Asien

Armenien: Zentrum höchster Kunst
Armenien 01 - Zentrum höchster Kunst
10 Tage kulturelles Erbe am Fusse des mächtigen Ararat
ab mind. 02 Personen: 1750 € ohne Flug

Armenien: Zentrum höchster Kunst

Armenien: Zentrum höchster Kunst

Armenien: Zentrum höchster Kunst

Armenien, ein Land am Schnittpunkt des asiatischen und europäischen Kontinents, weist eine langjährige Geschichte mit kulturellem Erbe auf. Eine der wichtigsten Handelsstrassen des Mittelalters führte quer über das armenische Hochland. Die Rede ist von der weltbekannten Seidenstrasse. Die Ursprünge des heutigen Armeniens liegen geografisch zwischen Sewan-See, Van-See und Rezaiyeh-See (Urmia-See), also im Dreiländereck Iran, Türkei, heutiges Armenien. In persischer Zeit wurde der Name Armenien 521 v. Chr. auf einer dreisprachigen Inschrift erstmals erwähnt. Die armenische Geschichte ist in ihren Frühperioden das Arbeitsfeld der Archäologen.
Armenien kam nur selten in den Genuss staatlicher Unabhängigkeit. Mehr als 2000 Jahre setzte sich Armenien immer wieder für deren eigene Identität ein und kämpfte gegen Perser, Römer, Araber und andere mächtige Völker. Umso erstaunlicher ist es, wie stark das armenische Volk in diesen schweren Zeiten zusammenhielt, und so ihre sagenhafte Kultur immer wieder beschützten konnte.
Armenien wird als  „das Freilichtmuseum“  bezeichnet, und dies zu Recht, denn über 4000 Bau– und Kunstdenkmäler hat dieses Land zu bieten.
Dazu die faszinierende Landschaft Armeniens und das überaus herzliche Volk machen eine Reise in dieses Land immer wieder lohnenswert.

David Roll hat in seinem Buch “Wo sind Zivilisationen zum Vorschein gekommen” bewiesen, dass das armenische Hochland das Paradies ist, was in der Bibel geschildert wird. Armenien ist Museum unter freiem Himmel. Die armenische Gebirgslandschaft ist ein wahrer Schatz sowohl für die Armenier selbst als auch für die, die auch nur einmal Armenien besucht haben. Seien Sie Zeugen von diesem Wunder und gehen Sie im Reich der ewigen Schönheit auf.

 
Reisepreis Teilnehmer und Reisedaten

1670 € Person im Doppelzimmer
  225 € Person Zuschlag Einzelzimmer

Individuelle Rundreise ohne Flug im Privatwagen mit Fahrer
Gruppe 10 bis 20 Personen auf Anfrage
Ideale Reisezeit Monate: 4 bis 10

 
Eingeschlossene Leistungen Nicht eingeschlossene Leistungen
  • Empfang und Transfer zum Hotel / Flughafen
  • Deutschsprachige Französischsprachige Reisebegleitung
  • Alle Transfers laut Programm
    im klimatisierten Bus
  • 09 Nächte im Doppelzimmer
    in 3-4 Sterne Hotels mit Vollpension
  • 7 Nächte in Eriwan
  • 1 Nacht in Lori
  • 1 Nacht in Sévan
  • Willkommensessen am 1. Tag,
    Frühstück am 10. Tag
  • 1 Abendessen mit Folklore Musik
  • Erwähnte Eintritte laut Programm
  • Brandy - Degustation in Eriwan
  • Zubereitung des traditionellen Brotes
    bei einem Bauer
  • 1 Flasche Wasser pro Person
  • Alle Servicekosten
  • Reiseführer Trescher Verlag
  • Flug Europa (ZRH) - Eriwan und zurück
  • Visa
  • Getränke
  • Frachtgebühr Gepäck
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben
  • Versicherungen

Reiseverlauf

01. Tag: Europa – Eriwan
Flug nach Armenien in die Hauptstadt Eriwan. Empfang durch Reiseleitung und anschliessend Transfer ins Hotel in Eriwan. Abendessen und Erholung im Hotel.

02. Tag: Stadttour durch Eriwan
Nach einem gemütlichen Frühstück im Hotel beginnen wir unsere Stadtbesichtigung durch die Hauptstadt. Wir werden die grossen Alleen, beliebte Plätze, die schönsten Gebäude und Museen der Stadt besuchen. Eriwan beherbergt die zentralen Museen des Landes, wie zum Beispiel das Museum Maténadaran. Dieses Museum hat einen ungefähren Bestand von 17`000 Manuskripten, die noch vielfach aus der Zeit des Mittelalters stammen und demnach sehr wertvoll sind. Diese besondere Sammlung von Bibelhandschriften gehört seit 1998 zu dem Weltdokumentenerbe der Unesco.
Unter anderem werden wir uns auch das Genozid Memorial, auch die Schwalbenfestung genannt, und das dazugehörige Museum ansehen. Eine Gedenkstätte für die Opfer des Genozid von 1915. Einen 3000 Jahre alten Einblick in die Geschichte Armeniens bekommen wir im Historischen Museum Eriwan.
Mittagessen und Abendessen in der Stadt.
Übernachtung im Hotel vom Vortag.

03. Tag: Wundervolle Kirchen
Frühstück im Hotel. Danach entdecken wir die schönsten Kirchen aus dem Mittelalter, die alle zwischen dem 5. und 7. Jahrhundert erbaut wurden.
Zum Beispiel die Kirche St. Jean de Mastara im gleichnamigen Ort oder die Kirchen in Talin, in Ererouik und in Aroutch. All diese Bauten repräsentieren uns den Beginn der christlichen Architekturentwicklung in Armenien. Mittagessen während unserem Ausflug. Am frühen Abend Rückfahrt in die Hauptstadt.
Abendessen und Übernachtung in Eriwan.

04. Tag: Kloster Haghbat und Sanahin
Heute fahren wir von der Hauptstadt in die nördliche Region von Armenien, in die Provinz Lori. Diese Region zeichnet sich besonders durch ihre wunderschöne Landschaft aus. Eine reiche Vielfalt von Tieren leben hier im Einklang mit der Natur. Wir werden die zwei Klosteranlagen Haghbat und Sanahin besichtigen. Errichtet wurden sie zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert. Das Kloster Haghbat wiederspiegelt die feine Catschkars Kunst auf der verschiedene Kreuze auf Steinen dargestellt werden. Ihre Bibliotheken und Schulen waren im Mittelalter das geistige Zentrum Armeniens. Heute zählen diese beiden Stätte zum Unesco Weltkulturerbe,
Abendessen und Übernachtung in Lori.

05. Tag: Provinz Tawusch
Nach dem Frühstück fahren wir in die Region Tawusch, die uns in den Nordosten von Armenien führt. Wir werden die Klöster Gochavank und Haghartsin sehen.
Die Klosteranlage Haghartsin wurde im Laufe von 300 Jahren erbaut, zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert. Jede Generation bereicherte diesen Bau mit ihren individuellen Kreuzsteinen. Unsere Reise bringt uns weiter zum Sewan See. Dieser liegt 1950 Meter über dem Meeresspiegel und ca. 60 Kilometer von Eriwan entfernt.
Es ist der grösste See Armeniens und gleichzeitig einer der grössten Hochgebirgsseen der Welt. Die Armenier nennen ihn liebevoll die „Blaue Perle“, eingebettet in einer fantastischen landwirtschaftlichen Schönheit und umgeben von einer reich kulturell – geschichtlichen Region. Hierzu zählt zum Beispiel das Kloster Sévan am Hang der felsigen Halbinsel.
Abendessen und Übernachtung in Sévan.

06. Tag: Hayravank, Noraduze und vieles mehr
Unser Tag beginnt mit einer Besichtigung des kleinen Klosters Hayravank, welches im 9. Jahrhundert erbaut wurde, und nahe dem gleichnamigen Dorf Hayravank liegt. Von hier aus hat man eine wunderschöne Sicht auf den Sewannsee. Im Dorf von Noraduz besichtigen wir den mittelalterlichen Friedhof mit seinen schönen Kreuzsteinen, die aus dem 09. bis 17. Jahrhundert stammen. Die Kunst der Chatschkar lebt hier bis heute weiter. Am Ende des Vormittags legen wir einen Zwischenstopp bei der Karawanserei von Sélim ein. Diese ist die besterhaltenste von ganz Armenien. Sie liegt auf der Seidenstrasse im Sélim – Pass und wurde 1332 erbaut. Die Karawansereien boten den Reisenden eine Art Unterkunft an, während sie auf den Handelsstrassen unterwegs waren.
Weiter geht unsere Fahrt zum Kloster Noravank. Es befindet sich in der Nähe der Stadt Jeghegnadzor, ca. 122 Kilometer von Eriwan entfernt. Die Fahrt allein nach Noravank ist schon ein Abenteuer für sich. Das Kloster liegt auf einem Felsvorsprung und ist von roten Klippen umgeben. Damals war es das Zentrum der königlichen Familie Orbelian von Syunik. Die Kirche Astwatsatins wurde ca. 1340 fertig gebaut. Es ist ein Meisterwerk des Bildhauers und Miniaturisten Momik. Die Kirche wurde zu Ehren des Fürsten Burtel Orbelian errichtet. Das Erdgeschoss enthielt kunstvolle Gräber von Burtel und seiner Familie. Die zweite Kirche heisst St. Karapet und wurde während eines Erdbebens zerstört. Nördlich von den Ruinen ist ein kreuzförmiges quadratisches Design mit restaurierter Kapelle und Kuppel zu sehen. Eindrücklich ist die Vorhalle mit ihren Chatschkars und den verzierten Grabsteinen. Die seitliche Kapelle von St. Gregor enthält mehr Gräber der Familie Orbelian. Wir fahren in das Ararattal, ca. 40 Kilometer südlich von Eriwan.
Das Kloster Chor Virap liegt zwischen den Städten Artaschat und Ararat, sowie unterhalb des Berges Ararat. Der Anblick dieses Klosters mit dem biblischen Ararat im Hintergrund ist grandios. Diese Klosteranlage hat einen besonderen Platz im Herzen der Armenier. Sie ist voll von Legenden und Geschichten und zeigt architektonische, kulturelle und historische Höhepunkte, wie Armenien zu einem christlichen Staat wurde.
Abendessen und Übernachtung in Eriwan.

07. Tag: Region Aragazotn
Heute führt uns unsere Reise nach Aschtarak. Diese Stadt liegt am Fluss von Kasagh, ist unweit von Eriwan entfernt und die Hauptstadt der Region Aragazotn.
Wir schauen uns die Kirchen Karmravor, Tsiranavor und Spitakavor an.
Diese sind Teil einer Geschichte die auf Aschtarak beruht.
Denn einer Legende nach lebten drei Schwestern in Aschtarak, die alle denselben Mann liebten, den Prinzen Sargis. Die zwei älteren Schwestern entschieden sich für den Selbstmord, um das Glück der jüngeren zu überlassen. An diesem Tag trug die eine Schwester ein aprikosenfarbiges Kleid und die andere Schwester ein rotes Kleid und sie warfen sich in die Schlucht. Als die jüngere das sah, hat sie sich auch in einem weißen Kleid in die Schlucht gestürzt. An der Stelle erschienen drei Kirchen, die nach den Farben der Kleider benannt sind.
Weiter geht es zu den Klöstern Hovhannavank und Saghmossavank, die sich ebenfalls in der malerischen Region von Aragazotn befinden. Ihre Schatten spiegeln sich königlich an den Dorfhängen und an den Bergen von Aragats, Ara und Ararat wieder. Mittagessen in der Region. Danach fahren wir nach Amberd. Hier gibt es ein Kloster und eine Festung zu entdecken. Das Kloster liegt in der Nähe des Dorfes Byurakan und wurde auf 2300 Meter Höhe an einem Abhang des Berges Aragaz erbaut. Übersetzt heisst die Festung „eine Festung in den Wolken“. Die armenische Architektur des Mittelalters wird hier besonders deutlich zum Ausdruck gebracht.
Abendessen und Übernachtung in Eriwan.

08. Tag: Etschmiadsin
Nach einem gemütlichen Frühstück im Hotel fahren wir etwa 20 Kilometer westlich von Eriwan in die Provinz Armavir. Die Kathedrale von Etschmiadsin ist das geistige Zentrum der Armenischen Apostolischen Kirche und im Jahre 303 erbaut wurden. Sie gehört zum Unesco Weltkulturerbe. Hier wohnt der Katholikos aller Armenier. Die Stadt besitzt noch viele weitere Kirchen, die alle grosse Beispiele für die frühe armenische Kirchenbaukunst sind. Zum Beispiel bilden die Kirchen St. Gayane und St. Hripsime liegen nah an der Kathedrale und bilden mit ihr zusammen ein einzigartiges architektonisches Ensemble. Der Name Etschmiadsin bedeutet so viel wie „Herabgestiegen ist der Eingeborene“, da die Kirche an der Stelle gebaut wurde, wo Christus Gregor dem Erleuchter erschienen sein soll. Mittagessen in der Stadt.
Auf der Rückfahrt nach Eriwan besuchen wir noch den Baukomplex mit der Kathedrale Zwartnots aus dem 07. Jahrhundert. Hier werden die jahrhundertealten Traditionen der armenischen Architekten dargestellt. Selbst die Ruinen prächtiger Tempel und Palastanlagen von Zwartnots haben ihr majestätisches Aussehen nicht verloren. Auch hier zählt die Kirche zum UNESCO Weltkulturerbe.
Abendessen und Übernachtung in Eriwan.

09. Tag: Festung Garni und Gebhard Kloster
Unsere Reise bringt uns heute weiter nach Garni. Diese Kleinstadt liegt in der Provinz Kotajk und ist unweit von Eriwan entfernt. Die Stadt war jahrhundertelang die Sommerresidenz für die armenischen Könige. Die Garni Tempel sind ein einzigartiges Beispiel der hellenistischen Kultur. Auf einem dreieckigen Plateau wurde die Festung im 3. Jahrhundert v. Chr. erbaut, umgeben von einer wundervollen Natur mit Höhlen und Abhängen. Die Festung wurde von den Römern 59 n. Chr. zerstört und danach wieder aufgebaut. Der ganze Komplex besteht aus der Festung, dem Sonnentempel und aus Ruinen. Im Besonderen wurden Reste des Königsbades gefunden. Zum Beispiel eine rätselhafte griechische Innenschrift und ein Teil des einzigartigen Mosaikfußbodens. Innerhalb des Festungsgeländes ließ Tiridates I. im 1. Jahrhundert einen kleinen hellenistischen Mithras-Tempel mit 24 ionischen Säulen errichten. Er wurde bei einem Erdbeben 1679 zerstört und seit 1966 mit Originalmaterial rekonstruiert. Die Aussicht des Tempels an ruhigen Sommerabenden oder unter dem Mondschein ist mit seiner Offenheit und prächtigen Einsamkeit atemberaubend. Sehenswert ist auch die antike Kirche aus blau-schwarzem Basalt. Mittagessen in Garni. Weiter geht es zum Höhlenkloster Geghard, welches direkt in einer Gebirgslandschaft eingebettet ist und halb in den Felsen eingebaut wurde. Seit 2000 gehört es zum UNESCO Weltkulturerbe. Auch hier spielt der Chatschkar wieder eine bedeutende Rolle. Die erste Kirche wurde im 4. Jahrhundert errichtet.
Der Name des Klosters geht auf einen römischen Soldaten zurück. Er soll mit einer Lanze die Rippe des gekreuzigten Jesus gestochen haben. Diese Lanze wurde als heilige Reliquie nach Armenien gebracht, in Etschmiadsin aufbewahrt und im 9. Jahrhundert im Kloster Geghard versteckt. Der Name Geghard bedeutet auf Armenisch Lanze. Danach werden wir die Branntweinbrennerei in Eriwan besuchen und anschließend den Brandy verkosten. In Armenien gibt es hochwertigen Weinbrand. Die Herstellung von Wein und Weinbrand hat in Armenien schon eine lange Tradition. Historiker haben herausgefunden, dass die Geschichte des Weinanbaus schon über 3000 Jahre zurückreicht. Heute werden verschieden Arten des Brandys in einem Museum ausgestellt.
Abendessen und Übernachtung in Eriwan.

10. Tag: Eriwan – Europa
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Europa.

+ 41 76 270 3807 oder per E-Mail an infoPDFbatutta-reisen.com

Nennen Sie uns Ihren Wunschtermin, Name der Teilnehmer und ob wir Ihnen bei der Buchung des Fluges behilflich sein sollen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

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