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Leila Lopes aus Angola ist die neue Miss Universe. Sie sei eben mit «innerer Schönheit ausgestattet».
Entgegen allen Vorhersagen kommt die schönste Frau des Universums dieses Jahr nicht aus Lateinamerika, sondern aus dem südwestafrikanischen Angola. In schimmernder elfenbeinfarbener Robe mit Hochsteckfrisur nahm die 25-jährige Betriebswirtschaftsstudentin Leila Lopes im brasilianischen São Paulo die Krone der «Miss Universe» aus den Händen ihrer mexikanischen Vorgängerin Ximena Navarrete entgegen. Lopes stach in der Nacht alle Gegnerinnen aus und gewann vor der Ukrainerin Olesia Stefanko und der Brasilianerin Priscilla Machado.

Lopes, die erste Miss Universe ihres Landes, überzeugte die Jury nicht nur in ihrem halterlosen cremefarbenen Abendkleid, sondern auch mit ihrer Antwort auf die Frage, welches körperliche Merkmal sie an sich ändern würde, wenn sie könnte. «Ich würde nichts ändern. Ich halte mich für eine Frau, die mit innerer Schönheit ausgestattet ist», sagte Lopes.

An dem seit 1996 von Donald Trump ausgerichteten Wettbewerb beteiligten sich diesmal 98 nationale Schönheitsköniginnen. Rund eine Milliarde Zuschauer weltweit verfolgten das Spektakel laut den Veranstaltern an den Bildschirmen. Die siebenköpfige Jury bewertete drei Kategorien: Badedress, Abendkleid und Interview.

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