stammeshäuptlinge und Fetische
ab 10 Personen: 1300 € ohne Flug
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Zwischen der Sahara und dem Äquator, zwischen Atlantik und Trockensavanne ragen Benin und Togo vom Wasser aus wie Finger in den afrikanischen Kontinent. Entdecken Sie zwei Länder mit über 100 verschiedenen Ethnien und ebenso vielen alten Traditionen. Benins Geschichte reicht bis weit in das 16. Jahrhundert zurückreicht. Noch heute sieht man im Süden die Spuren aus glanzvoller Vergangenheit in den Bauwerken und in der Kunst. Spuren der Kolonialmächte trotzen der Zeit und der Meeresluft am Atlantik. Beide Länder verbinden die Mystik des Voodoo Kultes. Kleine Schreine, versteckt unter riesigen Kapokbäumen, zeugen von der Lebendigkeit dieses animistischen Glaubens. Nehmen Sie teil an geheimnisvollen Voodoo- Zeremonien und Tänzen, die von einer ganz anderen geistigen Welt zeugen. Der Tanz zu den dumpfen Klängen der Trommeln lässt eine ekstatische Atmosphäre entstehen. Entdecken Sie die geheimnisvollen Voodoo Tempel mit ihren Fetischen, die das Dorf vor Bösem beschützen. Tauchen Sie ein in die Gebirgskette des Atakora Gebirges im Norden. Hier an den Ausläufern leben die Tata Sombas, eine kleine Ethnie, deren Gehöfte sich seit Jahrhunderten wie kleine Burgen verborgen in die Landschaft ein schmiegen.
Männer in ihren farbenfrohen langen Gewändern, den Boubous, Frauen mit ihren kunstvollen Frisuren bestimmen die bunten Märkte in der Hauptstadt und in den Dörfern. Beide Länder symbolisieren für Europa, trotz intensiver Kolonialgeschichte ein fast unbekanntes Afrika.
Das kleine westafrikanische Land wurde nach dem Ort Togo, dem heutigen Togoville am Togosee, benannt. »To« bedeutet in der Sprache der Ewe Wasser, »go« bedeutet Ufer. Togo bildet einen bis 140 km breiten Gebietsstreifen, der sich von der 53 km langen Küste des Atlantiks etwa 550 km nach Norden ins Innere erstreckt. Es wird vom bis 986 m hohen Togo-Atakora-Gebirge zentral von Südwesten nach Nord­osten durchzogen und fällt im Norden zur Otiebene, einem vom Oti durchflossenen Ausläufer des Voltabeckens, im Süd­osten zum Becken am Mono ab.

 
Reisepreis Teilnehmer und Reisedaten
1300 € im Doppelzimmer            
  270 € Zuschlag Einzelzimmer
  140 € Zuschlag Gruppe von 6 – 9    
  400 € Zuschlag Gruppe von 4 – 5
Kleingruppenreise von 10 - 16 Personen
26.11.11 – 04.12.11
30.12.11 – 07.01.12
28.01.12 – 05.02.12
25.02.12 – 04.03.12
31.03.12 – 08.04.12
21.04.12 – 29.04.12
21.07.12 – 29.07.12
28.07.12 – 05.08.12
04.08.12 – 12.08.12
11.08.12 – 19.08.12
01.09.12 – 09.09.12
22.09.12 – 30.09.12
27.10.12 – 04.11.12
24.11.12 – 02.12.12
29.12.12 – 06.01.12
Diese Reise ist auch als Individualreise
buchbar. Preis pro Person ohne Flug: 2200 €
 
Eingeschlossene Leistungen Nicht eingeschlossene Leistungen
  • Empfang am Flughafen
  • Erwähnte Transfers
  • Ausflüge und Rundreise in landesüblichen klimatisierten
    Fahrzeugen (Minibus oder 4x4)    
  • englischsprachige Reisebegleitung     
  • Lomé Unterkunft mit Frühstück                
  • Während der Rundreise Unterkunft mit Vollpension
  • Eintritte
  • Internationalen Flüge
  • Reiseversicherungen
  • Abendessen und Mittagessen am 1. und 8. Tag
  • Getränke
  • persönlichen Ausgaben        
  • Trinkgelder            
  • Visum für beide Länder

Reiseverlauf

01. Tag: Europa - Lome
Individuelle Anreise nach Westafrika. Gerne helfen wir Ihnen bei der Buchung der Flüge. Transfer vom Flughafen zum Hotel in Togos Hauptstadt Lomé. Rest des Tages zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel. (-/-/-)

02. Tag: Lomé – Sokode: Feuertanz
Am frühen Morgen Stadtrundgang durch die dynamische Hauptstadt Togos, direkt an der Grenze zu Ghana gelegen. Lomé gilt als Schmelztiegel der Kulturen und zugleich ist die Stadt ein wichtiges Handelsdrehkreuz. Wir streifen durch den Zentralmarkt im Herzen der Stadt, dem Markt der Fetische, wo man alles Zubehör für den Voodoo finden kann. Das Geschäftsviertel Lomés, geprägt von Gebäuden im Kolonialstil, der Fetischmarkt, sind weitere Höhepunkte des Rundgangs.
Auf unserer Fahrt nach Sokode machen wir einen ersten Zwischenhalt in Atakpame, einem typischen afrikanischen Dorf am Berghang. Atakpamé wurde zu einem administrativen Zentrum der deutschen Kolonie Togoland ausgebaut. 1911 erfolgte der Bau der Eisenbahn Nordlinie von Lomé nach Atakpamé und der Bau der transkontinentalen Funkstation Kamina mit 5.500 km Reichweite, welche die Kommunikation zwischen Berlin und den Überseegebieten in Afrika erleichterte. 1914, zu Beginn des Ersten Weltkriegs war die Funkstation Ziel der britisch-französischen Kampagne. Atakpamé ist ein Zentrum der Textilverarbeitung und Umschlagplatz der im Umland angebauten Baumwolle.
Am späteren Nachmittag Ankunft in Sokode. Wahrzeichen der Stadt ist die Große Alte Moschee. Zimmerbezug. (F/M/A)
Nach dem Abendessen sind wir im Dorf eingeladen. Die Bewohner zeigen einen alten Feuertanz. Trommel-Rhythmen, Flammen und furchtlose Tänzer auf glühenden Kohlen ziehen uns in ihren Bann.

03. Tag: auf nach Kara
Wir verlassen Sokode in Richtung des Malfakassa Fazao Gebirge.
Erster Halt in Bassar, einem Siedlungszentrum der Ntcham, die in der lokalen Bezeichnung den Namen Bi-tchambe oder Bassari tragen. Seit Mitte des 19. Jhd. ist Bassar eines von vier unweit gelegenen Siedlungszentren der Ntcham, die meisten Clans von Bassar führen ihren Ursprung auf den heiligen Dikre-Wald zurück, der fünf Kilometer nordwestlich liegt. Die mündliche Überlieferung lässt sich bis zu Häuptlingstümern Ende des 18. Jhd. zurückverfolgen. Bassar hatte vermutlich schon länger Bedeutung als ein Zentrum der Eisenverarbeitung auf dem Gebiet des heutigen Togo und für den Fernhandel mit Eisen. In sehr kleinem Umfang wird in Bassar auch heute der Abbau von Eisenerz betrieben. Bassar liegt am Rand der Atakora-Berge auf einer Rumpffläche, die im Westen und Osten durch einzelne Hügel und kleine Berge, die das eisenhaltige Gestein enthalten, begrenzt wird. Die Unterwerfung des togoischen Hinterlandes wurde durch die deutsche Kolonialmacht Mitte der 1890er durchgeführt, 1897 wurde im Gebiet Bassars eine Kolonialnebenstation errichtet und Bassar dem Verwaltungsbezirk Sokodé-Bassar zugeordnet. Von wirtschaftlichem Interesse für die deutsche Kolonialverwaltung waren besonders die Eisenvorkommen um Bassar und die hier verlaufenden traditionellen Handelsrouten. In den nördlichen Verwaltungsbezirken wurde die Bevölkerung in besonders hohem Maße zur Zwangsarbeit für die Infrastruktur und für Versuchspflanzungen verpflichtet. Die Böden in der Umgebung sind relativ fruchtbar, zur Subsistenz wird im Wanderfeldbau eine spezielle kleine Yams-Sorte angebaut, daneben gedeihen Erdnüsse und Hirse, mit einer Rotation im zwei- bis dreijährigen Anbauzyklus, dem eine bis zu achtjährige Brache folgt. Es werden des Weiteren braune Bohnen, Kassava und Sheabutter angebaut. Wir werden auch den Dorfältesten im sogenannten Konsulzimmer treffen.
Wir wrden auch Kontakt zum Volk der Kabye haben. In einigen auf den Bergen verstreuten Dörfern, fertigen die Frauen noch heute Tontöpfe, welche die Männer zur Eisengewinnung benötigen. Übernachtung. (F/M/A)

04. Tag: Kara - Natitingou
Wir durchfahren die Bergkette Atakora, welche uns zum Volk der Tamberma bringt. Bereits im 17. Jh. legten die Tamberma hier im heute noch schwierig zu erreichenden Gebiet befestigte Wohnanlangen zum Schutz vor ihren Feinden, vor allem Sklavenjäger, an. Bis heute leben die Menschen in diesen kleinen Burgen, die ausschließlich aus Lehm, Holz und Stroh erbaut wurden und die mit ihren Ecktürmen und Mauern kleinen Festungen gleichen. Die Tamberma haben eine andere Zeitrechnung. Bei ihnen ergeben 4 Tage eine Woche. Ein Besuch im Land der Tamberma mit Besichtigung dieser Dörfer ist das Highlight einer Togoreise. Gemäß Völkerkunde sind die Tamberma verwandt mit den Dogon in Mali. Vergleiche der animistischen Lebensarten beider Völker bestätigt dies. Hier gibt es viele Fledermäusen, die für die Tamberma heilig sind. Auf den Dachterrassen stehen Getreidespeicher und vor jedem Haus Voodoo-Fetische, die böse Geister abhalten sollen. Die Frauen tragen als Schmuck Helme mit Gazellenhörnern und brauen ihren Männern das Hirsebier Tchouc. Je besser das Bier, desto angesehener die Frau. Auf die Gräber legen die Tamberma Tontöpfe mit Löchern, damit die Seelen der Ahnen ein- und ausfliegen können. Die Gebeine hängen sie in Bäume. Übernachtung im Hotel. (F/M/A)

05. Tag: Wanderung zu den Fetisch Priestern
Heute wandern wir ins Taneka Gebrige zu den gleichnamikgen Dörfern der Taneka. Die Dörfer bestehen aus runden Hütten mit konischen Dächern, auf deren Spitze ein Tontopf ruht. Die meisten dieser abgelegenen Dörfer sind von jungen Männern und Fetisch Priestern bewohnt, welche als einzigen Besitz ein Tigerfell tragen und eine lange Pfeife in der Hand halten. Dieses Volk lebt gemäß Funden seit Jahrhunderten in dieser Gegend. Man nimmt an, dass bereits im 9. Jhd. erste Menschen des Kabye Stammes hierhin zogen. Jede Gruppe kennt seine eigene Kulten und Initiationen und sind zur gleichen Zeit aber auch religiöse und politische Institutionen. Wenn wir durch die Dörfer wandern, können wir auf halbnachte Jünglinge stoßen, welche sich einem Ritus hingeben und so mit der Zeit zum Mann werden.
Südlich geht unsere Fahrt weiter nach Bohincon. Unterwegs, in Savalou, sehen wir einen wichtigen animistischen Pilgerschrein. Übernachtung im Hotel. (F/M/A)

06. Tag: Bohicon - Ouidah
Auf der Fahrt nach Abomey machen wir einen Zwischenhalt in Tanéka Béri, treffen hier den lokalen König und informieren uns über seine teilweise kuriosen Traditionen. Die bereits 1658 gegründete Stadt Abomey war früher Hauptstadt des mächtigen Königreiches von Dahomey. Besuch des alten Königspalastes (Abstammung des Könighauses Allada) und der königlichen Grabstätten. In den Hallen werden bis heute traditionsgemäß Kunst- und Gebrauchsgegenstände gefertigt. Zwölf Könige regierten von 1645 bis 1892 nacheinander in Abomey. Jeder baute an den Palast seines Vorgängers einen weiteren an. Daraus ist im Laufe von 250 Jahren im Zentrum der Stadt ein verzweigtes, zusammenhängendes System von Palästen aus Lehmarchitektur entstanden, das 44 ha umfasst. Erst ca. 14 ha sind restauriert und werden als Museum und für Kulturveranstaltungen genutzt. Zu Ehren eines jeden Königs (mit zwei Ausnahmen) wurde dessen Palast nach seinem Tode erhalten. Die Ehrung der Vorfahren, das Opfer für die Vorfahren, ist grundlegender Bestandteil der animistischen Kultur (Voodoo) in Benin. In diesem Sinne wird das gesamte Gelände bis heute genutzt, es ist damit auch ein „lebendes Museum“. Berühmt sind die Lehmpaläste in Abomey auch für ihre Fresken an den Gebäuden. Es handelt sich um dreidimensionale Bilder aus Lehm, die die Geschichte der jeweiligen Zeit erzählen.
Alle vier in Benin von der UNESCO als Weltkulturerbe erklärten Sehenswürdigkeiten befinden sich in Abomey oder seinem Umland. Es handelt sich um die Lehmpaläste in Abomey, die Befestigungsanlage der alten Yoruba Stadt Kétou, die Sklavenroute (Abomey-Ouidah), sowie den Kult der Guélédé Masken.
Die in Reiseführern häufig als „Venedig Westafrikas“ bezeichnete Stadt im Wasser, Ganvié, liegt 18 km von Cotonou entfernt am oder besser im Wasser des Nokoue-Sees. Die Stadt hat etwa 20.000 Einwohner und besteht weitgehend aus Pfahlbauten sowie einigen festen Gebäuden (Schule, Post, etc.) an erhöhten, nicht überfluteten Stellen. Der Name „Ganvié“ soll der gängigsten Interpretation entsprechend soviel bedeuten wie „Wir sind entkommen“, womit er auf die Gründung der Stadt im 18. Jhd. als Zufluchtsort in den schwer zugänglichen Marschen vor den Sklavenjägern Dahomeys verweist. Wirtschaftgrundlage der Bewohner ist der Lage ihres Ortes entsprechend in erster Linie die Fischzucht in der Lagune, daneben spielt aber der Tourismus eine immer wichtigere Rolle und vor allem der „schwimmende Markt“ Ganviés mit seinen bunten Kanus ist eine beliebte Sehenswürdigkeit.
Neben Ganvié gibt es noch eine Reihe weiterer Pfahlbaudörfer und insgesamt wird die auf dem Wasser lebende Bevölkerung Benins auf 40.000 Menschen geschätzt. Übernachtung in Ouidah. (F/M/A)

07. Tag: Ouidah – Grand Popo, wilde Strände
Ouidah ist einer der bedeutendsten Orte der afrikanischen Geschichte. Die Stadt war eine zentrale Niederlassung für den Handel zwischen Europa und dem Königreich Dahomey. Hier herrschten die Portugiesen, die Holländer, die Dänen, die Engländer und die Franzosen. Von der Stadt Ouidah aus wurden im 18. Jahrhundert hunderttausende Sklaven verschleppt. Es existieren heute noch verschiedene Zeugen dieser Geschehnisse wie die Ruinen des "Comptoire", die Sklavenhandelsplätze und die "Route des Esclaves". Im heiligen Wald von Kpassezoumé verschwand einst König Kpassé, der Gründer der Stadt Ouidah. Man sagt, er sei in einen Irokoholzstamm verwandelt worden. Sie werden den Dangbé- Schlangentempel, der der Glück, Kraft und Fruchtbarkeit bringenden Pythonschlange gewidmet ist, besuchen. Auch werden Sie das Fort Saint-Jean-Baptiste d'Ajuda (seit 1990 ein Museum) und das "Maison de Brasil" kennenlernen. Fahrt nach Grand-Popo, wo sich der schönste und kilometerlange Strand des Landes, der Avlo-Strand, erstreckt. Auch hier war ein bedeutender Sklavenumschlagplatz.
Mit einer Piroge fahren wir auf dem Mono River zu kleinen abgelegenen Dörfern, wo noch heute die Frauen mit alten Techniken Salz gewinnen. Wir fahren weiter bis zur Mündung des Flusses, wo weiße Stände auf uns warten. Wir fahren weiter durch Mangrovenwald. Dem Strand entlang liegen kleine Fischerdörfer, Aus Palmenstämmen werden noch heute die Fischerpirogen geschnitzt. Fahrt zum Hotel. Genießen Sie die Ruhe am Strand und verlieren Sie den Blick über den weiten Ozean. (F/M/A)

08.Tag: Grand Popo, Voodoo
Der Voodoo-Kult beherrscht fast alles in Benin, der Wiege dieses Kultes.  Der Fetisch von Dankoli nahe der Stadt Savalou ist das Tor zur Voodoo-Welt. Der Gott wird von einem stinkenden, schwarzen Haufen aus Blut, Knochen, Federn und Palmöl verkörpert. Es werden ihm mächtige Kräfte nachgesagt: unsterblich Kranke, die vom Dankoli geheilt werden; Studenten, die eine fast unmögliche Prüfung bestehen; Kinder, die nur dank diesem Gott zur Welt kommen…
Fahrt nach Lomé. Es bleibt genügend Zeit für eigene Erkundungen und einen letzten Einkaufsbummel oder ein eintauchen in das afrikanische Leben. Für Koffer packen, Erfrischen und umziehen für die Reise stehen der Gruppe einige Zimmer zur Verfügung. Am Abend Transfer zum Flughafen. Individuelle Verlängerung am Strand möglich. (F/-/-)

09. Tag: Rückreise
Nachtflug nach Europa. Individuelle Heimreise.

Telefonisch: + 41 76 270 3807 oder per E-Mail an infoPDFbatutta-reisen.com

Nennen Sie uns Ihren Wunschtermin, Name der Teilnehmer und ob wir Ihnen bei der Buchung des Fluges behilflich sein sollen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

PDF Download Reisebeschreibung: Togo-Benin 08 – ins Herz des magischen Afrikas

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