Reise des Monats
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| Angola – Expeditionsreise | |
| 16 Tage unbkanntes Afrika mit Anreise über Luanda mit 6 Personen: 5100 € ohne Flug |
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Auf dieser Reise erleben Sie ein noch touristisch sehr wenig bekanntes Land Afrikas, Angola. Dieses Land bietet herrliche Landschaften, traumhafte Strände und Küsten und eine hochinteressante Kultur. Baobab-Bäume, Wasserfälle, urtümliche Stämme, Steinwüsten und kilometerlange Sandstrände sind nur einige Attraktionen, welche auf den Reisenden warten. |
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| Reisepreis | Teilnehmer und Reisedaten |
| 6100 € Person im Doppelzimmer 1100 € Person Zuschlag Einzelzimmer |
06 Personen 04.10.2012 – 19.10.2012 |
| Eingeschlossene Leistungen | Nicht eingeschlossene Leistungen |
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Reiseverlauf
01. Tag: Tagesflug nach Luanda
Anreise über Brüssel oder Lissabon nach Luanda. Ankunft am späteren Nachmittag / Abend. Empfang am Flughafen und Transfer ins Hotel 4* in Luanda. Übernachtung. Der Transfer vom/zum Flughafen sind auf die Flüge der TAP und SN abgestimmt. Bei anderen Flügen kann ein Zuschlag für Einzeltransfer verlangt werden. (-/-/-)
02. Tag: Luanda Stadtbesichtigung
Luanda (früher São Paulo de Luanda, ist die Hauptstadt Angolas und hat etwa 5 Millionen Einwohner. Inzwischen gehört Luanda zu den größten Städten Afrikas und ist auch die drittgrößte portugiesisch-sprechende Stadt hinter São Paulo und Rio de Janeiro. Die Stadt wird in zwei Teile geteilt, die Baixa de Luanda (das untere Luanda, die Unterstadt, die alte Stadt) und die Cidade Alta („obere Stadt“, Oberstadt, neuer Stadtteil). Die Baixa de Luanda befindet sich in der Nähe vom Hafen, wo es noch enge Straßen und alte Gebäude der Kolonialzeit gibt. Die Küste wird durch die Baía de Luanda (Bucht von Luanda) geprägt, geformt durch den Schutz des kontinentalen Litorals durch die vorgelagerte Halbinsel Ilha do Cabo. Im Süden des Stadthaupt-kerns liegt die Baía de Mussulo (Bucht von Mussulo), die durch das Riff von Mussulo gebildet wurde. Ein sehenswertes Museum ist die Festung São Miguel von Luanda, ein historisches Dokument. Es ist das zentrale Museum der Armee; außerdem gibt es in Luanda ein Anthropologiemuseum mit einer Sammlung afrikanischer Kunst, insbesondere einer großen Anzahl von Masken. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl bemerkenswerter historischer Bauten und Baudenkmäler, bedauerlicherweise oft im Zustand des Verfalls, manche aber auch gerade erst neu restauriert. (F/-/-)
03. Tag: Fahrt zu den Kalandula Wasserfällen
Es heißt früh aufstehen, denn ein längerer Reisetag, rund 350 km wartet auf uns. Der Wasserfall liegt etwa 85 Kilometer südlich der Stadt Malange am Fluss Lucala. Die 105 m hohen Kalandula-Wasserfälle sind die dritthöchsten Wasserfälle in ganz Afrika. Sie bieten vor allem nach der Regenzeit zum höchsten Wasserstand ein eindrucksvolles Schauspiel. Nach Möglichkeit besichtigen wir die Cambambe-Talsperre, welche den Cuanza bei Dondo in dem angolanischen Distrikt Cuanza Norte staut. Sie versorgt die 177 km entfernte angolanische Hauptstadt Luanda mit Strom und bewässert das weiter unterhalb gelegene Tal des Cuanza. Das Bauwerk ist eine bogenförmige Gewichtsstaumauer. Unterkunft im einfachen Hotel Kalandula. (F/M/A)
04. Tag: über Malange und Pedras Negras nach Cabuta Farm
Der heutige Tag bringt uns zuerst 150 km Asphalt, danach rund 80 km Piste. Unterwegs durch die Provinz Malanje. Der äußerste Norden der Provinz ist mit Feuchtsavanne bedeckt, der größere Südteil zählt zur Trockensavanne. Die wichtigsten Flüsse sind Cuanza im Südwesten und Cuango im Nordosten. Große Gebiete nord- und südöstlich der Stadt Malanje wurden zu Schutzgebieten erklärt.
Weiter führt uns die Fahrt zu den schwarzen Felsen (Pedras Negras) bei Pundo Andongo, dem KZ River und dem Magic Forest. Übernachtung im Camp der Cabuta Coffee Farm. (F/M/A)
05. Tag: über Quibala, Gabela und den Cachoeiras Fällen nach Sumbe
Die Gegend um Quibala ist traditionell ein Kaffeeanbaugebiet. Im Januar erleben wir die weißen, wohlduftenden Kaffeeblüten überall hier, im Juni, wenn es trockener und kühler ist, sind die grünen Büsche übersät von den kleinen roten, reifen Kaffeekirschen. Wir besichtigen eine Farm. Weiterreise in das Städtchen Gabela mit seiner tropisch-afrikanischen Umgebung mit malerischer Architektur, portugiesische Kolonialarchitektur wechselt mit rotbraunen afrikanischen Lehmhütten ab. Weiter führt die Reise die schöne Straße entlang der Randstufe (Escarpment) auf dem Weg zur Küste hinunter – mit atemberaubenden Blicken in die weite Landschaft. Rast an den Cachoeiras Wasserfällen des Rio Kwefi. Danach Ankunft in Sumbe, eines der hübschen und vom Krieg verschonten Küstenstädtchen Angolas. Der Sonnenuntergang von der Promenade aus, stimmt ein auf einen romantischen Abend mit einem traditionelles Abendessen. Übernachtung im Hotel 3*. (F/M/A)
06. Tag: Fahrt nach Lobito
Rund 150 km gute Straße trennen uns von der Stadt Lobito. Die Stadt hat den zweitgrößten Hafen des Landes. Der Hafen von Lobito liegt an der Rückseite einer langgestreckten Halbinsel, der Restinga, in einer abgeschlossenen, geschützten Meeresbucht. Die Restinga beherbergt neben dem historischen Governeurspalasts auch andere Gebäude von ehemals oder immer noch wohlhabenden Bürgern. An der Spitze der Halbinsel gibt es feinen Sandstrand und Badeplätze. Seit 1903 arbeitet der Hafen von Lobito und seit 1928 die wichtige Eisbahnlinie der Region, die Benguelabahn, die das damals portugiesische Angola mit dem ehemals belgischen Kongo und Sambia verband. Unter portugiesischer Verwaltung war der Hafen ein Zentrum für den Export von landwirtschaftlichen Gütern, Erzen und Kupfer. Auch der Tourismus gewann in dieser Zeit eine gewisse Bedeutung. Nach der Nelken-revolution in Portugal und der Unabhängigkeit von Angola wurde die Benguelabahn als der Hauptzubringer der Exportartikel immer unzuverlässiger, weil es durch den immer wieder aufflammenden Bürgerkrieg (1975–2002) keine regulären Transporte mehr gab. Die Strecke und der Hafen verfielen. Allerdings konnten Hafen und Eisenbahn im Friedensprozess nach 2002 schnell wieder aufgebaut werden und heute sind sie praktisch die Lebensader dieser angolanischen Stadt und Region. Übernachtung im Hotel 4*. (F/M/A)
07. Tag: Tagesausflug um Lobito und Benguela
Benguela wurde im Jahre 1617 von den Portugiesen unter Manoel Cerveira Pereira gegründet. Es war über lange Zeit ein wichtiges Handelszentrum in der Region, insbesondere für den Sklavenhandel nach Brasilien und Kuba. Nach dessen Beendigung war die Stadt weiterhin Zielpunkt des von den Ovimbundu betriebenen Karawanenhandels, der bis Anfang des 20. Jahrhunderts von Ostangola ausging.[1] Der Ankerplatz Benguelas befindet sich ungefähr 2 km von der Stadt entfernt und hat eine Tiefe von 7 bis 11 m. Neben den Kirchen São Felipe und Santo António sowie dem Hospital und der Festung gibt es nur wenige Gebäude, die vor 1900 erbaut wurden und erhalten sind. Wenige Kilometer westlich von Benguela liegt Baía Farta, das für seine speziellen Früchte und Salinen bekannt ist. Bis heute heißt ein Spiel-Modus im brasilianischen Capoeira Benguela. Dieser wird hauptsächlich am Boden gespielt und ist der „Capoeira de Angola“ sehr ähnlich, hat jedoch einen schnelleren Toque (=Rhythmus). Benguela war kulturelles Zentrum der Angola-Deutschen. Übernachtung im Hotel vom Vorabend. (F/M/A)
08. Tag: Unterwegs nach Lubango
Heute machen wir etwas mehr als 320 km, wovon rund 50 auf Piste nach Lubango.
Lubango ist die geschäftliche Hauptstadt des Südens und erholte sich schnell von der traurigen Geschichte der Vergangenheit Angolas und wird heute als neue moderne Stadt des Landes gefeiert. Übernachtung in einer Lodge. (F/M/A)
09. Tag: Lubango
Die Stadt Lubango befindet sich in einem grünen tropischen Tal und wird von einer Christusstatue, welche auf den hohen Klippen über der Stadt gebaut wurde, beschützt. Die Statue ist eine Kopie des Originals von Rio de Janeiro und soll ein Zeichen der Hoffnung und des Friedens sein. Die Stadt selber ist reich an Architektur aus der Kolonialzeit, nun ein Gemisch mit afrikanischem Stil. Die zahlreichen Bars und Restaurants wiedespiegeln den damaligen Einfluss der Portugiesen. Übernachtung in der Lodgevom Vorabend. (F/M/A)
10. Tag: Fahrt nach Namibe
Über 220 km Piste warten heute auf uns. Die Fahrt führt über die Serra de Leba, die Bergkette ist einfach atemberaubend! Wir halten auch bei den Dorsland Trekkers an, um das Grab des Pioniers Boeri zu besuchen. Wir passieren den atemberaubenden Leba-Paß, welcher sich auf wenigen Kilometer bis zu einer Höhe von 1845 Meter den Berg hochschlängelt. Hier oben herrscht semi-tropisches Klima. Es wachsen Mango Bäume, üppig, saftige Gräser und fruchtbare Erde, sind Grund genug, daß sich hier Gemeinschaften der Kimbundu aufhalten. Vor Namibe passieren wir den Berg Tunda Vallo, 1300 m, mit einer betäubenden Schlucht, die in den Berg geschnitten scheint. Namibe, ein kleiner verträumter Küstenort mit sagenhaften Stränden zum Baden, Tauchen und Fischen. Übernachtung in einem Gästehaus. (F/M/A)
11. Tag: Umgebung von Namibe
Namibie ist die südliche Hafenstadt Angolas und bekannt als einer der saubersten Städte des Landes. Wichtigste Industrie ist die Fischindustrie. Der meiste Fisch im Lande wird über diesen Hafen verarbeitet und mehrere Fischtrockenanlagen arbeiten hier. Die Küste fällt steil in Klippen zum Meer ab. Wir besuchen die Altstadt mit seinen alten Häusern aus der portugiesischen Kolonialzeit. Das Wasser der nahem Bibala Beach soll Heilkräfte haben. Das Klima hier im Süden ist das verträglichste in ganz Angola und entspricht in den Bergen fast Idealbedingungen - nicht zu heiß und feucht, aber genügend Regen für eine faszinierende Pflanzenwelt und auch eine florierende Agrarwirtschaft. Man kann es als tropisch bezeichnen, es wird beeinflusst durch den Benguela-Strom auf der einen und der Wüste Namib auf der anderen Seite. Übernachtung im Gästehaus vom Vorabend. (F/M/A)
12. Tag: Piste zurück nach Benguela
Rund 200 km Piste und 170 km Asphalt warten heute auf uns. In der Provinz Namibe treffen das Meer, die Wüste und die fruchtbare Savanne aufeinander, teilweise mit wirklich atemberaubenden Ausblicken. In der Wüste finden wir die erstaunliche „Welwitschia mirabilis“ (hier Tombwa genannt), eine Urpflanze, die einem großen Tintenfisch ähnelt und uralt werden kann, dabei aber kaum Wasser benötigt. Sie ist ein typisches Symbol des Lebens mitten in der Wüste. Sogar Wild gibt es in dieser Einsamkeit. Übernachtung in einer Lodge. (F/M/A)
13. Tag: über Porto Amboim nach Kwanza River
Porto Amboim ist eine von acht angolanischen Hafenstädte und Ausgangspunkt der 600mm-spurigen Amboimbahn nach Gabela (1987 stillgelegt). Der Cuanza oder Kwanza Fluss mündet etwas südlich der Hauptstadt in den Atlantik. Hier findet der Reisende direkt am Fluss einige kleine, aber sehr feine Restaurants, die leckere europäische und afrikanische Gerichte auf der Karte führen, natürlich auch frische Langusten und Krebse. Vor dem Abendessen Bootsfahrt auf dem Fluss. Übernachtung in der River Lodge. (F/M/A)
14. Tag: Kissama Park
Südlich, am anderen Ufer des grossen Cuanza River befindet sich der enorme Kissama National Park, der in den letzten Jahren mit Gross- und Kleinwild, ja sogar vielen Elefanten aus Südafrikas Kruger National Park wiederbelebt wurde. Die Hilfsaktion der südafrikanischen Regierung lief unter dem bezeichnenden Namen „Arche Noah“. Die Giant Sable, eine angolanische Unterart der Rappen-Antilope, die man schon ausgestorben geglaubt hatte, wurde 2002 hier wiederentdeckt. Die Fläche des Kissama-Nationalparks beträgt fast zehntausend Quadratkilometer. Flora und Fauna des Parks sind noch in einem weitgehend ursprünglichen Zustand, so etwa hat es vor dem Bürgerkrieg in vielen Naturflächen Angolas ausgesehen. Urlauber können hier viele Arten an Großwild und faszinierende seltene Pflanzen beobachten. der Besucher neben den Dickhäutern auch Geparden, Guns, Nilpferde und Krokodile entdecken. Vor allem in den ursprünglich belassenen Wäldern dieses Park können sehr seltene Tierarten beobachtet werden, die nur in Angola vorkommen. Das Gebiet wird zum größten Teil durch eine faszinierende Savannenlandschaft geprägt. Zu den Wahrzeichen des Gebietes gehören die weltbekannten Affenbrotbäume, sowie Akazien und einige seltene Wolfsmilchgewächse. Die Küstenregion des Kissama-Nationalparks zählen viele Reisende zu den schönsten Gebieten der Erde. Sie stellt gleichsam die westliche Grenze des Gebietes dar. Übernachtung im Kawa Camp. (F/M/A)
15. Tag: Rückfahrt nach Luanda
Im Morgengrauen Zeit für einen weiteren Streifzug durch den Kissama Park. Rückfahrt zur River Lodge. Zeit zur Erfrischung, bevor wir zurück nach Luanda fahren. Die Rückreise in die Hauptstadt führt uns über den Miradouro womit man im Portugiesischen allgemeinen einen Aussichtspunkt bezeichnet. Nach unserer Ankunft in der Hauptstadt Transfer zum Flughafen und Rückflug.
Der letzte Tag ist auf die Abendflüge der TAP und SN abgestimmt. Bei der Wahl von anderen Flügen kann ein Zuschlag für Einzeltransfer verlangt werden.
16. Tag: Heimreise
Zwischenlandung je nach gewählter Fluggesellschaft und individuelle Heimreise.
Besondere Bestimmungen zu dieser Reise:
Die Reise wird mit 6 Teilnehmern durchgeführt. Anmeldeschluss ist 70 Tage vor Abreise. Wir benötigen genügend Zeit für den notwendigen Visaantrag!
Zu diesem Zeitpunkt wird von uns die Reise bestätigt, bei weniger Teilnehmern die eventuellen Mehrkosten bekannt gegeben und 50 % der Rechnung fällig. Rest 30 Tage vor Abreise. Bitte beachten Sie auch die speziellen Stornobedingungen:
bis 30 Tage vor Abreise 50 %; bis 7 Tage vor Abreise 75 %, danach 100 % des Reisepreises. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiseversicherung!
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Telefonisch: + 41 76 270 3807
oder per E-Mail an info Nennen Sie uns Ihren Wunschtermin, Name der Teilnehmer und ob wir Ihnen bei der Buchung des Fluges behilflich sein sollen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung |





Hugo Loetscher