Afrika
![]() |
|
| Äquatorial Guinea 01 – Entdeckungsreise unbekanntes Afrika | |
| 21 Tage Malabo, Bata, Monte Alen NP, Corisco ab 2 Personen: 3550 € / Teilnehmer ohne Flug |
|
|
Im Jahre 1469 entdeckte Ferñao do Poo die Insel, der er den Namen “Formosa” gab und die später, in etwas abgewandelter Schreibweise, seinen Namen erhalten sollte.Do Poo suchte im Golf von Biafra, dem innersten Teil des Golfes von Guinea nach einer Duchfahrtsmöglichkeit zum sagenhaften Eldorado in Südasien. Ferñao do Poo und seine Mannschaften trafen auf der Insel und an der Küste nur wenige Afrikaner an, wahrscheinlich Pygmäen und auch einige sogenannte alteingesessene Bantu, die ersten Rodungsbauern im Regenwald, Verwandte der heutigen Bassa und Bakoko. Etwa um 1650 wanderten die Bubiund die Mbedi ein. Sie kannten die grossen Kanus, in denen bis zu 60 Menschen Platz finden, und sie konnten daher leicht auf die Inseln gelangen. Um 1800 folgten aus dem Nordosten die Fang oder Pangwe. Sie besassen zahlreiche Geräte aus Eisen und konnten sie bei der Rodung, beim Pflanzen, bei der Jagd und im Krieg gut gebrauchen. Als Portugal eine Provinz des spanischen Reiches wurde, fiel 1778 auch der Stützpunkt Fernando Po an Spanien und konnte gegen die niederländischen Seefahrer gehalten werden. Portugal und später Spanien wollten nur die Insel im Besitz haben, um den Seeverkehr nach Indien ganz in der Hand zu behalten. Im Laufe der Kriege gegen Frankreich schaltete die englische Flotte alle anderen Flaggen zwischen Tanger und dem Kap der Guten Hoffnung aus. Sobald Spanien frei war durch den Sieg über die Besatzungstruppen Napoleons I., wurden Schiffe ausgerüstet, um die spanischen Stützpunkte auf den Inseln wieder in Besitz zu nehmen, was erst 1832 bei Fernando Po der Fall war. 1843 besetzten die Spanier auch die Insel Corisco und einige Punkte auf dem Kontinent. Englische Missionsstationen leisteten wertvolle Kulturarbeit durch Förderung der Landwirtschaft und des Handwerks. Die Spanier pochten aber auf ihr Hoheitsrecht und konnten nach den Beschlüssen des Berliner Kongresses von 1884/85 nachweisen, dass sie das Land tatsächlich besetzt haben. |
|
| Reisepreis | Teilnehmer und Reisedaten |
| 3550 € im Doppelzimmer Anfrage Zuschlag Einzelzimmer Anfrage p. P. Gruppe 3 bis 6 |
Individualreise ab 2 Personen Ideale Reisezeit Monate: 1, 2, 6-9, 12 |
| Eingeschlossene Leistungen | Nicht eingeschlossene Leistungen |
|
|
Reiseverlauf
01. Tag: Europa - Malabo
Beim Anflug und bei klarem Wetter herrlichen Blick auf den Kamerunberg und dem Pic Malabo. Nach Ihrer Ankunft am Internationalen Flughafen Malabo werden Sie von einem Vertreter von BATUTTA Reisen erwartet und zu Ihrem Hotel gefahren.
02. Tag: Malabo - Finca Sampaka
Das Stadtbild Malabos zeigt im Grundriss auffallende spanische Züge. Im Zentrum liegt ein grosser Platz mit Parkanlage. Um diesen stehen die Kathedrale und verschiedene Prunkgebäude der Regierung und Verwaltung. Am Nachmittag Besuch des farbenfrohen Marktes. Von der Terrasse des Bahia Hotel haben sie einen herrliche Sicht auf die Bucht von Malaba und die Venus Bucht.
03. Tag: Baney - Riaba - Rebola
Der heutige Ausflug führt uns auf die östliche Seite der Insel Bioko. Durch weitgehend ebenes Gelände, in dem man ausschliesslich Kakaobäume sieht fahren wir nach Baney, Riaba und Rebola. Besichtigung der einzelnen Siedlungen, wo Sie immer wieder auf Spuren der Spanier stossen. Gelegenheit zu einem erfrischenden Bad am Strand von Rebola.
04. Tag: Luba - Batete
Auf der westlichen Seite der Insel kommen wir nach rund 50 km zur zweitgrössten Stadt der Insel, nach Luba. Spaziergang durch den Ort. Der Strand ist bekannt durch seinen schwarzen Sand und seine tiefblauen Buchten. Weiter geht die Fahrt nach Maria Cristina, heute Batete genannt. Das Dorf befindet sich im Gebirge und ist bekannt durch seine hölzerne Kirche, welche das ganze Gebiet beherrscht.
05. Tag: Moka
heute fahren wir in den Süden der Insel nach Moka, welches auf den Anhöhen des Vulkans liegt. Das Dof erhielt seinen Namen von einem hier herrschenden König aus dem 19. Jhd. Der Biao See, welcher im alten Krater des Vulkans liegt, diente damals als Heiligtum und als Rückzug der Priester der Bubis. In dieser Gegend herrscht ein wesentlich kühleres Klima als im Resten der Insel. Auf einer rund zweistündigen Wanderung zu den Ylachy Wasserfällen geniessen wir die einmalige Landschaft.
06. Tag: Pico Basile
Wenn die zuständigen Behörden es nicht anders wollen, ersteigen wir den Pico Basilé, mit einer Höhe von 3011 m. Der Aufstieg erfolgt im 4x4 und/oder zu Fuss. Unter den Einheimischen hiess der Berg O Wassa, wurde dann von den Engländern Clarence Peak genannt und die Spanier tauften ihn auf Pico Santa Isabel. Es handelt sich hier um einen alten, nicht mehr aktiven Vulkan, der zum Kamerun Bergmassiv gehört. Der Berg war den Seefahrern ein natürlicher Leuchtturm auf ihrem Weg nach Süden. Mittagessen in Malabo. Freizeit bis zum Transfer zum Flughafen. Inlandflug auf das Festland nach Bata. Fahrt ins Hotel.
07. Tag: Bata
Auf einem Spaziergang durch die Stadt lernen wir den Verwaltungssitz etwas näher kennen. Besichtigen die Kathedrale, einer der vielen Märkte und spazieren entlang dem Strand, wo Sie sich am Nachmittag etwas ausruhen können.
08. Tag: Bata - Wasserfälle von Mossumo
Vor der Abfahrt kaufen Sie zusammen mit dem Führer Nahrungsmittel und Getränke für die kommenden Tage ein, denn zuerst auf Asphalt, dann auf Piste geht es ins Landesinnere. Nach rund 3 Stunden Fahrt kommen wir zum Dorf Mossumo der Fang. Den Fluss Uoro überqueren wir in einer Pirogue. Danach geht es rund 3 Stunden zu Fuss, immer leicht ansteigend, bis zu den Wasserfällen von Mossumo. Nach einer Ruhepause geht es weiter zu unserem Nachtlager in Zelten.
09. Tag: National Park Monte Alen
Nach dem Frühstück wandern wir zurück nach Mossumo. Weiterfahrt nach Niéfang, kurze Besichtigung. Wir gelangen zum Eingang des Monte Alen Parks, wo unser Hotel liegt. Im Informationsraum des Parks erfahren wir alles Notwendige über die Flora und Fauna des Parks.
10. Tag: Monte Alen - Akonibe
Unser nächstes Etappenziel heisst Evinayong, auf rund 450 m über Meer gelegen, was kühlere Temperaturen und weniger Luftfeuchtigkeit verspricht. Auf einer Urwaldpiste fahren wir nach Akonibe. Von hier aus erreichen wir zu Fuss unsere einfache Unterkunft.
11. Tag: Akonibe - Mongomo - Ebibeyin
Nach dem Frühstück besuchen wir die verschiedenen Anpflanzungen dieses Dorfes. Wir treffen auf Yuccas, Palmen, Medizinische Pflanzen, Süsskartoffeln, Jamswurzel, Bananenstauden und vieles mehr. Fahrt nach Mongomo, Grenzort zu Gabun. Nach der Mittagspause fahren wir in etwa zwei Stunden nach Ebibeyin, gelegen im Dreiländereck mit Gabun und Kamerun. Übernachtung im Hotel.
12. Tag: Ebibeyin - Acombang Markt - Tika
Der Markt von Acombang, in Kamerun, gilt als wirtschaftlicher Mittelpunkt der Gegend. Entsprechend viele Besucher und ein reichhaltiges Warenangebot findet man hier. Nach der Mittagspause fahren wir nach Tika, ein Fischerdorf der Ndowé, in der Nähe der Grenze gelegen.
13. Tag: Tika
Tag zur freien Verfügung am Strand von Tika. Beobachten sie die Ndowé Fischer, wie sie ihre Netze an Land ziehen. Unternehmen Sie einen Spaziergang am Strand, vielleicht bis zur katholischen Mission.
14. Tag: Tika - Bata
Der Vormittag gilt noch dem Strandleben. Dann fahren wir ins Rio Campo, zum Yengo Fluss, der natürlichen Grenze zu Kamerun. Nachmittags Fahrt nach Bata. Unterkunft im Hotel.
15. Tag: Bata - Kogo - Corisco
nach dem gemeinsamen Einkauf für die kommenden Tage geht die Fahrt der Küste entlang bis nach Kogo, an der Grenze zu Gabun. Unterwegs besichtigen wir die Stromschnellen des Sendje. In Kogo sind aus der Kolonialzeit die Kathedrale, das Spital und einige der Häuser erhalten geblieben. Eine ungefähr dreistündige Bootsfahrt wartet auf uns, um im Boot auf die Insel Corisco zu gelangen. Unsere Fahrt führt vorbei an der Inselgruppe Elobey, einst militärischer Stützpunkt der Spanier zur Kontrolle der Trichtermündung des Muni. Auf Corisco erholen wir uns am Strand von der Reise.
16. und 17. Tag: Corisco
Corisco liegt 24 Kilometer vom Festland entfernt. Sie hat eine Fläche von gerade 14 Quadratkilometern und ihr höchster Punkt liegt 35 Meter über dem Meer. Der Name Corisco stammt von dem portugiesischen Wort für Blitz. Die Oberfläche der Insel ist stark gegliedert. Neben Bergen und Senken, Flüssen, Seen und Wäldern gibt es auch Sümpfe und Wiesen. Die ursprünglichen Eingeborenen sind vom Stamme der Bantu, die Benga genannt werden. Die Insel können wir bei einem gemütlichen Spaziergang in rund 6 Stunden umrunden, wobei die Natur, die natürlichen Buchten und die herrlichen Strände nicht zu kurz kommen. In den Sommermonaten können Sie fakultativ mit einem Boot aufs Meer fahren, um Wale zu beobachten. Die Sonnenuntergänge auf der Insel sind etwas Einmaliges!
18. Tag: Corisco - Kogo - Bata
Heute geht es wieder zurück aufs Festland. Rund drei Stunden Bootsfahrt bis Kogo. In Mbini besichtigen wir die wenigen Überreste aus der Kolonialzeit, bevor die Fahrt weiter geht ins uns bereits bekannte Bata.
19. Tag: Bata
Der Tag gehört ganz Ihnen. Schlafen Sie aus, machen Sie einen Spaziergang dem Atlantik entlang, schwimmen Sie im Meer oder fahren Sie ins Stadtzentrum für letzte Einkäufe.
20. Tag: Rückreise über Malabo nach Europa
Freizeit bis zum Transfer zum Flughafen. Inlandflug nach Malabo. Aufenthalt bis zum Flug nach Europa.
21. Tag: Heimreise
Wieder zu Hause bleiben die vielen Erinnerungen und zahlreichen Fotos. Bis zum nächsten Mal in Zentralafrika!
Wichtig:
Diese Reise hat Expeditionscharakter, das heißt, dass der genaue Tourenverlauf sich aufgrund örtlicher Gegebenheiten und unvorhergesehener Ereignisse ändern kann. Flexibilität, Interesse, Toleranz für andere Kulturen, Sensibilität und Geduld für das afrikanische Zeitverständnis, Belastbarkeit, sowie etwas Afrika-Erfahrung sind auf dieser Tour unabdingbar! Da es sich um eine Reise zu Zielen mit kaum entwickelter, touristischer Infrastruktur handelt, kann man kurzfristige Änderungen im Reiseverlauf nicht ausschließen. Bei den Buschcamps sind Komfortverzicht und Bereitschaft zum “Mitanpacken” gefragt. Die Camps in den Nationalparks sind teilweise sehr einfach ausgestattet und verfügen weder über Sanitäreinrichtungen noch Toilette. Grundkenntnisse von spanisch sind vorteilhaft.
|
Telefonisch: + 41 76 270 3807
oder per E-Mail an info Nennen Sie uns Ihren Wunschtermin, Name der Teilnehmer und ob wir Ihnen bei der Buchung des Fluges behilflich sein sollen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung |
Download Reisebeschreibung: Äquatorial Guinea 01 – Entdeckungsreise unbekanntes Afrika




German Bogale