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Insolites - Dakar. Senegals Präsident Abdoulaye Wade hat gestern Donnerstag angesichts gewaltsamer Ausschreitungen in der Hauptstadt Dakar seinen umstrittenen Vorschlag zur Verfassungsänderung zurückgenommen. Wade wollte eine Verfassungsänderung durchsetzen, die einem Präsidentschaftskandidaten bereits im ersten Wahlgang mit einem Stimmenanteil von 25 Prozent den Sieg sichern würde, im Gegensatz zu den bisher festgelegten 50 Prozent.
Vor dem Parlament in der Hauptstadt Dakar hätten gemäss lokalen Medienberichten Studenten, Oppositionelle und Gewerkschafter gegen die geplante Änderung protestiert. Mindestens zehn Menschen seien verletzt worden.
An dem Vorschlag das Amt eines Vizepräsidenten zu schaffen, halte Wade aber fest. Die Opposition hingegen befürchtet, dass er den Posten mit seinem Sohn besetzen wolle, um damit seine Macht noch mehr zu konzentrieren.
Doran Rabinovici