Afrika
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| Ägypten 01 – Reise zu den letzten weißen Flecken der Landkarte | |
| 16 Tage Uwaynat, Gilf el Kebir mit Großem Sandmeer, Siwa ab 6 Personen: 1600 € ohne Flug |
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Die Wüste um die Oasen, die den Bewohner grosse Dienste leisten und so den Charakter der Araber formte, ist landschaftlich nicht einheitlich. Südlich der Oasen erscheint sie als ein unwegsames Sandmeer, das sich fast bis zu den Abedachungen an der Küste des Indischen Ozeans erstreckt und diese Gebiete von der Geschichte Arabiens und dem Einfluss arabischer Sitte und Politik ausschliesst. Die Wüstenvölker waren ebenso unstet wie die Bewohner der Bergländer. Die wirtschaftliche Grundlage ihres Lebens war ihr Bestand an Kamelen; fpr die Zucht am geeignetsten waren die kräftigen Hochlandweiden mit ihrem starken, nahrhaften Dorngestrüpp. Von dieser Beschäftigung lebten die Beduinen und sie wiederum formte ihr Dasein, bestimmte das Gebiet der einzelnen Stämme und hielt sie auf steter Wanderung von den Frühjahrs- zu den Sommer- und Winterweiden, je nachdem, wo die Herden ihre karge Nahrung fanden. Die Kamelmärkte in Syrien, mesopotamien und Ägypten entschieden, wieviel Menschen die Wüste ernähren konnte, und regelten genau die Höhe ihrer Lebenshaltung. Gelegentlich kam es auch in der Wüpste zu einer Überbevölkerung im Vergleich zu den Ernährungsmöglichkeiten. Dann begannen die zahllosen Stämme einander zu schieben und zu stossen, in dem natürlichen Drange, einen Platz an der Sonne zu finden. Südwärts zu unwirtschaftlichem Sand oder Meer mochten sie nicht wandern. Westwärts konnten sie sich nicht wenden, denn die steilen Höhen von Hedschas waren von den Bergvölkern dicht besiedelt, die den Vorteil einer natürlichen Verteidigungsstellung genossen. |
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| Reisepreis | Teilnehmer und Reisedaten |
| 1600 € im Doppelzimmer, -Zelt 120 € Zuschlag Einzelzimmer, -Zelt 200 € Zuschlag Reisen Start 28.01.12; 11.02.12; 21.04.12 300 € Zuschlag Reisen Start 24.12.11; 25.02.12; 10.03.12; 24.03.12 und 07.04.12 |
Kleingruppe 6 bis 12 Personen 03.12.11 - 18.12.11 24.12.11 - 08.01.12 07.01.12 - 22.01.12 14.01.12 - 29.01.12 28.01.12 - 12.12.12 11.02.12 - 26.02.12 25.02.12 - 11.03.12 10.03.12 - 25.03.12 24.03.12 - 08.04.12 07.04.12 - 22.04.12 21.04.12 - 06.05.12 05.05.12 - 20.05.12 Diese Reise ist auch individuell buchbar. Ideale Reisezeit Monate: 9 - 4 |
| Eingeschlossene Leistungen | Nicht eingeschlossene Leistungen |
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Reiseverlauf
01. Tag: Ankunft
Ankunft am Flughafen Kairo, Betreuung und Transfer zum Hotel.
Übernachtung in Kairo.
02. Tag: Kairo - Fayum - Wadi Rayan -Wadi Heitan
Jeepfahrt zur Oase Fayum, die schon zu pharaonischen Zeiten kultiviert und besiedelt wurde. Weiterfahrt zum Wadi Rayan, wo ein Nebenarm des Nils in den Karunsee mündet, und zum Nationalpark von Wadi Heitan, wo sich fossilierte Knochen aus dem Erdaltertum noch in situ befinden. Zeltübernachtung.
03. Tag: Wadi Heitan - Baharija – Weiße Wüste
Nach der Ankunft in Baharija Fahrt durch die schönen Obstgärten der Oase Baharija und Bummel durch den Ort Bawiti. Anschließend Fahrt zur Weißen Wüste. Übernachtung.
04. Tag: Weiße Wüste - Farafra - Dakhla
Morgens zweistündiger Rundgang durch die Weiße Wüste beim Wadi Mushroom und seinen berühmten pilzförmigen Felsgebilden, mit genug Gelegenheit zu verweilen und zu fotografieren. Fahrt nach Farafra und weiter zur Oase Dakhla, die zu den schönsten der westlichen Wüste gehört. Besuch der alten Stadt El Qasr mit ihren mit Palmwedel bedeckten Gassen. Übernachtung in Dakhla.
05. Tag: Dakhla – Shagar Loof – Mud Lions - Gilf el Kebir
Nach dem Frühstück beginnt das Abenteuer – die Jeeps verlassen Dakhla in Richtung auf den Gilf el Kebir. Wir passieren die bekannte Felsformation von Shagar Loof mit der Stele für den Entdecker Samir Lama. Danach geht es weiter bis nach Abu Ballas, einem seit der Antike bestehenden Krugdepot – nur einem von vielen auf der Karawanenroute Dakhla – Kufra. Nach einer weiteren Fahrtstunde wird das Zeltlager aufgeschlagen, in der Nähe der Mud Lions, von Wind geformten löwenförmigen Formationen aus verhärtetem und geschliffenem Sand.
06. Tag: Eight Bells – Kamal el Din Denkmal - Jebel Uweinat
Vormittags geht es zunächst zum ehemaligen britischen Flugplatz von Eight Bells. In den Boden eingelassene Benzinkanister markieren den Landeplatz. Die Fahrt geht weiter an der Ostseite des Gilf el Kebir nach Süden bis zum Denkmal für den Prinzen Kamal el Din, einem der ersten Entdecker in diesem Gebiet. Nach Fahrt durch ein durch Vulkanismus geprägtes Gebiet, die Clayton-Krater, mit durch Gaseruptionen entstandenen Trichtern, verlassen wir den Gilf el Kebir in Richtung Süden. Beim Karkur Talh, der „Akazienschlucht“, fahren wir ins Gebiet von Gebel Uweinat. Dann geht es durch die Wadis ins Innere des Uweinat-Massivs. Der Gebel Uweinat ist eine der ältesten Felsbildungen Afrikas und liegt im Grenzgebiet von Ägypten, Libyen und dem Sudan. Die nächstgelegene Wasserstelle in Ägypten ist 300 km enfernt! Zeltübernachtung kurz vor Karkur Talh
07.Tag: Karkur Talh
Im Laufe des Vormittags Ankunft in Karkur Talh. Den ganzen Tag Erkundung des Uwainat-Massivs und seiner Felsbilder. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts nahm Winkler die Felszeichnungen in diesem Gebiet auf. Es handelt sich um die ersten frühgeschichtlichen Felszeichnungen, die man in diesem Teil der Sahara gefunden hat. Die Höhe des Jebel Uweinat ist ausreichend, um in diesem extrem trockenen Gebiet ein wenig Niederschlag von den Sommerregen südlich der Sahelzone einzufangen, die gelegentlich bis hierher reichen. Diese Niederschläge sind sehr unregelmäßig, der letzte fand im September 1998 statt, und man nimmt an, daß 10-15 Jahre ohne Regen vergehen können. Allerdings ist sogar diese geringe Niederschlagsmenge ausreichend für eine anspruchslose Vegetation und Fauna in den größeren Tälern. Karkur Talh (das “Akaziental”) bietet ein völlig anderes Bild – hier gibt es Bäume, Schatten und savannenähnliche Landschaft. Wildspuren zeigen, daß es hier größere Bestände an Wildtieren gibt. Übernachtung.
08.Tag: Karkur Talh – Wadi Sura – Foggini-Höhle
Die Fahrt geht nach Norden, vorbei an den Hügeln Peter und Paul – alte Vulkankegel, die ein Paradies für Geologen sind, zum Wadi Sura im Westen des Gilf el Kebir. Wir nähern uns unserem Ziel – der Höhle im Wadi Sura, deren jungsteinzeitliche Felsmalereien Vieh, Wildtiere und Menschen darstellen. Hier finden sich die berühmten Darstellungen schwimmender Menschen, zuerst entdeckt von Almassy. Anschließend Fahrt zur Foggini-Höhle, die erst 2003 entdeckt wurde und noch schönere Felszeichnungen aufweist als das Wadi Sura. Zeltübernachtung.
09. Tag:Aqaba - Wadi Homra oder Wadi Abdelmalek
Abfahrt vom Wadi Sura und abenteuerliche Auffahrt auf den unwegsamen Aqaba-Paß. Anschließend geht die Fahrt zunächst über das Gilf-Plateau; von oben genießt man den unvergeßlichen Ausblick über das Wadi Homra, bevor man in das Tal hinunter und nach Norden fährt. Dieses Tal ist zu Recht benannt – Sand und Felsen sind von einer in Ägypten einzigartigen roten Färbung. Auch hier gibt es Felszeichnungen. Gelegentlich wird der Reiseverlauf statt dessen durch das Wadi Abdelmalik führen, in dem Almassy die Oase Zarzura vermutete. Zeltlager.
10.-12. Tag: Silica Fields - Großes Sandmeer
Weiterfahrt nach Norden; zunächst geht es durch die Silica-Glas-Felder, die durch einen Meteoriten Einschlag entstanden sind. Das Wüstenglas besteht aus geschmolzenem Sand und wurde schon in der Antike zu Schmuck verarbeitet, z.B. auf einem Pektoral des Tutanchamun. Danach geht es weiter durch das Große Sandmeer! Dies ist eines der trockensten Gebiete der Erde. Die Dünen werden bis zu 200 m hoch, und einzelne Dünen verbinden sich nach und nach zu einem unendlichen Dünenmeer. Hier gehört es dazu, daß man gelegentlich steckenbleibt und die Fahrzeuge wieder freischaufelt! Die Route durch das Sandmeer ist einer der abenteuerlichsten Abschnitte der Tour. In den Ausläufern des Sandmeeres kurz vor Siwa halten wir bei der heißen Quelle von Bir Wahid zum Baden. Badekleidung nicht vergessen! Übernachtungen im Zelt in der großartigen Dünenlandschaft.
13. Tag: Oase Siwa
Die letzte Fahrtstrecke durch das größte Erg der Sahara und Einfahrt in die Oase Siwa, die äußerste und abgelegenste der Westwüste. Nach der Ankunft in der Oase erkunden wir Siwa: nach einem Halt beim “Bad der Kleopatra” geht es zur Akropolis von Shali, der alten Stadt inmitten des modernen Siwa, sowie zum Amunstempel, dem Tempel des Amasis und nach Aghurmi, und nach Gebel Mawta. Hotelübernachtung in Siwa.
14. Tag: Siwa - Matruh
Nach dem Frühstück Fahrt nach Marsa Matruh an der Mittelmeerküste - hier kann man den ganzen Tag den herrlichen weißen Sandstrand genießen. Hotelübernachtung in Matruh.
15. Tag: Matruh - Alamein – Alexandria - Kairo
Zeitige Abfahrt auf der Küstenstraße am Mittelmeer entlang über el Alamein nach Alexandria. Kleine Stadtrundfahrt und weiter nach Kairo, Hotelübernachtung.
16. Tag: Abreise
Transfer zum Flughafen Kairo und Abreise.
Rückflug nach Europa. Zwischenlandung und individuelle Heimreise.
Aufgrund von örtlichen Gegebenheiten kann sich der Reiseverlauf ändern.
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Telefonisch: + 41 76 270 3807
oder per E-Mail an info Nennen Sie uns Ihren Wunschtermin, Name der Teilnehmer und ob wir Ihnen bei der Buchung des Fluges behilflich sein sollen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung |
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Marie NDiaye